Mittelrheingold

Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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„Nach Corona müssen wir im Tal etwas bieten können“

Eigentlich ist die Wintersaison gerade erst vorbei, aber Rheinstein-Gastronom Marco Hecher denkt schon an die nächste. Aus gutem Grund: Wenn Corona die besten Tourismus-Zeit verhagelt, kann sich ab Oktober niemand zurücklehnen. Darum müssen schon jetzt Netzwerke gebildet und Vorbereitungen getroffen werden. In einem offenen Brief ruft Hecher zur Zusammenarbeit auf:

Viele von uns sind Familienbetriebe, die eine besondere Verantwortung tragen für Ihre Mitarbeiter, Gäste, Lieferanten und für unser Tal. Nun brauchen wir alle schnell kreative Ideen zur Sicherung unserer Betriebe. Seit vielen Jahren ist die
Ausweitung der Saison in die Wintermonate ein großes Thema. Aufgrund der akuten Krise, sehe ich die Zeit gekommen, dieses Potential dringend zu nutzen.

Den ganzen Text mit Marcos Kontaktdaten gibt es hier. Im Mittelrheingold-Interview erklärt er seine Initiative und schildert, wie die Krise seinen eigenen Betrieb trifft. Marco Hecher ist der Juniorchef auf Burg Rheinstein bei Trechtingshausen. Er bewirtschaftet das Schlossrestaurant „Kleiner Weinprinz“.

Marco Hecher ist Juniorchef auf Burg Rheinstein und betreibt dort das Schlosslokal "Kleiner Weinprinz". Foto: Privat.

Marco, am Anfang des Frühjahrs über die Wintersaison zu reden, klingt erst einmal verrückt. Was erhoffst du dir von deiner Initiative?

Ja klar, vor allem bei der jetzigen Situation. Andererseits aber auch nur auf den ersten Blick. Die meisten touristischen Betriebe im Rheintal leben von der Sommersaison, und da diese nun eingeschränkt und verkürzt stattfindet, können wir die Ausfälle nur durch eine Verlängerung der Saison abfangen. Ich habe Verständnis für jeden Betrieb, der sich in seiner Not neue Geschäftsideen ausdenkt. Abhol- und Lieferdienste werden die Verluste aber nicht mal annähernd abfangen können. Ein Lichtblick ist, dass die Menschen nach den jetzigen Einschränkungen wieder etwas unternehmen wollen, und auf Reisen ins Ausland werden viele wohl erstmal verzichten. Dann müssen wir im Tal etwas bieten können, sonst werden wir diese Chance an andere nationale Tourismus-Regionen verlieren.

Wie trifft euch die Corona-Krise persönlich?

So, wie wohl die meisten anderen auch, sehr hart. Ein privates Kulturgut wirtschaftlich zu führen, ist schon in normalen Zeiten ein herausfordernde Aufgabe. Für die staatlichen Hilfen muss man eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass man in Finanznot ist. Das heißt, private Rücklagen, z.B. für das Alter, müssen erst genutzt werden. Eine Hilfe mit großem Haken.

Greift in so einem Extremfall irgendeine Versicherung?

Nein, unsere Betriebsschließungsversicherung umfasst keine Coronaviren …. man hätte es sich denken können. Aber wir haben einen sehr guten Steuerberater, der uns frühzeitig auf die aufkommende Situation eingestellt hat. Unsere Hausbank ist seit 40 Jahren unser Partner und steht an unserer Seite. Erstmal sind alle möglichen Kosten und Vorhaben eingefroren. Unsere Mitarbeiter erhalten Kurzarbeitergeld, das wir auf 100 Prozent aufstocken. Unsere Lieferanten haben wir natürlich alle noch bezahlt. Wir haben nun also einen vollen Weinkeller, aber keine Gäste.

Wie geht es für euch in den kommenden Monaten weiter?

Entscheidend wird sein, wie lange die Einschränkungen dauern. Und ob wir die Solidarität, die wir allen nun für die Schwächsten unserer Gesellschaft zeigen, von unseren Gäste und Veranstaltern zurückbekommen. Da bin ich guten Mutes. Unser Plan steht aber bereits, wir werden unsere Angebote in der Wintersaison ausbauen und hoffen auf viele Mitstreiter.

Flagge zeigen in allen Medien

In Oberwesel, St. Goar und anderen Orte am Mittelrhein haben zahlreiche Anwohner weiße Bettlaken und Tischtücher aus den Fenstern gehängt. Der stumme Protest gegen die Schließung der Loreley-Kliniken wurde von zahlreichen Medien verbreitetet, u.a. in der „Süddeutschen Zeitung“. Trotzdem kann die Krankenhäuser nur noch ein Wunder retten. Der Standort St. Goar wird bereits geräumt, und bei der nächsten Gesellschafterversammlung in 2 Wochen würde bereits die einfache Mehrheit des Hauptgesellschafters Marienhaus genügen, um auch Oberwesel stillzulegen. Die kommunalen Minderheitsgesellschafter Oberwesel, St. Goar und VG Hunsrück-Mittelrhein hätten theoretisch die Möglichkeit, die Kliniken in Eigenregie weiterzuführen. Die Marienhaus-Gruppe hat immer wieder angeboten, ohne Gegenleistung auszusteigen. Allerdings schrecken die Bürgermeister vor dem unkalkulierbaren Risiko zurück. Momentan wird nicht nur das Geld, sondern auch das Personal immer knapper. Süddeutsche Zeitung, SWR, Rhein-Zeitung

