Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Wollmerschied Seite 1 von 5

Knattern bis Koblenz und Bingerbrück ist ausgebucht

Trotz Hitzwelle, Waldbrandgefahr und Niedrigwasser steht das nächste „Rhein in Flammen“ außer Frage. Am 13. August darf es zwischen Spay und Koblenz wieder knallen und knattern wie in alten Zeiten. 2020 und 2021 war das XXL-Event wegen Corona ausgefallen. Laut „RZ“ kann auch der Schiffskorso stattfinden, der Wasserstand des Rheins ist noch hoch genug. Beim letzten „Rhein in Flammen“ 2019 waren über 170.000 Besucher gezählt worden.

Finale in Koblenz: "Rhein in Flammen" an der Festung Ehrenbreitstein. Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein

Finale in Koblenz: „Rhein in Flammen“ an der Festung Ehrenbreitstein. Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein

In Lahnstein startet zum Feuerwerk eine neue Freiluftgastronomie: Der Biergarten an der Rheinterrasse wird um eine Strandbar mit Liegestühlen und Hängesesseln erweitert („La Beach“). Ebenfalls nach 2 Pandemie-Jahren wieder im Programm ist das „Tropen-Tango“-Festival im Wollmerschied oberhalb von Lorch. Es läuft schon am kommenden Wochenende (5. – 7. August). Laut „Rhein-Zeitung“ haben die Veranstalter für alle Fälle 96.000 Liter Löschwasser organisiert. Im Hitzesommer 2018 wäre das Event um ein Haar ausgefallen, weil der damalige Lorcher Bürgermeister Jürgen Helbig einen Waldbrand befürchtete. Das städtische Veranstaltungsverbot wurde im letzten Moment vom Verwaltungsgericht gekippt. Rhein-Zeitung (€), Rhein in Flammen (Website der Veranstaltung), Pressemitteilung der Stadt Lahnstein, Tropen-Tango

Bingerbrück ist ausgebucht

Apropos Comeback nach Corona: Die Jugendherberge Bingerbrück hat einen fast perfekten Neustart hingelegt. „Die Nachfrage ist derzeit größer als das Angebot“, zitiert die „AZ“ Herbergschef Christian Kupper. Die Buchungen reichen bis ins Jahr 2024. Sorgen machen die steigenden Preise für Lebensmittel und Energie. Allgemeine Zeitung (€)

Jungfernfahrt in Rüdesheim

Der neueste Flusskreuzer auf dem Rhein heißt „Ama Lucia“. Das 135 Meter lange Hotelschiff der US-Reederei Ama Waterways ist gerade in Rüdesheim getauft worden. Die „Ama Lucia“ fährt unter Schweizer Flagge und kann bis zu 150 Gäste an Bord nehmen. Niedrigwasser ist momentan noch kein Thema. Laut Kapitän Arjan Leunis sind auch bei Untiefen noch 20 Zentimeter Wasser unterm Kiel. Wiesbadener Kurier (€), Ama Waterways (Website des Schiffes)

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Der stille Star am Mittelrhein

Am Anfang stand eine Idee: „Wir dachten uns: Wanderer können für neues Leben sorgen.“ So zitiert die Deutsche Presse-Agentur Robert Carrera in einem gerade erschienenen Artikel. Carrera initiierte vor einigen Jahren die „Wisper Trails“, ein 216 Kilometer umfassendes Netz von Wanderwegen zwischen Mittelrhein und Taunus. Das Projekt kam zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wandern boomt, die unberührte Natur begeistert und das Rhein-Main-Gebiet ist trotzdem nicht weit. Der neue Wander-Tourismus hat Höhenorte aus dem Koma geholt und Rheintalgemeinden wie Kaub, Lorch oder Assmannshausen neues Publikum verschafft. Susanne Röntgen-Müsel vom Lorcher Hotel „Im Schulhaus“ spricht im bundesweit verbreiteten dpa-Artikel von einem „Wandel“ für die Region. Die Corona-Krise habe den Drang ins Grüne noch verstärkt. Der Text über die „unbekannte Wanderregion“ im Lorcher Hinterland ist u. a. in der Online-Ausgabe der „Zeit“ erschienen. Zeit, Wisper-Trails (Tourismus-Seite)

Bank für Wanderer mit Rheinblick.

