Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Lorchhausen Seite 1 von 3

Doppelleben in Lorch und dicke Luft auf dem Rochusberg

Im bürgerlichen Leben arbeitet Stephan Zell als Immobilienmakler in Rüdesheim. Momentan hat seine Firma u. a. ein saniertes Fachwerkhaus in Kaub und ein 3-Sterne-Hotel in St. Goarshausen im Angebot. Aber nach Feierabend verwandelt sich der Geschäftsmann in Ritter „Siegfried von Rheinberg“ und taucht in die Welt des Mittelalters ein. Es ist mehr als Folklore: Zell hat im Lorcher Stadtteil Lorchhausen die „Knappenschule“ gegründet, eine Akademie für mittelalterlichen Schwertkampf. Dort lernen Jugendliche den sportlichen Umgang mit der Klinge. Die Knappenschule kooperiert mit Sportvereinen in Assmannshausen und Geisenheim. Im „Wiesbadener Kurier“ ist ein Artikel dazu erschienen. Wiesbadener Kurier, knappenschule.de

Lorcher Weinberge mit Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Lorcher Weinberge mit Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Dicke Luft auf dem Rochusberg

Nicht, dass die katholische Amtskirche nicht schon genug Probleme hätte, aber in Bingen scheint man sich auch untereinander nicht grün zu sein. Laut „AZ“ ist der neue Rochusberg-Pater Günther Kames bei der regulären Pfarrgemeinde angeeckt und überlegt jetzt, sein kleines Kloster zu verlassen. Damit stünde der ganze Betrieb vor dem Aus, denn ohne Kames würde die Gemeinschaft auf nur noch 2 Mitglieder zusammenschmelzen. Kames gilt als ungewöhnlich kommunikativer und unorthodoxer Seelsorger. Er ist auf Facebook unterwegs, engagiert sich im Binger Lions Club und organisiert medienwirksame Aktionen wie die Segnung von Autos und Fahrrädern. Allgemeine Zeitung

Der Hildegard-Friedhof von Rüdesheim

Apropos katholische Kirche: Im Rüdesheimer Stadtteil Eibingen soll ein Garten im Hildegard-von-Bingen-Stil entstehen. Die Wahl des Ortes ist so ungewöhnlich wie pragmatisch: Auf dem Friedhof. Er gilt als so trostlos und ungepflegt, dass nur noch Hildegard helfen kann. Die Heilige liegt gleich nebenan in der Eibinger Kirche. Wiesbadener Kurier

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Die Clemenskapelle in Lorchhausen, einem Ortsteil von Lorch am Rhein, außerhalb der Ortslage am Kapellenberg. . Die zu Ehren der „Schmerzhaften Muttergottes“, nach den Plänen des Geisenheimer Architekten Georg Hartmann, errichtete Kapelle, ist wie die Pfarrkirche aus unverputztem heimischen Bruchstein ausgeführt. Hoch über Lorchhausen gelegen, fügt sie sich malerisch in das Landschaftsbild ein. Text: Wikipedia Die Aufnahme habe ich von der gegenüberliegenden Rheinseite, von Medenscheid, gemacht. . _____________ᕙ( ͡° ͜ʖ ͡°)ᕗ__________ . The Clemenskapelle in Lorchhausen, a district of Lorch am Rhein, outside of the local location on Kapellenberg. . The chapel, built in honor of the “Painful Mother of God”, according to the plans of the Geisenheim architect Georg Hartmann, is made of unplastered local quarry stone, just like the parish church. Located high above Lorchhausen, it blends in with the landscape. Text: Wikipedia I took the picture from the opposite side of the Rhine, from Medenscheid. _______________¯\_( ͠° ͟ʖ °͠ )_/¯________ #lorch #lorchamrhein #rheingau #riesling #wine #hessen #winelover #vineyard #mittelrhein #wennrausdannrhein #weroamgermany #hiking #visitgermany #germanytourism #wanderlust #romantischerrhein #wandern #travelgram #weinberge #wein #beautifuldestinations #instawine #germanroamers #mittelrheinwein #weinbau #germanytravel #wandernmachtglücklich #100malmittelrhein #rheinsteigwandern #rheinsteig