„Vergesst das Lachen nicht!“

Gute Lokaljournalisten greifen in ungewöhnlichen Zeiten zu ungewöhnlichen Formaten. Im Rhein-Lahn-Kreis startet „RZ“-Redakteur Michael Stoll die Reihe „Eine Verabredung mit ….“ Er telefoniert mit interessanten Menschen aus der Region und lässt sich erzählen, wie sie mit der Krise umgehen. Gerade erschienen: Das Interview mit dem Lahnsteiner Volksschauspieler, Karnevalisten und Tourismus-Experten Karl Krämer. Krämer vermisst die Bühne und hat sich neulich schon mit seinem Akkordeon in den Hof gesetzt, um die Nachbarschaft zu unterhalten. Seine Bitte an alle: „Vergesst das Lachen nicht! Und vergesst bitte eure Nachbarn und all diejenigen nicht, die jetzt Hilfe brauchen.“ Rhein-Zeitung

Löwen-Krise in Bingen

Die Corona-Krise bringt Bingens größten Gewerbesteuerzahler in Schwierigkeiten. Laut „AZ“ hat die Spielautomatenfirma Löwen zum 1. April Kurzarbeit für über 4.000 Mitarbeiter angemeldet. Gewöhnlich spürt Bingen es in der Stadtkasse, wenn bei Löwen etwas nicht wie gewohnt läuft. Zuletzt hatten größere Investitionen im Unternehmen für einen massiven Einbruch bei den Steuereinnahmen gesorgt. Allgemeine Zeitung

Bei Anruf Barbecue

Florian und Marc Lambrich vom „Weinberg-Schlösschen“ bieten in Zeiten der Corona-Krise ein Haustürgeschäft der besonderen Art: Sie kommen mit ihrem Grill vorbei und brutzeln direkt vor der Haustür. Allgemeine Zeitung

Foto des Tages

In Bacharach hat Eisen- und Haushaltswaren-Händler André Heisecke Flagge für die Loreley-Kliniken gezeigt. Die geschlossene Ladentür täuscht übrigens: Die Firma Heisecke bleibt offen, weil als Werkzeug- und Gartenmarkt klassifiziert ist.

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„Ich wünsche mir ein Festival, das nicht mehr wegzudenken ist“

1.500  Besucher kamen im vergangenen Jahr zum „Festival an den Ufern der Poesie“ in Bacharach und seinen Nachbarorten, 700 weitere flanierten zum Finale durch Bacharach und genossen die karnevaleske „Bacchanale“, eine noch nicht dagewesene Mischung aus Straßenfest,  Sommer-Karneval und Freilufttheater. Das Theater- und Literaturfestival endete heiter, aber sein Ursprung ist ernst: Im Mittelpunkt steht Heinrich Heines Geschichte vom „Rabbi von Bacherach“ (so schrieb er den Namen der Stadt tatsächlich). Das Festival setzt Maßstäbe für den Mittelrhein. Es inszeniert einzigartige Literatur am richtigen historischen Ort und holt mit dem Theater Willy Praml Frankfurter Großstadtflair ins Tal.

Peter Keber ist der Mann, der das alles möglich macht. Der Rechtsanwalt und langjährige Landesbank-Jurist kam 1965 seiner Bacharacher Frau zuliebe in die Stadt. Heute würde ihn niemand mehr weglassen. Wenn der Stadtrat beschließen würde, eine Ehrenbürgerschaft zu verleihen, könnte sie nur an Keber gehen. Sein ehrenamtlicher Einsatz hat die Wernerkapelle vor dem Verfall gerettet, er kennt die antisemitische Geschichte des Bauwerks und begreift die historische Aufgabe, zu erinnern und zu versöhnen. Auf Keber geht der Kontakt zu den Frankfurter Theatermachern zurück, und ohne ihn würde das Festival nicht geben.  Jetzt kämpft er weiter. Das Ziel ist, „An den Ufern der Poesie“ nachhaltig sichern. Dazu braucht es mehr Geld als bisher. Für das nächste Jahr werden 150.000 Euro gebraucht. Bisher trugt sich alles mehr recht als schlecht durch Eintrittsgelder und Zuschüsse des „Kultursommers Rheinland-Pfalz“, Investitionen in Marketing und Medienarbeit blieben auf der Strecke. Das soll sich ändern. Keber hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer angeschrieben und denkt schon wieder voraus: Das zweijährlich stattfindende Festival würde 2029 in das Buga-Jahr fallen.

Peter Keber engagiert sich seit über 40 Jahren für die Wernerkapelle. Foto: Jochen Werner.

