Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Autor: Frank Zimmer Seite 1 von 376

Dr. Frank Zimmer ist Journalist und digitaler Medienmacher. Er studierte Geschichte in Mainz und Köln, schrieb mehrere Bücher und war viele Jahre Leitender Redakteur im Süddeutschen Verlag. 2018 gründete er das Blog Mittelrheingold.

Vom Kellner-Lehrling zum Schlossherren: Eine Karriere hoch über dem Mittelrhein

Mit der Konzertsaison auf „Maria Ruh“ gegenüber der Loreley endet auch die Karriere von Gerd Ripp. Der frühere Rheinfels-Inhaber konnte es nach dem Verkauf seines Schlosshotels Ende 2019 nicht ganz lassen, er betrieb das Ausflugslokal mitsamt Freilichtbühne und Loreley-Blick weiter, so gut es die Pandemie es zuließ. Jetzt hat Ripp genug geschafft. In der „RZ“ blickt er auf 50 Jahre Gastro-Erfahrung zurück. Der Selfmade Man aus Kerpen bei Köln startete 1972 mit 15 Jahren als Kellner-Lehrling in Düren, arbeitete sich  hoch, bildete sich weiter und wagte nach einigen Jahren den Sprung in die Selbständigkeit. Er pachtete das Hotel auf Burg Rheinfels und baute es gemeinsam mit seiner Frau Petra zum Vier-Sterne-Betrieb aus. 2014 übernahm er zusätzlich „Maria Ruh“, damals „eine verwahrloste Bretterbude, die 15 Jahre lang leer stand“ (O-Ton). Ripp machte ein attraktives Lokal samt Kaffeerösterei daraus, ließ eine kleine Open-Air-Bühne anlegen und dort sogar Verdi-Opern aufführen. Jetzt regiert „Kochtruck“-Profi Christoph Johann auf „Maria Ruh“. Langweilig wird es Ripp trotzdem nicht. Er baut Wein an und will auf Reisen gehen. Rhein-Zeitung (€)

Gerd und Petra Ripp behalten "Maria Ruh". Foto: Privat

Genug geschafft: Gerd und Petra Ripp. Foto: Privat

Grünes aus Oberwesel

Apropos Macher: Man muss kein Grüner sein, um sich mehr Mittelrheiner wie Christian Büning zu wünschen. Der Kommunikationsdesigner aus Münster engagiert sich im seiner Wahlheimat als Kommunalpolitiker (Bündnis 90 / Die Grünen), Mittelständler („Unternehmen für Oberwesel“), Altbau-Sanierer und last but not least als Kolumnist bei „Mittelrheingold“. Gärtnern kann er auch noch, und als leidenschaftlcher Pflanzenfreund veranstaltet er seit einigen Jahren gemeinsam mit seinem Partner Marcel D’Avis das „Pflanzenfest Mittelrhein“ in Oberwesel, eine Mischung aus Markt und Community-Treffpunkt. Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Rhein-Zeitung (€), Pflanzenfest Mittelrhein

High Noon in Rüdesheim

Um kurz nach 12 war es so weit: Profis des Kampfmittelräumdienstes sprengten die letzte der 3 neu entdeckten Weltkriegsbomben im Rüdesheimer Niederwald. Es war eine Detonation mit viel Fingerspitzengefühl: 20 Tonnen Sand und viel Wasser verhinderten eine zu heftige Erschütterung. Darum war vom linken Rheinufer aus mehr zu sehen als zu hören. Ein Team des Hessischen Rundfunks hat über das Tal hinweg gefilmt. Hessenschau (Video)

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Blindgänger über Rüdesheim und Kohle auf dem Rhein

Rüdesheim ist wieder ein Fall für den Kampfmittelräumdienst. Im Niederwald hoch über der Stadt sind 3 Bomben aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Laut „Wiesbadener Kurier“ wurde das Gelände weiträumig abgesperrt. Auch die Seilbahn stellt ihren Betrieb ein. Im Wald zwischen Niederwalddenkmal und Bergstation Assmannshausen tauchen immer wieder Überreste alliierter Bombenabwürfe auf. Erst im August mussten Spezialisten wegen eines Blindgängers anrücken. Bundesstraße und Bahnlinie sind vom aktuellen Einsatz nicht betroffen. Twitter (Warnung des Rheingau-Taunus-Kreises), Wiesbadener Kurier (€)

Niederwalddenkmal über Rüdesheim. Foto: Rüdesheim Tourist AG

Her mit der Kohle

Wenn der Rheinpegel steigt, leeren sich die Kohlelager. Laut Branchendienst „Montel“ sind die Bestände in den wichtigsten Häfen so niedrig wie seit 15 Wochen nicht. Allerdings könnte der Transport auf dem Fluss schon bald wieder stocken. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung rechnet mit sinkenden Wasserständen und sieht den Pegel Kaub bereits am Wochenende unter einem Meter. Montel, ELWIS (Prognose Pegel Kaub)

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Gaskrise in Lahnstein und neue Energie in Boppard

Den chronisch klammen Kommunen am Mittelrhein geht es nicht anders als vielen Privathaushalten: Die Energiekrise sprengt das ohnehin schon knappe Budget. In Lahnstein etwa muss die Verwaltung plötzlich 230.000 Euro mehr für Gas zahlen und weiß nicht, ob es damit getan ist. Um das Risko weiteter Erhöhungen auszuschalten, hat sich die Stadt mit dem Energieversorger EVM auf einen Festpreis für ein Jahr geeinigt: Bis zu 1,5 Millionen Euro für prognostizierte 3,5 Millionen Kilowattstunden. Laut „RZ“ ging es bei der Entscheidung um Minuten, weil sich die Preise pausenlos ändern. In Boppard denkt man über neue Heizungen in 10 städtischen Liegenschaften nach. Der Umbau machte sich schnell bezahlt, wenn Gas und Öl durch Pellets ersetzt würden. In Bingen redet Klimaschutzmaagerin Lisa Christmann mittlerweile mehr über Spartipps als über die Erdatmosphäre, auch wenn das Ergebnis auf dasselbe rauskommt. Und in Bacharach ist man zum ersten Mal froh, dass es bei der Stadtsanierung in den 80ern und 90ern versäumt wurde, Gasleitungen zu verlegen. Rhein-Zeitung (€, Lahnstein), Rhein-Zeitung (€, Boppard), Allgemeine Zeitung (€, Bingen)

Martinsburg in Lahnstein. Foto: Friedrich Gier / Romantischer Rhein Tourismus

Hinter den Kulissen in St. Goarshausen

„Rhein in Flammen“ ist nicht nur für Pyrotechniker eine Herausforderung. Hinter den Kulissen halten sich Feuerwehren, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, DLRG, Polizei und Wasserschutzpolizei für den Fall der Fälle in Bereitschaft. Die „RZ“ beschreibt in einem Artikel über das Großfeuerwerk in St. Goarshausen den Einsatz von Rettungs- und Sicherheitskräften. Am vergangenen Wochenende fand an der Loreley das letzte „Rhein in Flammen“ der Saison statt – zum Glück ohne besondere Zwischenfälle.  Rhein-Zeitung (€)

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