Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Autor: Redaktion Seite 1 von 68

Die Lahnsteiner Hafencity bleibt ein Traum

Wenn es um die Buga 2029 geht, ist Lahnstein der Jackpot-Gewinner. 17 Millionen Euro fließen in die Neugestaltung von über 20 Hektar Rheinufer, die Stadt profitiert damit mehr als jede andere Mittelrhein-Kommune. Bei einem anderen Lahnsteiner Lieblingsthema stößt Oberbürgermeister Lennart Siefert allerdings auf Granit. Es wird kein Wohnviertel am Lahnsteiner Hafen geben. Das stellte die landeseigene Hafenverwaltung klar. In der Stadt träumt man seit Jahren von einer Art mittelrheinischen Hafencity. Ein „Dreiklang aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit“ sollte den über 150 Jahre alten Industriehafen neu erfinden. Tatsächlich wird es auch in Zukunft nur um das eine gehen: Arbeiten.

Hafenbecken in Lahnstein. Foto: Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz will den Hafenbetrieb ohne Einschränkungen aufrechterhalten. O-Ton: „Zusammen mit den Hafenstandorten in Koblenz, Andernach, Neuwied und Bendorf stellt der Hafen Lahnstein eine unverzichtbare Verkehrsinfrastruktur sowohl für die Logistikwirtschaft als auch für die verladende Wirtschaft der Region dar“.2020 wurden in den beiden Hafenteilen Ober- und Niederlahnstein über 141.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Rhein-Zeitung (€), Häfen Rheinland-Pfalz (Landesbetrieb)

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Der Welterbe-Tourismus ist zurück

Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz hat Zahlen für den Tourismus-Monat Juli vorgelegt. Demnach konnte das Rheintal den Corona-Einbruch zumindest zahlenmäßig überwinden. Die Betriebe meldeten 305.000 Übernachtungen und damit 10.000 mehr als im Juli 2019, dem Jahr vor der Pandemie. Das starke Comeback ist nicht selbstverständlich. Fast überall in Rheinland-Pfalz blieben die Juli-Werte 2022 hinter 2019 zurück. Außer dem Rheintal konnten sich nur die Regionen Mosel und Rheinhessen verbessern. Landesweit war die Bilanz negativ. Die Tourismus-Region Rheintal umfasst den rheinland-pfälzischen Teil des Mittelrheins bis zur NRW-Grenze. Die hessischen Kommunen Rüdeheim und Lorch sind nicht berücksichtigt. Statistik Rheinland-Pfalz

Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Boppard lasert das Feuerwerk weg

Lasershow oder Feuerwerk? Diese Frage bewegt gerade Boppard. Dort wurde beim Weinfest am Wochenende erstmals auf Raketen verzichtet, stattdessen gab es eine umweltfreundlichere Light-Show. Laut „RZ“ war das Publikum enttäuscht bis desintereressiert. Bei großen Events wie „Rhein in Flammen“ steht die klassische Knallerei übrigens nicht zur Debatte, dort bleibt es bei traditioneller Pyrotechnik. Rhein-Zeitung (€)

Theaterdonner in Lahnstein

Das Stadtteater Lahnstein ist das kleinste in Rheinland-Pfalz. Momentan könnte es auch das mit dem größten Streit sein. Die Stadt hat Intendant Friedhelm Hahn gekündigt und will ihn auch als Regisseur loswerden. Der Fall liegt jetzt beim Koblenzer Arbeitsgericht. Hahn wirft Oberbürgermeister Lennart Siefert vor, das Ensemble auswechseln zu wollen. Rhein-Zeitung (€)

Leben wie Gott in Braubach

Braubach braucht keine Weinkönigin, hier muss es gleich ein Weingott sein. Der neue heißt Jan Schechter und wird am kommenden Wochenende das Braubacher Winzerfest eröffnen, das erste seit der Pandemie. Der 22-Jährige stammt aus einer früheren Braubacher Winzerfamilie (Weingut Back) und arbeitet im Zivilberuf bei der Bundespolizei. Rhein-Zeitung (€)

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4 Burgen machen mobil und Boppard hat eine Eiserne Lady

Auf den Burgen Stahleck, Sooneck, Rheinstein und Reichenstein können Gäste demnächst auf virtuelle Zeitreise gehen und mit ihren Smartphones Punkte sammeln. „Sagenhafte Rheinromantik“ heißt die App, die Rhein-Nahe-Touristikchef Christian Kuhn im kommenden Monat vorstellen wird. Die digitale Marketingoffensive soll junge Gäste ins Tal und auf die Burgen locken. Beim Start am 16. Oktober werben Influencer aus der Gaming-Szene für das neue Angebot. Die Rhein-Nahe-Touristik mit Sitz in Bacharach betritt damit Neuland. Eine üpipge Finanzspritze aus Mainz macht es möglich: Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt 90 Prozent der Kosten. Laut „AZ“ liegt der Gesamtetat bei 150.000 Euro. Für die Entwicklung der App sorgte die luxemburgische Firma Urban Timetravel. Allgemeine Zeitung (€), Sagenhafte Rheinromantik (Website zur App)

Burg Stahleck über Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Burg Stahleck über Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Die Eiserne Lady von Boppard

Wenn reale Menschen in Ritterrüstungen aufeinander losgehen, ist das im Jahr 2022 keine Schlacht, sondern die Sportart“ „Vollkontaktschwertkampf“. Die Besten kommen in die Nationalmannschaft, und die Kapitänin der Damen-Auswahl ist die Bopparderin Melanie Gras. Der SWR hat sie und ihr Team beim internationalen Wettkampf begleitet. SWR (Video)

Bingen schafft Wohnraum

Nirgendwo im Welterbetal brummt der Wohnungsmarkt  so wie in Bingen. Wegen der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet gilt die Stadt als  teuerstes Pflaster am Mittelrhein. Was Immobilienmakler freut, ist für Menschen mit geringem Einkommen ein Problem. Die Stadt Bingen und Kreis Mainz-Bingen wollen darum im früheren Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Bingerbrück für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Laut „AZ“ sollen dort Sozialwohnungen entstehen. Allgemeine Zeitung (€)

Die Ärzte, denen die Rüdesheimer vertrauen können

Die Qualität des Rüdesheimer St.-Josef-Hospitals ist amtlich: Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein -und Viszeralchirurgie hat das „JoHo“  gerade als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Dabei geht es um die chirurgische Behandlung von Bauchwandbrüchen. Das Team von Chefarzt Dr. Michael Rössler setzt nach Möglicheit auf minimalinvasive Eingriffe. Wiesbadener Kurier (€),  St. Josephs-Hospital (Website)

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