Peter Keber engagiert sich seit über 40 Jahren für Bacharach. Foto: Jochen Werner.

Peter, du setzt dich seit Jahrzehnten für Bacharach, für die Wernerkapelle und für die Erinnerung an die jüdische Kultur in der Stadt ein. Wie kam es dazu?

Auslöser waren tiefgehende Risse in der Hauptarkade zwischen Süd- und Ostchor. Aufgrund der hochsensiblen Statik eines hochgotischen  Bauwerks und aufgrund des Fehlens der Nordkonche drohte das Wahrzeichen der Stadt Bacharach einzustürzen. Schon 1979/1980 war mir klar, dass wir uns nicht nur für die Restaurierung der Kapelle sondern auch mit der Widerlegung der Ritualmordgeschichte einsetzen müssen.

Jetzt kämpfst du für das Festival „An den Ufern der Posie“. Was ist dein Ziel?

Nach Abschluss der fast 20 jährigen Restaurierungsarbeit und den daran anschließenden jüdisch-christlichen Abschlussgottesdienst am Ort Jahrhunderte währendem Antijudaismus war klar, dass wir uns fortan für die Verständigung zwischen Juden und Christen, ja zwischen den Religionen in der Wernerkapelle einsetzen müssen. So kam das Festival mit der Aufführung des „Rabbi von Bacherach“ von Heinrich Heine  durch das Theaterensemble Willy Praml auch in die Wernerkapelle. Ziel ist es, dieses Festival in Form einer Biennale immer wieder mit dem „Rabbi von Bacherach“  als „Ankeraufführung“ durchzuführen , um so die Verständigungsarbeit wach zu halten – es ist derzeit aktueller und notwendiger denn je!

Im vergangenen Jahr ist das Festival weit über Bacharach hinausgewachsen. Wie ist die Unterstützung in der Nachbarschaft?

Das Hinauswachsen in die Nachbarstädte war fürs Erste ein guter Erfolg – es muss aber noch mehr gefestigt werden.

Du hast Ministerpräsidentin Malu Dreyer um Hilfe gebeten. Welche Möglichkeiten gibt es noch, und wie lassen sich weitere Unterstützer mobilisieren?

Neben der großartigen Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz sollten auch noch mehr private Sponsoren, insbesondere die heimische Wirtschaft,  gewonnen werden. Dies gelingt aber nur durch intensive Überzeugungsarbeit.

2029 ist die Buga im Mittelrheintal. Was ist dein größter Wunsch für die Bundesgartenschau?

Ich wünsche mir, dass im Jahr der Buga das Festival “ An den Ufern der Poesie“ fest etabliert und nicht mehr weg zu denken ist. Der Rhythmus der Biennale zielt ab 2021 genau in das Jahr der Buga 2029.

Hohenzollern-Deal in St. Goar

Der Prinz kütt: Im dritten Anlauf hat der Stadtrat von St. Goar den umstrittenen Rheinfels-Vergleich mit Georg Friedrich von Preußen beschlossen. Die Abstimmung ging mit 12 zu 7 Stimmen für  SPD-Bürgermeister Falko Hönisch aus. Er hatte den Deal angeregt, der einer Stiftung des Hauses Hohenzollern über 70 Jahre lang Anteile am Eintrittsgeld für Burg Rheinfels überträgt. Im Gegenzug verzichtet der Prinz auf seine wackligen Ansprüche auf Burg und Schlosshotel. Die CDU hatte sich vehement dagegen gewehrt. Sie sieht keinen Grund, der früheren Kaisersippe entgegenzukommen und sie an städtischen Einnahmen zu beteiligen. Experten des Landes Rheinland-Pfalz und der frühere Verbandsbürgermeister Thomas Bungert halten die Ansprüche der Hohenzollern ebenfalls für unbegründet. Sie hätten es auf eine weitere Runde im Prozess ankommen lassen, nachdem der Prinz in erster Instanz krachend gescheitert war. Mitteilung aus St. Goar, Rhein-Zeitung (Hintergrund)

Der Bürgermeister kommt zurück

Ende vergangenen Jahres zog Matthias Pflugradt die Notbremse. Der Stadtbürgermeister von St. Goarshausen konnte nicht mehr, machte seine Depression öffentlich und nahm sich eine Auszeit. Jetzt will er’s wieder wissen. in den kommenden Wochen nimmt Pflugradt seine Amtsgeschäfte wieder auf.  Mitteilung aus St. Goarshausen

Schwätzerchen gesucht

2018 musste die Stadt Bingen beinahe darum betteln, dass jemand die Rolle der Weinbotschafterin „Prinzess Schwätzerchen“ übernahm. Am Ende erbarmte sich Winzertochter Vanessa Gundlach. 2020 soll es anders laufen. Gundlach und ihre Mit-Prinzessinnen Vanessa Litzius und Sarah Wendel-Eckes werben u. a. auf Facebook für ihren Job. Ihre Amtszeit endet im Spätsommer. Bis dahin wollen sie im Netz neue Prinzessinnen finden. Allgemeine Zeitung