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Last Exit Lorchhausen

Hinter dem Lorcher Stadtteil Lorchhausen ist die hessische Welt zu Ende. Die bis 1971 selbstständige Gemeinde grenzt an Rheinland-Pfalz und galt lange Zeit als der schläfrigste Ort im Rheingau. Aber damit ist es spätestens seit der Eröffnung der „Wisper-Trails“ vorbei. Der boomende Wander-Tourismus bringt mehr Autos nasch Lorchhausen als den Einwohnern lieb ist. Der „Wiesbadener Kurier“ berichtet von fehlenden Parkplätzen, überlasteter Infrastruktur und genervten Bürgern. An manchen Sonntagen quälen sich über 100 Autos durch die engen Straßen. „Wir werden überrannt“, zitiert die Zeitung CDU-Ortsvorsteher Thomas Schott. Parkplätze am Dorfgemeinschaftshaus und bessere Beschilderung sollen helfen. Wiesbadener Kurier, wisper-trails.de (Infos zu den Wanderwegen)

Lorcher Weinberge mit Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Lorchhäuser Weinberge mit Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Wer soll das bezahlen?

Apropos Lorch: In der Kommunalpolitik herrscht wieder einmal dicke Luft. Die Stadtkasse ist auch ohne Corona so leer, dass saftige Steuererhöhungen drohen. Der neue Bürgermeister Ivo Reßler erklärt die Lage in einem „Bürgerbrief“, von dem sich Teile des Magistrats distanzieren. Der Hintergrund: Reßler ist parteiloser Newcomer und hat die Finanzpolitik der vergangenen Jahre nicht zu verantworten. CDU und SPD dagegen waren an den Entscheidungen beteiligt und fühlen sich auf den Schlips getreten. Wiesbadener Kurier, ivoressler.de (Bürgerbrief)

Die Marksburg unter Corona-Bedingungen

Die Marksburg kämpft sich langsam aus der Corona-Krise. Am ersten Tag nach der Wiedereröffnung kamen laut „RZ“ 2 (!) Besucher, am nächsten Tag 20 und am folgenden Samstag immerhin schon 120. Die Zeitung hat mit Gerhard Wagner gesprochen, dem Geschäftsführer der Deutschen Burgenvereinigung und Hausherren. Wagner rechnet mit einen schwierigen Jahr. Größere Probleme erwartet er aber erst, wenn sich die Besucherzahlen auch 2021 nicht erholen. Momentan können pro Führung maximal 12 Personen eingelassen werden. Rhein-Zeitung

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Der lange Marsch und die Rückkehr ins Ladenleben

Wandern ist in Corona-Zeiten zwar nicht systemrelevant, aber es hilft trotzdem – wenn man ein paar Regeln beachtet.  Die Wisper-Trails,  der Rheinsteig und der Klostersteig bei Rüdesheim sind geöffnet. Einschränkungen gelten für den Aufstieg zur Ruine Nollig bei Lorch, der Rundweg „Rhein-Wisper-Glück“ bei Lorchhausen und die Lahnsteiner Ruppertsklamm. Ansonsten sollte genug Platz vorhanden sein: Allein die Wisper-Trails im Lorcher Hinterland umfassen insgesamt 209 Kilometer Wanderwege. Wiesbadener Kurier

Rheinsteig bei Lorch. Foto: Frank Gallas / Romantischer Rhein-Tourismus

Willkommen zurück

Der Einzelhandel ist wieder da – wenn auch noch zaghaft und in der Regel mit Mundschutz. In Bingen hat sich „AZ“-Mitarbeiterin Christine Tscherner umgeschaut. Dort kämpft sich u. a. Buchhändler Gunnar Döll (Schweikhard) zurück ins stationäre Geschäftsleben. 300 Meter weiter in der Salzstraße muss Bingens kultige Modehändlerin Ilka Heinzen weiter improvisieren. Ihr Laden ist zu klein für Kontaktbeschränkungen, darum setzt sie vorerst noch auf digitale Kommunikation, berät per Whatsapp und seilt Ware aus dem ersten Stock ab. Allgemeine Zeitung

Buga-Blick am „Spitzen Stein“

Er steht schon, ist aber noch nicht ganz fertig und darf noch nicht betreten werden: Zwischen Urbar und Niederburg auf der linken Rheinseite hat die Kastellauner Spezialfirma Stahlbau Schneider den 16 Meter hohen Neubau des Aussichtsturms am „Spitzen Stein“ hochgezogen. Die Stahl-Konstruktion des Oberweseler Architekten Hubert Jäckel entstand schon mit Blick auf die Buga 2029. Sie löst einen maroden Holzturm ab, der 2018 wegen Pilzbefalls abgerissen werden musste. Rhein-Zeitung

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