Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Lorch Seite 2 von 75

Gründerinnen in Lorch und Geldsorgen in Braubach

Wenn Läden und Lokale schließen, kommt selten etwas Gutes nach. In Lorch sieht das zum Glück anders aus. Dort haben 2 junge Unternehmerinnen die Räume der ehemaligen Laquai-Vinothek übernommen. Sabrina Klassen und Joanna Sandkühler bewirtschaften jetzt „Das WeinBistro“, eine Kombination aus moderner Weinwirtschaft und Feinkostlädchen. Beim Wein kooperiert man mit dem benachbarten Weingut Laquai und stimmt sich mit dessen Gutsausschank ab. Im Sommer soll es einen zusätzlichen Weinstand am Rheinufer geben. Die Lebensgefährten der beiden Gründerinnen packen neben ihren eigentlich Jobs mit an: Sandkühlers Partner Daniel Horne, bekannt durch seine Streetfood-Erfindung „Winzza“, und der Lorcher Maschinenbau-Unternehmer Olaf Hampl. Vor allem Klassen engagiert sich schon lange für Lorch. Sie war Weinkönigin und betreibt die Websiten „Rheingau Momente“ und „Lorch kocht auf“ mit lokalen Tourismus-, Freizeit- und Veranstaltungstipps. Wiesbadener Kurier (€)

Blick auf Lorch am Rhein.

Lovely Lorch. Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein

Braubach braucht 400.000 Euro

Wie fast alle Mittelrhein-Kommunen ist auch Braubach knapp bei Kasse. Die Aufsichtsbehörde fordert Sparmaßnahmen oder höhere Einnahmen, am besten beides. Laut „RZ“ geht es im laufenden Jahr um 400.000 Euro. Höhere Steuern für Gewerbe, Grundstücke und Hunde werden kaum reichen. Rhein-Zeitung (€)

Bingens jüngste Historiker

115 Stolpersteine erinnern in Bingen an jüdische Bürgerinnen und Bürger, die von den Nazis deportiert und ermordet wurden. Die Schicksale hinter den Namen und Daten kennt kaum jemand. Schülerinnen und Schüler der Binger Rochus-Realschule haben recherchiert, Informationen zusammengetragen und sogar einen Film gedreht. Daraus entsteht gerade eine Website. Über QR-Codes sollen die Informationen später auch direkt an den Stolpersteinen abgerufen werden können. Allgemeine Zeitung (€)

Insolvenz in Boppard

Die weltweiten Logistik-Verwerfungen durch Corona haben den Bopparder Automobilzulieferer Bukuma aus der Kurve getragen. Laut „Rhein-Zeitung“ musste das Unternehmen mit Hauptsitz in Boppard-Buchholz Insolvenz anmelden. Aber es gibt Hoffnung. Das zuständige Amtgericht Koblenz hat einem Verfahren in Eigenverwaltung zugestimmt. Das bedeutet, dass man dem bisherige Management eine Sanierung zutraut. Von der Bukuma-Krise sind fast 180 Mitarbeiter betroffen. Rhein-Zeitung (€)

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Rheinvertiefung: Der erste Bagger kommt

Kommende Woche testet die bundeseigene Wasserstraßenverwaltung die „Abladeoptimierung Mittelrhein“. Zwischen Lorch und Niederheimbach und bei Oberwesel wird ein Schiffsbagger probeweise Grund abfräsen. Die Behörde will feststellen, wie der „Fels unter Wasser präzise, schonend und erschütterungsarm abgetragen werden kann.“ (O-Ton Pressemitteilung). Bis Juli sollen insgesamt . 5.000 Quadratmeter Flusssohle bearbeitet werden. Konkret geht es um die Rheinkilometer 541,4 bis 541,8 und 552,0 bis 552,3. Die eigentliche Rheinvertiefung zwischen Lorch und der Loreley startet vermutlich erst nach der Buga 2029. Bis dahin wird das zuständige „Wasserstraßen- und Schifffahrtsamte Rhein“ mit Sitz in Duisburg noch mit Anwohnern, Umweltschützern und vielleicht auch mit der Unesco und vor Verwaltungsgerichten diskutieren müssen. Vor allem in Bacharach und Lorch ist das Großprojekt mehr als umstritten, denn die Ingenieure planen gravierende Eingriffe in die Flusslandschaft. Um möglichst viel Wasser in die Fahrrinne zu leiten, sollen Längs- und Querwerke entstehen. Sie könnten Uferzonen verlanden lassen und das Aus für den Wassersport bedeuten. Pressemitteilung per Mail, Frankfurter Allgemeine Zeitung (€)