Eine Reise nach Rüdesheim

Jeder glaubt Rüdesheim zu kennen, tatsächlich kann das Mittelrhein-Mallorca selbst für Einheimische ein Buch mit sieben Siegeln sein. Meine Blogger-Kollegin Tanja Werle alias „Rheingauprinzessin“ hat die Highlights zusammengefasst. rheingauprinzessin.de

Ausflug nach Rüdesheim

Ein Blick auf die Buga

Bis zur Bundesgartenschau 2029 müssen nicht nur neue Hotels her, sondern auch jede Menge modern und geschmackvoll ausgestattete Ferienwohnungen. Wie man so etwas vorbildlich gestaltet, zeigt Dirk Melzer in Kaub. Der Kölner Landschadtsarchitekt und gebürtige Mittelrheiner hat unterhalb der Burg Gutenfels ein Haus mit Rheinblick saniert und vermietet es jetzt u. a. auf Airbnb.

Video der Woche

Das neue Binger Großhotel „Papa Rhein“ gab es nur auf dem Papier, als Investor Jan Bolland schon die erste Auszeichnung dafür gewann. Ende 2019 holte er den „Tourismus-Preis Rheinland.Pfalz“ in der Kategorie „Innovation des Jahres“. Zur Preisverleihung ist ein Video auf YouTube veröffentlicht worden; dort erklärt Bolland seine Vision von „Papa Rhein“. Der Hotel-Traum wird gerade Wirklichkeit. Das Gebäude steht, und noch in diesem Jahr soll die Eröffnungsparty steigen. YouTube (Video), Mittelrheingold (7 Fragen an Jan Bolland, Juli 2019)

Mittelrhein-Zahl des Tages

Apropos „Papa Rhein“: Neben dem Hotel entstehen in den kommenden Jahren 148 Wohnungen. Die neue „Rheinblick-Gartenstadt“ soll bis zum Altem Kran reichen. Die ersten 70 Wohnungen werden gerade vermarktet; Preise stehen noch nicht fest. Allgemeine Zeitung, eigentumswohnungen-bingen.de (Website des Projektentwicklers)

Termine der Woche

Freitag in Rüdesheim – „Dibbegugger“ / Mittelrhein-Momente in Breuer’s Rüdesheimer Schloss – 28. Februar, 19 Uhr. mittelrheinmomente.de

Freitag ab Rüdesheim – Krimidinner auf dem Rhein – 28. Februar, 19 Uhr. ruedesheim.de

Freitag in Bingen – „8 Frauen“ / Theraterabend in Büdesheim – 28. Februar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bingen – „Anderswo. Allein in Afrika“ im Programmkino KiKuBi – 28. Februar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bingen – The Johnny Cash Show in der Stadthalle – 28. Februar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Samstag in Bingen –  Guadagini Trio in der Villa Sachsen – 29. Februar, 19 Uhr 30. bingen.de

Samstag in Boppard – Krimidinner im Hotel Jakobsberg – 29. Februar, 19 Uhr. boppard-tourismus.de

Samstag in Boppard – „1917“ / Cinema in der Stadthalle – 29. Februar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Samstag in Bingen – „Jazz à la Flute“ in der Binger Bühne – 29. Februar, 20 Uhr 30. bingen.de

Sonntag auf der Festung Ehrenbreitstein – Klaus Hoffmann singt Brel – 1. März, 19 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Sonntag in Boppard – „1917“ / Cinema in der Stadthalle – 1. März, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Montag in Bingerbrück – Hildegard-Abend: Einblick in die Schriften der heiligen Hildegard – 2. März, 19 Uhr. bingen.de

Montag in Boppard – „Das Beste kommt zum Schluss“ / Cinema in der Stadthalle – 2. März, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Dienstag auf der Festung Ehrenbreitstein – „Still Collins Plus“ / Konzert – 3. März, 20 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Dienstag in Boppard – „1917“ / Cinema in der Stadthalle – 3. März, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Dienstag in Bingen – „Das Wirtshaus im Spessart“ im Programmkino KiKuBi –  3. März, 20 Uhr 15. bingen.de

Donnerstag in Bingen – „The Guards“ / Spätschicht in der „Alten Wache“  – 5. März, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Rüdesheim – Beatbox in der Villa Sturm – 6. März, 19 Uhr. ruedesheim.de

Freitag in Bingen – „Fairtraders“ im Programmkino KiKubBi  – 6. März, 19 Uhr 30. bingen.de

Foto der Woche

Das Beste zum Schluss

Die Schweizer Weinzeitschrift „Vinum“ hat eine Auswahl von 25 deutschen „Jungwinzertalenten“ zusammengestellt. Auch der Mittelrhein ist vertreten: Die Redakteure – oder „Redaktore“, wie es in der Schweiz heißt – setzen Ex-Weinkönigin und Riesling-Influencerin  Sarah Hulten auf die Liste. Das Magazin kommt heute in den Handel. vinum.eu

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„Das ganze Tal müsste ein Konzept aufstellen“

