Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Trechtingshausen Seite 1 von 19

Ein neuer Radiosender am Rhein und das lockere Pfingstwochenende

Radio nur für das Welterbetal gibt es (noch) nicht, aber ein neuer Sender will zumindest Teile der Region bespielen. Der frühere RTL-Mann Artur Frank startet am Freitag „Radio Rhein FM“ in Oestrich-Winkel im Rheingau. Zum Sendegebiet gehören neben dem kompletten Rheingau und Teilen Rheinhessens auch Bingen und Bacharach. Laut „Wiesbadener Kurier“ plant Frank „ein Programm rund um die Uhr mit selbst produzierten Regionalnachrichten inklusive Wetter zu jeder vollen Stunde.“ Bei der Musikauswahl orientiert er sich an den 60er, 70er und 80er Jahren. Sonntags soll es einen Polit-Talk geben („Rhein mit Dir“). Daneben sendet Radio Rhein FM internationale Reisetipps und News aus aller Welt. Wiesbadener Kurier, Radio Rhein FM

Lorcher Weinberge mit Blick auf Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Radio Rhein FM sendet bis Bacharach und Lorch. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

KD Ahoi und zur Festung schweben: Was Pfingsten möglich ist

Das Pfingstwochenende könnte ein Meilenstein auf dem Weg zur neuen Mittelrhein-Normalität sein. Die „Rhein-Zeitung“ hat in ihrer Hauptausgabe Wochenend-Tipps rund um Koblenz zusammengestellt, darunter 6 für das Welterbetal:

  • Die Seilbahn in Koblenz (ab Samstag wieder in Betrieb)
  • Die erste Schiffstouren durchs Tal (die KD startet ebenfalls am Samstag)
  • Die Marksburg über Brauchbach (öffnet am heutigen Donnerstag, Voranmeldung erforderlich)
  • Die Pfalz bei Kaub (nach Voranmeldung)
  • Der Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley
  • Das Blüchermuseum in Kaub (nach Voranmeldung)

Rhein-Zeitung

Die teuersten Parkplätze am Mittelrhein

Apropos Pfingsten: Nach den schlechten Erfahrungen des Vorjahres soll es kein weiteres Chaos-Wochenende zwischen Bacharach und Trechtingshausen geben. Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, die Binger Polizei und das Wasser- und Schifffahrtsamt als Eigentümer der Leinpfades haben sich abgesprochen: Es wird Kontrollen des Ordnungsamtes und 30-Euro-Knöllchen für alle geben, die ihr Auto unbefugt am Rheinufer abstellen. Allgemeine Zeitung

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Loreley-Hotel: Die Furcht vor Plan B

Was wird aus dem Gelände für das Loreley-Hotel? Ulrich Gerecke von der Zentralredaktion der Verlagsgruppe Rhein-Main („AZ“, „Wiesbadener Kurier“) entwirft ein mögliches Szenario: Nach der Absage des „Slow Down Loreley“-Projekts könnten die norddeutschen Investoren mit neuen Plänen um die Ecke kommen. Ihnen gehört nach wie vor das 28.000 Quadratmeter großen Areal auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Bornich. Hartmut Fischer vom Rheinischen Verein für Denkmalschutz und Landschaftspflege befürchtet eine überdimensionale Ferienhaussiedlung, und Klaus Thomas, Sprecher der dramaverliebten Bürgerinitiative Rheinpassagen, spekuliert über mögliche Schadensersatzforderungen der Investoren an die öffentliche Hand. Sie hatten die Planungen vor rund 2 Wochen eingestellt, weil man sich nicht über Schallschutz und Erschließungskosten einig wurde. Die Unternehmen äußern sich dazu nicht. Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltung sehen „derzeit keine Anhaltspunkte für eventuelle juristische Auseinandersetzungen“, heißt es. Wiesbadener Kurier

Die Loreley mit Burg Katz im Vordergrund. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

Die Loreley mit Burg Katz im Vordergrund. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

Trexico rüstet für die Bade-Invasion

Im Corona-Sommer 2020 herrschte am Strand von Trechtighausen das blanke Chaos: Mangels Mallorca-Perspektive drängten unzählige Tagesausflügler ans Wasser, parkten den Ortskern zu und hinterließen Berge von Müll. Für die bevorstehende Saison befürchtet das Dorf eine ähnliche Invasion. Für Pfingsten sind darum Autosperren und verstärkte Polizeikontrollen am Leinpfad bis nach Bacharach geplant. Im Sommer will Ortsbürgermeister Herbert Palmes den alten Sportplatz zum Parken freigeben. Allgemeine Zeitung

Noch kein Theater in Lahnstein

Die Lahnsteiner Theatersaison verschiebt sich weiter. Laut „RZ“ hat das städtische Theater ein Stück abgesagt und ein weiteres verschoben. Um die Lahnsteiner Burgspiele (ab 3. Juni) wird noch gezittert. Das Open-Air-Festival soll in diesem Jahr zum 70. Mal stattfinden. Rhein-Zeitung, Lahnsteiner Burgspiele

