Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Lorch Seite 1 von 67

Die digitale Rathaus-Revolution

Das Ziel ist lange bekannt, aber Bingen steht laut Oberbürgermeister Thomas Feser „noch ganz am Anfang“: So beschreibt die „AZ“ die Digitalisierung der Binger Verwaltung. Schuld sei die Landesregierung, von dort komme „gar nichts“, zitiert die Zeitung Feser. Die Zeit drängt: Ende 2022 müssen bundesweit alle Verwaltungsleistungen digital verfügbar sein. Das schreibt das so genannte Onlinezugangsgesetz (OZG) vor, dass 2017 vom Bundestag verabschiedet wurde. Anders als der „AZ“-Artikel suggeriert, werden die Kommunen mit der Aufgabe allerdings nicht allein gelassen. Bund und Länder haben die Aufgaben verteilt und stellen ihre Entwicklungen jeweils allen anderen zur Verfügung. Der Bund zahlt für alles, sorgt für Standards und achtet darauf, dass alle mitkommen. Jedes Online-Angebot soll in jeder Kommune funktionieren, ohne dass Nutzer den Unterschied merken. Wer ab 2023 z. B. in Bingen, Boppard, Lahnstein oder St. Goarshausen online einen neuen Wohnsitz anmeldet, wird eine Entwicklung der Freien und Hansestadt Hamburg nutzen. Das Musketier-Prinzip „Einer für alle – alle für einen“ erspart es Tausenden von Verwaltungen in Deutschland, alles selbst zu bauen. Ansprechpartner für die Kommunen in Rheinland-Pfalz ist Marcel Boffo im Innenministerium. Gegenüber in Hessen sitzt übrigens ein alter Bekannter am Thema „Onlinezugangsgesetz“: Rüdesheims Ex-Bürgermeister Volker Mosler leitet mittlerweile im Hessischen Innenministerium die „Koordinierungsstelle OZG-Kommunal“. Allgemeine Zeitung, OZG Hessen (Mosler)

Blick auf Bingen, Burg Klopp

Die schönste Bürgermeister-Büro am Mittelrhein: In Bingen sitzt der Verwaltung auf Burg Klopp. Foto: Stadt Bingen / Dominik Ketz

Lorch bekommt eine Vize-Bürgermeisterin

Apropos Verwaltung: In Lorch gibt es eine neue Nr. 2: Nach dem Rücktritt des Ersten Stadtrates Rolf Schmidt übernimmt Rike Kochem. Die Frau aus dem Höhenort Wollmerschied ist als Organisatorin des Festivals „Tropen Tango“ bekannt geworden. Im neuen Amt ist sie ehrenamtliche Stellvertreterin von Bürgermeister Ivo Reßler. Außerdem wechselt Holger Büschenfeld – ebenfalls ehrenamtlich – von der Stadtverordnetenversammlung in den Magistrat. Kochem und Büschenfeld gehören zur unabhängigen „Liste Lorch“ (LiLo), die bei der Kommunalwahl im März auf Anhieb stärkste Fraktion geworden war. Wiesbadener Kurier

Ein Fuchs als Spürhund

Der Anblick eines Mannes mit einem Silberfuchs an der Leine wäre komisch, wenn es nicht um das Ahrtal ginge. Die „RZ“ berichtet über eine besondere Hilfsaktion von Marko Weber von der Wildtierhilfe Loreley. Der Biebernheimer unterstützt Polizei und Katastrophenhilfe mit seinem Silberfuchs „Shadow“ bei der Leichensuche. Das Tier hat einen besseren Geruchssinn als jeder Spürhund. Unter Trümmern werden immer noch vermisste Hochwasseropfer vermutet. Rhein-Zeitung