Rhein, Wein und Romantik: Das Mittelrheintal steckt voller Klischees, aber in der Gastronomie geht es auch ganz gut ohne. In Boppard wird das kurzlebige „Königliche Weinhaus Richard von Cornwall“ in der Burg zum „Königlichen Bierhaus“ mit deutscher Küche – betrieben von einem Griechen aus dem Odenwald, der gleich noch eine alte Bopparder Biermarke wiederbeleben will, nachdem ein einheimischer Winzer mit mediterranem Konzept gescheitert ist. Das klingt verrückt, aber warum soll einem Griechen 2020 nicht gelingen, was im jahrhundertelang am Mittelrhein normal war? In Bingen gab es gleich mehrere Brauereien, und in Bacharach liebten Einheimische früher das Bierlokal „Zum kalten Keller“ (Volksmund) in der Langstraße, wo Münchner Bier ausgeschenkt wurde. Ein gutes Beispiel für neues Denken ist auch Samuel Knoll, der Betriebsleiter  der Jugendburg Stahleck. Samuel führt die Mittelrhein-Herberge Nr. 1 wie ein internationales Dienstleistungsunternehmen und denkt dabei weit über die seine Burgmauern hinaus. Es lohnt sich, ihm zuhören. Hier ist das Interview mit ihm:

Burgherr und Gastro-Manager: 7 Fragen an Samuel Knoll

Samuel Knoll ist Jugendherbergschef auf Burg Stahleck

Samuel Knoll ist Jugendherbergschef auf Burg Stahleck. Foto: Privat.

Samuel, du führst eine der erfolgreichsten Jugendherbergen am Rhein. Wie wird man Burgherr auf Stahleck?

Seit 14 Jahren bin ich am Mittelrheintal in unterschiedlichen Gastronomiebetrieben als Koch und Restaurantfachmann tätig. Unter anderem im Burghotel „Auf Schönburg“  in Oberwesel und im Weingut Goswin Lambrich in Dellhofen. Durch Zufall lernte ich die Jugendherberge in Kaub und das einzigartige Konzept der Jugendherbergen kennen, und mir wurde durch den Landesverband Rheinland Pfalz und Saarland ein berufsbegleitendes Studium zum Hotelbetriebswirt ermöglicht.

Ende 2014 wurde die Betriebsleitung der Jugendherberge Kaub neu ausgeschrieben. Nachdem ich meinem Chef Jacob Geditz mein Interesse bekundet hatte, hatte der aber einen viel sinnvolleren Vorschlag und bot mir die Burg Stahleck in Bacharach an. Auch wenn ich damals mit meinen 28 Jahren größten Respekt vor dieser Aufgabe hatte und mir nicht wirklich vorstellen konnte, irgendwann in Mittelalter-Oufit – wie jetzt beim Silvesterprogramm –  unsere Gäste zu begeistern, ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.

Natürlich habe ich viel mit der betriebswirtschaftlichen und personellen Führung und Weiterentwicklung der Jugendherberge zu tun, allerdings kommt das Zwischenmenschliche mit unsere Gästen und Besuchern auch nicht zu kurz. Es ist schon ein positiver Unterschied, ob man in einer romantischen Burg oder einem tristen Bürogebäude arbeitet, und wenn man mal genug vom Computer hat, ist kurzfristige Unterstützung z.B. in der Küche oder bei der Haustechnik eine gute Abwechslung für mich.

 

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Замок Штальэк – один из красивейших замков Рейна, а также продолжение нашего путешествия выходного дня в Бахарах! Больше о красивых селфи с замком по тегу #stahleck ⠀ Продолжает рассказ наш вдохновлённый автор @fraukargova – благодарим Катю ❤️, читаем дальше и отвечаем на вопрос в конце ⠀ Как и все замки этой местности, Штальэк гордо возвышается над городом и Рейном. Поэтому придётся собрать всю спортивную волю в кулак, ведь подниматься к замку придётся пешком . ⠀ В некоторых местах будут встречаться ступеньки, поэтому, если вы идёте с маленьким ребёнком, нужно предварительно подумать о том, где оставить коляску! ⠀ Пути к замку два и начинаются они в разных концах города. ⠀ Первый находится недалеко от городской ратуши, а второй начинается от капеллы Вернера⛪️( подробнее читайте в посте про Бахарах, фото с руинами). Найти оба не сложно, главное идти по указателям на замок! ⠀ Уже взобравшись на гору вам предстоит пройти через мост, который в средние века был разводным. ⠀ Оттуда можно увидеть и ров замка. Что интересно: если замок строили на горе, то ров не требовался, считалось, что гора сама по себе делает крепость неприступной. А тут сразу и ров (который, кстати, искусственно заливали водой) и гора – по всей видимости, хотели сделать замок совсем несокрушимым! ⠀ Но это не помешало противникам в 17 в, во время 30-тилетней войны захватить его аж 8 раз! ‍♀️ ⠀ Далее проходим во внутренний дворик – здесь и находится та самая смотровая площадка, с которой открывается вид на Рейн, Бахарах и виноградники, окружающие замок! ⠀ Самое интересное, а именно, где выпить и чем закусить, а так же про то, как почувствовать себя настоящей принцессой на горошине-зачеркнуто- в замке, читайте в галерее! ⠀ А потом рассказывайте, что вам интереснее почитать в ближайшее время: про фестивали воздушных змеев в округе или про места со сбором урожая яблок?? Photo: @fraukargova, Pixabay

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Wie lief 2019 für euch?