Steeg hat 1 PS

Jochen Ratzenberger geht der Gaul durch: Der Steeger VDP-Winzer lässt seine neuen Querterrassen an der Burg Reichenstein und in der Rheindiebacher Lage Schloss Fürstenberg mit Hilfe eines Pferdes beackern. Der 14 Jahre alter Kaltblüter „Damiro“ schont den Boden und arbeitet garantiert ohne Diesel. Allgemeine Zeitung

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10 Jahre Sommermärchen am Mittelrhein und der Traum von den Windkraft-Millionen

Die Buga 2029 wird nicht die erste am Mittelrhein sein. Vor genau 10 Jahren, am 15. April 2011, öffnete die Bundesgartenschau in Koblenz. SWR und „Rhein-Zeitung“ erinnern an das Großereignis, das am Anfang nicht alle wollten und das sich später als Glücksfall erwies. Mit der Buga kamen die Seilbahn über den Rhein, die Verwandlung der Festung Ehrenbreitstein, die Neugestaltung des Deutschen Ecks und die Wiederentdeckung des kurfürstlichen Schlosses. Am Ende übertraf das Projekt alle Erwartungen. Mit 2 Millionen Besuchern hatte man gerechnet, tatsächlich strömten über 3,5 Millionen nach Koblenz.  Laut Tourismuschef Claus Hoffmann löste die Bundesgartenschau einen anhaltenden Besucher-Boom aus, der erst durch Corona unterbrochen wurde.

Festung Ehrenbreitstein. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Touristik

Festung Ehrenbreitstein. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Touristik

2019 zählte die Stadt 732.000 Übernachtungen und damit sogar noch mehr als im eigentlichen Buga-Jahr. Vor der Gartenschau kamen nur ca. 500.000 nach Koblenz. 2019 legten auch deutlich mehr Schiffe an. Die Stadt registrierte im vorerst letzten „normalen“ Tourismusjahr 1.600 Ausflugsdampfer und Flusskreuzer, rund 50 Prozent mehr als 2010. Einer der Macher aus Koblenz ist jetzt wieder im Einsatz: Berthold Stückle, damals Technischer Leiter, führt die Geschäfte der Mittelrhein-Buga 2029. Die Aufgabe ist komplexer als damals, denn im 67 Kilometer langen Welterbetal reden Dutzende von Kommunen mit. Immerhin ist diesmal mehr Zeit: Die Entscheidung für Koblenz fiel erst 6 Jahre vor der Eröffnung – damals übrigens bei 17 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen im Stadtrat. SWR, Rhein-Zeitung

Windräder und heiße Luft in Binger Wald

In der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe hadert man mit dem Windräder-Verbot im Welterbetal. Laut „AZ“ wollen Trechtingshausen, Nieder- und Oberheimbach, Manubach und Oberdiebach im Binger Wald bauen, Trechtingshausen und das Heimbachtal sogar auf dem besonders exponierten Franzosenkopf. Das Land hat das bisher ausgeschlossen. Oberhalb von Oberheimbach drehen sich bereits über ein Dutzend Windräder, die u. a. von Lorch aus zu sehen sind. Weitere Anlagen sind momentan nicht erwünscht. Rheinland-Pfalz gilt beim Ausbau der Windenergie zwar als Vorereiter und hat u. a. im Hunsrück zahlreiche Windparks genehmigt. Allerdings gelten Schutzzonen für landschaftlich herausragende Gebiete. Dazu zählen neben dem Oberen Mittelrheintal auch der Pfälzer Wald. Allgemeine Zeitung

„Letztlich kann etwas Ähnliches überall im Mittelrheintal passieren“

Die Bahn verursacht im Mittelrhein zwar Lärm, aber keine Felsstürze. Das geht aus einer Stellungnahme des rheinland-pfälzischen Landesamtes für Geologie und Bergbau hervor. Die Behörde schließt aus, dass Erschütterungen am Gleis für den Erdrutsch von Kestert am 15. März verantwortlich sind. Ähnlich hatte sich bereits ein Wissenschaftler der Universität Mainz geäußert. Die Geologen sehen chronische Wasser- und Frostschäden in wenig stabilen Gesteinsformationen als Ursache. „Letztlich kann etwas Ähnliches eigentlich überall im Mittelrheintal passieren“, zitiert die „RZ“ den Mainzer Steilhang-Experten Michael Rogall. An der Absturzstelle sollen jetzt 2 überdimensionale Netze angebracht werden. Dafür dübelt man insgesamt 620 Anker in den Fels. Rhein-Zeitung

Doc Schneider darf impfen

Dr. med. Hubertus Schneider hat eine Impf-Odyssee der besonderen Art hinter sich. Der erfahrene Hausarzt aus dem Lorcher Höhenort Epenschied wollte notfalls kostenlos beim Impfen helfen. Das Problem: Schneider, 68, lässt seine Praxis langsam ausklingen, hat schon seine Kassenzulassung zurückgegeben und behandelt nur noch Privatpatienten. Thorsten Stötzer beschreibt im „Wiesbadener Kurier“, welche Behörden-Irrwege Schneider gehen musste, bis endlich die Zusage für eine Ladung Astrazeneca kam. Wiesbadener Kurier

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