Logenplatz für Wisper-Wanderer: Der Blick auf den Rhein. Foto: Robert Carrera.

Wollmerschied tanzt wieder den Tropen-Tango

Apropos Lorcher Hinterland: Wer dort himmlische Ruhe sucht, wird sie finden – vorausgesetzt, er ist am kommenden Wochenende nicht in Lorch-Wollmerschied. Dort darf nach 2 Jahren endlich wieder das Musikfestival „Tropen Tango“ stattfinden. Initiatorin Rieke Kochem und ihr Team haben eine corona-gerechte Version („Sub Tropen Tango“) mit 15 Acts für maximal 500 Besuchern pro Tag entwickelt. Wiesbadener Kurier, Tropen Tango (Festival-Seite)

Video-Tipp: Das Mini-Wunderland von Boppard

Der Bopparder Fotograf und Modellbauer Frank Kunert ist mit seinen skurrile Miniaturwelten bundesweit bekannt geworden. Er baut nicht einfach nur kleine Dinge, sondern inszeniert Außergewöhnliches und Unerwartetes. Der SWR hat ihn in seinem Atelier besucht. SWR (Video)

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Buga 2029: Der General ist zurück

Thomas Metz ist wieder da: Der langjährige Chef der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz bei der neuen Buga-GmbH, sein Stellvertreter wird Mike Weiland, Bürgermeister der VG Loreley. Der Aufsichtsrat trat am Donnerstagmorgen erstmals zusammen und stellte sich danach der Presse. Eine YouTube-Aufzeichnung gibt es hier. Metz hatte die Führung der GDKE Ende des Jahres an Heike Otto übergeben und war in Pension gegangen. Die Superbehörde mit Hauptsitz auf der Festung Ehrenbreitstein kümmert sich in Rheinland-Pfalz um Denkmalschutz, staatliche Burgen und Schlösser, Archäologie und die Landesmuseen in Mainz, Koblenz und Trier. Mit Metz als Aufsichtsratschef und Buga-Profi Berthold Stückle als Geschäftsführer setzten die öffentlichen Geldgeber der Bundesgartenschau auf ein eingespieltes Team. Metz und Stückle arbeiteten bereits bei der Koblenzer Buga 2011 zusammen und machten aus der lange unterschätzten Festung Ehrenbreitstein ein regionales Highlight. Das preußische Bollwerk mit uralter (Vor-)Geschichte gehört auch 10 Jahre nach der Buga noch zu den größten Attraktionen am Mittelrhein. YouTube (Pressekonferenz), Mittelrheingold (7 Fragen an Thomas Metz, Dezember 2020)

Thomas Metz war über 13 Jahre lang Chef der GDKE. Foto: Herbert Piel.

Es ist noch nicht der letzte Tropen-Tango

Im Lorcher Höhenort Wollmerschied kämpft der Verein „Kloster 9“ um die Zukunft des legendären „Tropen-Tango“-Festivals. Bis kommende Woche wollen die Wollmerschieder 30.000 Euro auf der Crowdfunding-Plattform Startnext einsammeln. Knapp 13.000 haben sie schon beisammen. Wiesbadener Kurier, Startnext

BIN testen

Am kommenden Montag (15. März) eröffnen die Stadt Bingen und die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe in der Büdesheimer Rundsporthalle ein gemeinsames Zentrum für Corona-Schnelltests. Laut „AZ“ wird jeweils montags, mittwochs und freitags von 16 Uhr bis 20 Uhr getestet. Eine Terminvergabe ist nicht erforderlich. Allgemeine Zeitung

Wohnungen für St. Goarshausen gesucht

Bei GOH-Bürgermeister Nico Busch haben sich 5 Interessenten für das historische Gewerbegebäude im Forstbachtal gemeldet. Die Immobilie sollte eigentlich einem Neubau der Feuerwehr weichen. Der Landesrechnungshof blockierte das Projekt allerdings wegen zu hoher Kosten – der Standort am Hang unterhalb der Burg Katz gilt als statisch heikel. Die Stadt ist noch für weitere Angebote offen. Am liebsten wäre ihr ein Investor, der auf dem Gelände Wohnungen baut. St. Goarshausen ist eine der wenigen Talgemeinden, in denen schon jetzt Wohnraum fehlt. Rhein-Zeitung

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