Der Rhein ist am Donnerstagmorgen auf einen historischen Tiefsstand gefallen. Um 5 Uhr lag der Pegel Kaub bei nur noch 31 cm. Schon gestern hatte das Wasser- und Schiffahrtsamt Mühe, überhaupt noch zu messen. Für die Kauber Fähre ist der kritische Punkt längst erreicht, sie hatte zuletzt angekündigt, bei 33 cm Schluss zu machen. Die Niederheimbacher Fähre liegt tatenlos in Oestrich-Winkel, St. Goar und Boppard sind noch in Betrieb. In Bingen scheint vorerst noch genug Wasser unterm Kiel.

Niedrigwasser bei Kaub. Foto: Barbara Fuchs.

Niedrigwasser bei Kaub. Foto: Barbara Fuchs.

Auf dem Rhein ist jeder Schiffsführer selbst für seinen Fahrplan verantwortlich, Regeln für den Niedrigwasser-Betrieb gibt es nicht. In der Fahrrinne läuft der Frachtverkehr mehr recht als schlecht, dort ist das Wasser etwa 1,50 Meter tief. Für das Wochenende werden wieder viel Sonne und Niedrigwasser-Touristen erwartet. Die Wasserschutzpolizei warnt davor, zu nah an die Schiffe heranzugehen: „Das ist sehr gefährlich. Bei Niedrigwasser ist die Flussbreite verringert und die Strömungsgeschwindigkeit nimmt sogar zu“, zitiert die „RZ“-Redakteurin Denise Bergfeld einen Polizeisprecher. elwis.de (Pegel Kaub), Rhein-Zeitung, Allgemeine Zeitung (Situation in Bingen), SWR (Fotos)

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Trockenheit-in-Rheinland-Pfalz-Rekord-bei-Niedrigwasser-im-Mittelrheintal,rhein-pegelstand-rekord-100.html

Niedrigwasser 2018 – und kein Regen in Sicht.

Boppards größte Baustelle

Seit Ende August werkelt die Bahn an der steilsten Eisenbahnstrecken Deutschlands,  der Hunsrückbahn zwischen Boppard und Emmelshausen.  Zwei Tunnel aus der Kaiserzeit werden gerade für insgesamt 3 Millionen Euro saniert. „RZ“-Redakteur Werner Dupuis hat sich die Baustelle angesehen und fotografiert. Die Hunsrückbahn überwindet auf 8,5 Kilometern 336 Höhenmeter und gilt als technisches Meisterwerk. Die Strecke gehört der Deutschen Bahn, den Fahrbetrieb regelt der private Anbieter Rhenus Veniro. Ende November sollen die Züge wieder rollen. Rhein-Zeitung , hunsrueckbahn.de

Der Parkplatz-Krieg von Lahnstein

In Lahnstein gibt es immer noch Ärger wegen der neuen Parkgebühren. Auf Facebook wird vor allem die lokale SPD-Chefin Gabi Laschet-Einig angegangen; sie hatte die Stadtverwaltung aufgefordert, den Beschluss zügig umzusetzen und die Autofahrer erst jetzt in Rage gebracht. Eine Alternative zur  unpopulären  „Parkraumbewirtschaftung“ ist aber nicht Sicht, denn den Lahnsteinern sitzt die Kommunalaufsicht im Nacken. Wenn die hoch verschuldete Stadt nicht mehr Geld auftreibt, drohen Zwangsmaßnahmen bis hin zur Schwimmbadschließung. „RZ“-Redakteurin Karin Kring erklärt den Stand der Dinge. Rhein-Zeitung

Niederheimbach unter Strom

Tanken, wo andere Urlaub machen:  Am Park-&Ride-Parkplatz neben dem Niederheimbacher Bahnhof soll eine Zapfsäule für Elektro-Autos installiert werden. Dort können dann 2 Autofahrer ihre Akkus aufladen. Fördermittel des Bundes und ein Zuschuss des Strom-Anbieters Innogy halten die Investition in Grenzen: Die Ortsgemeinde müsste für Ladesäule weniger als 90 Euro pro Monat zahlen und könnte selbst das noch über Werbeeinnahmen finanzieren. Allgemeine Zeitung

Neue Bilder vom Burgenblogger

Endes des Monats zieht Burgenblogger Christoph Bröder auf die Festung Ehrenbreitstein um. Vor seinem Abschied von Burg Sooneck hat er noch einmal Unmengen von Fotos gesichtet und eine Auswahl veröffentlicht. burgenblogger.de

Bevor der Winter kommt

Foto des Tages

Walter Braun aus Spay fotografierte die herbstliche Marksburg.

Walter Braun aus Spay fotografierte die herbstliche Marksburg.

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