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Lorch und das Ende der Welt

In Lorch liegen die Nerven blank. Jahrelange Bauarbeiten und Ampeln auf der Bundesstraße hatte man noch hingenommen, aber seit Juli ist die Rheinstrecke in Richtung Rüdesheim und Wiesbaden komplett dicht. Das Hochwasser hatte eine Baustelle unterspült und die Fahrbahn ruiniert. Erst im Dezember sollen wieder Autos fahren können, natürlich nur einspurig mit Ampel. Bis dahin führt der einzige Weg Richtung Rheingau über die steile und kurvige Bergstrecke in Richtung Presberg. Ein tödlicher Verkehrsunfall dort hat gerade die Stadt schockiert. Die „abgeschnittene Stadt“ ist Thema im HR-Fernsehen. Zu sehen ist u. a. Bürgermeister Ivo Reßler, der sich über schleppenden Bauarbeiten und sture Verkehrsbürokraten ärgert. Zu allem Überfluss gibt es jetzt auch noch Probleme mit den Zugverbindungen – wegen Personalmangel musste der private Bahnbetreiber Vias mehrere Verbindungen streichen. Hessischer Rundfunk (Video), Wiesbadener Kurier (Züge)

Blick auf Lorch am Rhein. Foto: Stadt Lorch

Blick auf Lorch am Rhein. Foto: Stadt Lorch

Sooneck lebt

In der „AZ“ zieht die Burgenfamilie Hecher eine erste Sooneck-Bilanz. Trotz Corona-Rückschlägen und Wetter-Kapriolen ist die erste Saison auf der Burg gut angelaufen. „Wir haben super viele positive Rückmeldungen“, zitiert die Zeitung Pächterin Cora Hecher. Sie hat die landeseigene Burg zusammen mit ihrem Mann Marco übernommen und vermarktet sie als Ausflugsziel für junge Familien. Kinder können dort u. a. auf Schatzsuche gehen.  Sooneck ist die Hecher-Burg Nr. 2: Die Familie bewirtschaftet seit den 70er Jahren Burg Rheinstein. Allgemeine Zeitung, Mittelrheingold (Hintergrund)

Das Comeback der Kulturscheune

Gut, Hochkultur ist es nicht, was sich in der Lahnsteiner „Kulturscheune“ abspielt. Das Lokal von Michael Körner hat sich eher auf 80er-Jahre-Parties für alkoholisierte Boomer spezialisiert. Nach 19 Monaten Zwangspause wummern dort kommendes Wochenende endlich wieder die Bässe. Die 2G-Regel macht es möglich. Rhein-Zeitung

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Der ADAC schwört auf Bacharach und Rüdesheim

2 der schönsten Kleinstädte Deutschlands liegen am Mittelrhein. Das geht jedenfalls aus einer Empfehlung des ADAC hervor, der auf seiner Website 13 Top-Ziele zwischen der Ostseeküste (Kühlungsborn) und dem Bodensee (Meersburg) auflistet. Zur Auswahl gehören Bacharach und Rüdesheim. Bacharach sei „Weinort von Weltruf“ und „heimliche Hauptstadt der Rheinromantik“, schreibt die ADAC-Redaktion. Rüdesheim empfiehlt der Verkehrsclub u. a. wegen seiner Altstadt und des Niederwalddenkmals. ADAC

Burg Stahleck über Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Burg Stahleck über Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Der Arzt, dem die Lorcher vertrauen

Apropos Superlative: Das „Rheingau-Echo“ hat den Lorcher Hausarzt Matthias Ott zum „Rheingauer des Jahres“ gewählt. Der Grund ist Otts Einsatz für die Corona-Impfkampagne. Der gebürtige Karlsruher hatte in Zeiten des Mangels Dosen für alle organisiert und im Frühjahr und Sommer im Akkord geimpft (darunter auch mich). Ott lebt seit 2005 in Lorch und pendelte lange als Krankenhausarzt nach Wiesbaden und Rüdesheim. 2020 stieg er in die „Praxis Lorch“ von Michael Ohmer und Brigitte Haschä ein. Wiesbadener Kurier

Bingens Hausverwalter Nr. 1

Jörg Gratz, 56, ist in der Binger Stadtverwaltung der neue Chef des Amtes für Gebäudewirtschaft. Er verwaltet die Liegenschaften der Stadt, darunter die Burg Klopp und die sanierungsbedürftige Volkshochschule am Freidhof. Die „AZ“ hat ihn in der Dienstagsausgabe porträtiert. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur mit Wohnsitz in Rüdesheim wechselt nicht nur auf dem Weg zur Arbeit die Seiten. Vor seinem Einstieg in die Verwaltung arbeitete er in der freien Wirtschaft. Gratz führte mit seiner Frau Michela ein Dienstleistungsunternehmen für mobile Geldautomaten.  Allgemeine Zeitung

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