Die Saison hat später als sonst angefangen. Wir sind als weltbekannte Burg nicht nur Herberge, sondern auch Ausflugziel vieler Touristen. Wenn hier das Wetter nicht mitspielt und z.B. die Schiffe leerer sind als sonst, merken wir das auch an den Besucherzahlen in der Burg. Unsere Übernachtungszahlen sind aber zufriedenstellend und wir haben wieder unser Jahresziel von über 32.000 Übernachtungen unter anderem von Schulklassen, Familien, internationalen Gruppen und Einzelgästen erreicht.

Burg Stahleck ist das ganze Jahr über geöffnet. Was muss passieren, damit Hotels  und Restaurants im Tal dasselbe schaffen?

In den Wintermonaten ist die komplette Infrastruktur im Tal eine völlig andere als im Sommer. So fahren z.B. die Ausflugsschiffe nicht, Fähren fahren weniger und kulturelle Großveranstaltungen bleiben aus. Nicht nur Gastronomen haben geschlossen, auch andere wichtige Anlaufpunkte wie Museen oder andere Burgen gehen in den Winterschlaf

Leider habe ich kein Masterkonzept für die Nebensaison in der Schublade liegen. Wir bieten aber z.B. an jedem Adventswochenende ein Familienprogramm an und sichern uns so zumindest einen Teil der nötigen Auslastung. Außerdem kann man im Winter noch preiswerter buchen: Unser jährliches Online-Vorzugspreisangebot vom 15. November bis 15. März bietet den Gästen eine günstige Möglichkeit, auf Burg Stahleck zu übernachten. Auch kleiner oder größere Veranstaltungen, wie die jährlich im November stattfindende Weltmeisterschaft der „Game of Thrones“-Kartenspieler mit über 400 Teilnehmern in Bacharach sind bei uns willkommen und sorgen auch für Umsätze in den Betrieben in Bacharach.

Um aber allen Hotels und Restaurants ein Geschäft im Winter zu ermöglichen, müsste meiner Meinung nach das gesamte Tal ein Konzept aufstellen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, neben der Bewirtung ein komplettes Betreuungs- oder Freizeitprogramm durchzuführen. Was z.B. aber mein Kollege Herr Hecher auf der Rheinstein mit der Weihnachtsburg ins Leben gerufen hat, finde ich wirklich toll und zukunftstauglich. Eine Illumination aller Burgen im Mittelrheintal und kleinerer Veranstaltungen in den Orten in der Winterzeit, das hätte schon seinen Reiz.

Fast alle Gastronomen im Tal klagen über Personalmangel. Wie löst du das Problem?

Wir können fast alle unserer 40 Mitarbeiter ganzjährig einstellen. Teilweise arbeiten wir mit Stundenreduzierungen in den Wintermonaten, oder die Mitarbeiter leisten im Sommer Überstunden, die in der Nebensaison wieder abgebaut werden. Auch arbeiten wir gerne mit Flüchtlingen und ausländischen Mitbürgern aus den angrenzenden EU-Ländern. Unser Team ist mittlerweile so international wie unser Gästeklientel. Wir wissen, das die Arbeitszeiten sich nicht immer oder nur schwer mit Familien und Freunden vereinbaren lassen, und nehmen hier so gut es geht auch in der Dienstplan-  und Urlaubsgestaltung Rücksicht z.B. auf alleinerziehende Mütter. Trotzdem bleibt es auch bei uns nicht aus, das wir in der Sommersaison mal „Engpässe“ im Personal haben. Durch unser zuverlässiges und tolles Team haben wir aber bisher jede Herausforderung gemeinsam gemeistert und blicken positiv in die Zukunft. Dieses Team ist aber auch jederzeit offen, neue Kollegen und Kolleginnen in einer angenehmen und aufgeschlossenen Arbeitsatmosphäre zu empfangen.

 

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Abgesehen von der Gastronomie: Was muss sich bis zur Buga 2029 noch alles ändern?

Die Rheinquerung sollte günstig, wenn nicht sogar kostenfrei und flexibel nutzbar sein. Die derzeitige Zersplittung des Fährverbundes ist ein großer Rückschritt für die Mobilität und setzt ein völliges falsches Zeichen.Weiterhin müssen beide Rheinseiten miteinander kommunizieren und ein einheitliches Konzept schaffen, nicht nur für die Buga. Sowohl die linke als auch die rechte Rheinseite können voneinander profitieren.

Die Burgen sollen im Buga-Jahr eine besondere Rolle spielen. Was ist für Stahleck geplant?