Rhein bei Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Rhein bei Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Wenn die Gondeln Binger tragen

Eine Autobrücke zwischen Bingen und Rüdesheim gilt als unmöglich und eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer als schwierig. Laut „AZ“ geistert in einem Konzept des Kreises Mainz-Bingen noch eine weitere Variante herum: Eine Seilbahn. „AZ“-Redakteur Erich Michael Lang hält die Idee für unrealistisch. Tatsächlich wäre die Seilbahn immer noch keine feste Rheinquerung und darum auch keine Alternative zur Fähre. Allgemeine Zeitung (€)

Mit dem Lastenrad durch Boppard

In Großstädten gehören Lastenfahrräder zum Alltag, aber am Mittelrhein fahren sie nur Avantgardisten. Die „RZ“ hat einige der wenigen Lastenrad-Piloten im Rhein-Hunsrück-Kreis befragt, darunter den Bopparder Stadtplaner und Grünen-Politiker Andreas Roll. Er hat ein E-Modell für sich und seine Kollegen angeschafft und transportiert dank Elektromotor „mühelos“ 6 Getränkekästen auch steilere Bopparder Straßen hinauf. Rhein-Zeitung (€)

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Ampelregierung rund um Bingen und halbe Schoppen im Hilchenhaus

Was Rüdesheim und Lorch seit Jahren mitmachen, haben Bingen und Umgebung noch vor sich. Bis zur Buga 2029 muss in der Stadt noch viel gebaggert werden. Immerhin gilt eine Vollsperrung der Bundesstraße – anders als auf der rechten Rheinseite – als ausgeschlossen. Der B9-Abschnitt zwischen Bingerbrück und Kreuzbach-Mündung unterhalb des Binger Waldes ist ein Nadelöhr ohne Ausweichmöglichkeit. Um von Trechtingshausen oder Niederheimbach stromaufwärts nach Bingen zu kommen, müsste man im Ernstfall erst einmal stromabwärts nach Oberdiebach oder Bacharach fahren und einen weiten Bogen durch den Hunsrück schlagen – oder gleich auf 2 Fähren umsteigen. Darum wird es laut „AZ“ Ampellösungen geben – auch wenn noch nicht klar ist, wann es losgeht. Viel Zeit und gute Nerven braucht man in Bingen schon im kommenden Jahr. Dann soll die Operation „Darmverschlingung“ starten. Der Name steht für die legendär komplizierte Kreuzung in Bingerbrück, eine Herausforderung selbst für routinierte Fahrer und der Alptraum jeder Führerscheinprüfung. Der Landesbetrieb Mobilität will die Chaos-Kreuzung zum Kreisverkehr umgestalten. Bis zur Buga steht noch eine weitere Großbaustelle an: Der Fruchtmarkt ist immer noch Herausforderung Nr. 1 in der Binger Innenstadt. Allgemeine Zeitung (€)

Blick von Bingerbrück auf Bingen. Foto: Thorsten Silz

Blick von Bingerbrück auf Bingen. Foto: Thorsten Silz

Halbe Schoppen im Hilchenkeller

Wenn alls gutgeht, wird im Lorcher Hilchennhaus bald wieder aufgetischt. Ein Gastronom wolle das stillgelegte Lokal pachten und auch die Terrasse bewirtschaften, berichtet der „Wiesbadener Kurier“. Demnach lässt die Stadt gerade den Vertrag aufsetzen. Sie ist Eigentümerin des Renaissance-Baus am Rheinufer. Wiesbadener Kurier (€)

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