Es gibt Vorschläge und Konzepte, einen Burggarten anzulegen. Derzeit sind wir aber noch in der jüngsten Planungsphase. Wir werden die Besucher der Buga aber definitiv auf der Burg Stahleck zum Übernachten oder Verweilen empfangen.
 
Bis 2029 muss Bacharach noch einen Bürgermeister finden.  Wer soll’s machen?

Im Politischen bin ich leider der falsche Ansprechpartner. Aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen, dass es jemand sein sollte, der das Tal, seine Kultur und den für uns so wichtigen Tourismus fördert und unterstützt. Idealerweise holte er alle Träger, Organisatoren und Verantwortliche an einen gemeinsamen Tisch. Solange das aber eine „ehrenamtliche“ Vollzeitstelle ist, wird sich aber nur schwer jemand finden lassen.

Mehr Informationen über die Burg Stahleck gibt es hier.

Geschichten der Woche

1. Film ab in Lorch und Rüdesheim

Für Carolin Weiler und Theresa Breuer wird 2020 ein besonderes Jahr: Die beiden Winzerinnen sind ab Mai im Kino zu sehen. Sie gehören zum Team von „Weinweiblich – Die erste Generation.“ Der Film dokumentiert ihren Weg zum Weinbau und die tägliche Arbeit im Familienbetrieb. Beide haben sich auf unterschiedliche Weise durchgebissen: Breuer musste nach dem Tod ihres Vaters früh Verantwortung im großen Rüdesheimer Weingut übernehmen, Weiler stieg erst nach einem Umweg über den Erzieherinnenberuf ein und zeigt jetzt, was in dem bislang eher unscheinbaren Betrieb in Lorch steckt. Wiesbadener Kurier, wein-weiblich.de

2. Eine Verbandsgemeinde auf Krücken

Offiziell existiert die „Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein“ seit Neujahr, aber viel zu sehen ist noch nicht. Es gibt noch keinen Internet-Auftritt und Bürgermeister Peter Unkel muss an diesem Freitag erst in sein Amt eingeführt werden. Gewählt wurde er schon im Mai vergangenen Jahres. Unkel war bisher Bürgermeister der VG Emmelshausen, die zum Jahreswechsel mit der kleineren VG St. Goar-Oberwesel zusammengelegt wurde. Auf offiziellen Dokumenten und im Amtsblatt erscheint bereits das neue Logo: 3 Bögen, die ein bisschen an Krückstöcke erinnern. Laut „RZ“ wurde es von einem Grafiker im Hunsrückort Morshausen entworfen. Mit dem Ende der VG St. Goar-Oberwesel  gibt es im Oberen Mittelrheintal nur noch eine einzige vollwertige Verbandsgemeinde-Verwaltung: Die der VG Loreley mit Sitz in St. Goarshausen.  Rhein-Zeitung

3. Auf ein Bier in Boppard

Nach dem Aus für das „Königliche Weinhaus Richard von Cornwall“ versucht in der Bopparder Burg jetzt ein neuer Gastronom sein Glück. Ezay Salim, gebürtiger Odenwälder mit griechischem Pass, eröffnet demnächst das „Königliche Brauhaus“ und will dafür die alte Biermarke „Bopparder Adlerbräu“ wiederbeleben. Anders als sein Vorgänger Michael Schneider setzt er weniger auf mediterrane Küche als auf deutsche Klassiker. Im Oktober hat er in der Stadt bereits die „Severusstube“ übernommen. Salim kennt die Gegend erst seit einem Jahr und zeigt sich in der „RZ“ begeistert: „Ich habe mich in Boppard und in die Region Oberes Mittelrheintal auf Anhieb verliebt. Dort wo Wasser ist, ist Lebensfreude. Infrastruktur ist vorhanden, bis zur Autobahn ist der Weg kurz“. Rhein-Zeitung

4. Der Mäzen von Oberwesel

Das „Kapitelhaus“ ist das Herzstück des früheren Minoritenklosters in Oberwesel. Sein Eigentümer Anton Heinrich Hütte hat es erhalten und gepflegt. Jetzt sorgt er dafür, dass der historische Bau dauerhaft in guten Händen bleibt. Laut „RZ“ hat er die von ihm gegründete Kulturstiftung als Erbin eingesetzt. Der gebürtige Oberweseler war Ende der 90er Jahre nach einer erfolgreichen Unternehmer-Karriere in Süddeutschland und der Schweiz an den Mittelrhein zurückgekehrt. Seine Spenden ermöglichen u. a. den Betrieb von Kulturhaus und Stadtmuseum. Rhein-Zeitung

Ein Blick auf die Buga

Rheinland-Pfalz ist bei den Vorbereitungen Bundesgartenschau 2029 ein Musterschüler, während Hessen schon mal schwänzt. Im „Wiesbadener Kurier“ berichtet Redakteurin Barbara Dietel über mangelnde Präsenz hessischer Behörden. Demnach waren bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Zweckverbandes Welterbe weder das für die Buga zuständige Umweltministerium noch die Stadt Rüdesheim vertreten, obwohl es fast ausschließlich um die Bundesgartenschau ging. „Rheinland-Pfalz ist viel weiter“ klagt Karl Ottes, der Welterbebeauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises.  Auf hessischer Seite gehören Rüdesheim und Lorch zum Buga-Gebiet. Dort werden demnächst 2 neue Bürgermeister in ihre Ämter eingeführt: Ivo Reßler in Lorch und Klaus Zapp in Rüdesheim. Beide hatten sich bei den Wahlen im vergangenen Jahr gegen die langjährigen Rathauschefs durchgesetzt. Wiesbadener Kurier

Das Beste zum Schluss

Apropos Lorch: Der Lorcher Höhenort Espenschied ist eine Art Bayreuth des Mittelrheintalls. Dort bietet die „Opera Classica“ jedes Jahr eine Aufführung mitten im Dorf. Weil sich im Depot im ehemaligen „Hotel Talblick “ mittlerweile fast 5.000 Kostüme angesammelt haben, braucht der Konzertveranstalter Platz. Am Samstag werden darum ab 11 Uhr zahllose Stücke verkauft. Wer also noch etwas für Karneval sucht oder einfach nur auf Rokoko-Mode steht: Die Navi-Adresse ist Eichenweg 18. Die nächste „Opera Classica“-Vorstellung geht übrigens am 24. Juni über die Bühne. Auf dem Spielplan steht „Die lustige Witwe“ von Lehar. Wiesbadener Kurier (Kostümverkauf), operaclassica.de (Programm)

Video der Woche

Bis zum nächsten Sommerfest ist es zwar noch eine Weile hin, aber falls Sie sich schon einmal auf besseres Wetter und mildere Temperaturen einstimmen möchten:  Mittelrhein-Fan Timo Fledie hat auf Facebook ein Video über das Sommerfest 2019 auf Schloss Stolzenfels veröffentlicht. Zu sehen und zu hören ist u. a. Ute Grassmann mit den Mittelalter-Musikern von „Ranunculus“.  Facebook

Termine der Woche

Freitag in Boppard – „Ein Tintenhimmel, mehr und mehr“ / Lesung mit Jona Mues – 10. Januar, 19 Uhr. boppard-tourismus.de

Freitag in Bingen –  „Der Klavierspieler vom Garde du Nord“ im Programmkino KiKuBi – 10. Januar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bacharach – „Leuchten und Glühen“ / Glühwein-Wanderung mit dem Weingut Gero Schüler – 10. Januar, 19 Uhr 45. rhein-nahe-touristik.de

Freitag in Bacharach – „Le Mans 66“ / Cinema in der Stadthalle – 10. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Samstag in Lorch-Espenschied – Kostümverkauf der Opera Classica – 11. Januar, 11-15 Uhr. lorch-rhein.de

Samstag in Bacharach – „Leuchten und Glühen“ / Glühwein-Wanderung mit Weinprobe und 4-Gang-Menü dem Weingut Gero Schüler – 11. Januar, 15 Uhr 30. rhein-nahe-touristik.de

Samstag in Bingen – „Die lange Avengers-Nacht“ im Programmkino KiKuBi – 11. Januar, 17 Uhr. bingen.de

Samstag in St. Goar – Choccolate Dinner auf Rheinfels – 11. Januar, 19 Uhr. st-goar.de

Samstag in Bingen – „Parker Quartett“ / Konzert in der Villa Sachsen – 11. Januar, 19 Uhr 30. bingen.de

Samstag in Bingerbrück – Neujahrskonzert mit dem St. Daniels-Chor Moskau – 11. Januar, 19 Uhr 30. bingen.de

Samstag auf der Festung Ehrenbreitstein – Kabarett mit Lars Reichow – 11. Januar, 20 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Samstag in Boppard – „Das perfekte Geheimnis“ / Cinema in der Stadthalle – 11. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Sonntag in Bacharach – „Leuchten und Glühen“ / Glühwein- und Kinderpunsch-Wanderung mit dem Weingut Gero Schüler – 12. Januar, 13 Uhr 30. rhein-nahe-touristik.de

Sonntag auf der Festung Ehrenbreitstein – „Kostproben aus dem WeinReich Rheinland-Pfalz“ / Weinprobe“ – 12. Januar, 13 – 16 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Sonntag in Boppard – „Die Adams Family“ / Cinema in der Stadthalle – 12. Januar, 16 Uhr. boppard-tourismus.de

Sonntag auf der Festung Ehrenbreitstein – Comedy mit Özcan Cosar – 12. Januar, 19 Uhr. tor-zum-welterbe.de

Sonntag in Boppard – „Parasite“ / Cinema in der Stadthalle – 12. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Montag in Boppard – „Parasite“ / Cinema in der Stadthalle – 13. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Dienstag in Boppard – „Parasite“ / Cinema in der Stadthalle – 14. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Freitag in Bingen – „Schandflut“ / Lesung mit Helge Weichmann – 17. Januar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bingen – „Avanti, Avanti!“ im Programmkino KiKuBi – 17. Januar, 20 Uhr 30. bingen.de

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