Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Manubach Seite 1 von 5

TV-Besuch in Manubach und Vertragsverlängerung in Rüdesheim

Die Seitentäler geraten am Mittelrhein gerne mal aus dem Blick. Wenn die jeweilige Lokalzeitung einmal im Monat über Orte wie Oberheimbach oder Engehöll berichtet, ist das schon viel. Umso wichtiger, dass manchmal das Fernsehen vorbeikommt. Der SWR war gerade in Manubach, und was in der TV-Reportage erzählt wird, klingt gut. Manubach muss keine Prämie mehr für Neubürger zahlen, es gibt kaum noch Leerstand, der Ort gilt wieder als attraktiv. Ein Symbol der Manubach-Renaissance ist das kleine Café von Carolin Orth. Dort macht die Mitarbeiterin der VG Rhein-Nahe am Wochenende ihr Hobby zum Nebenberuf und bewirtet Einheimische und Wanderer mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen. Nachhaltigkeit können die Manubacher auch: Im eigenen Wald kooperiert die kleine Gemeinde mit der Öko-Plattform Woodify und im Steilhang regiert nicht die Motorsense sondern die Buren-Ziege. Die SWR-Reportage aus der Reihe „Hierzuland“ ist noch in der Mediathek zu sehen. SWR

Manubach von oben

Screenshot: SWR

Vertragsverlängerung in Rüdesheim

Der Verein Wirtschafts- und Tourismusförderung (WTF) bleibt für weitere 5 Jahre Marketing-Partner der Stadt Rüdesheim. Der Zusammenschluss Rüdesheimer Gewerbetreibender ist für die Tourist-Info zuständig und bekommt dafür bis zu 450.000 Euro jährlich. Die ungewöhnliche Konstruktion ist in der Stadt nicht unumstritten. Es gibt immer wieder Diskussionen darüber, was mit den Zahlungen abgegolten ist und was nicht. Mit dem neuen Vertrag bis Ende 2029 hat der Verein wieder Planungssicherheit und kann die Nachfolge für den ausgeschiedenen Tourismuschef Martin Duda regeln. Laut „Wiesbadener Kurier“ ist für den WTF trotzdem keine Traumlösung – er hätte eine Laufzeit bis Ende 2032 bevorzugt. Wiesbadener Kurier (€)

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Klaus Nägler (@klaus_naegler)

Jetzt den Mittelrheingold-Newsletter abonnieren

Mittelrheingold Auslese: Jeden Freitag die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo

Es gibt Geld

EU, Bund, Länder und last but not least die Bundesgartenschau pumpen Millionen ins Mittelrheintal. Allein die Buga plant mit einem Etat von 108 Millionen Euro. Die dicken Budgets sind nötig, um Altes zu erhalten und Neues zu gestalten. Es müssen aber nicht immer die ganz großen Dinger sein. Die „Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrhein“ (LAG) verteilt regelmäßig staatliche Fördermittel an kleine und kleinste Projekte im Tal. Gerade laufen die Bewerbungsphasen für das Programm „Regionalbudget“ mit bis zu 20.000 Euro pro Aktion und für „Ehrenamtliche Bürgerprojekte“ mit maximal 2.000 Euro. Auf der Website der LAG sind nicht nur Details zum Antragsverfahren zu finden, sondern auch eine Liste mit den bisher geförderten Projekten und den ausgezahlten Summen. 2021 gab es u. a. Geld für eine Kaffeerösterei in Boppard, eine Vinothek in Bacharach, für den Oelsberger Kunstpfad in Oberwesel und für den Wasseranschluss an die Grillhütte in Manubach. Wer 2022 dabei sein will: Die Bewerbungsfrist für das „Regionalbudget“ endet am 28. März und das Programm für die „Ehrenamtlichen Bürgerprojekte“ schließt am 1. März. LAG Welterbe

Hier wird's eng: Die Rheinkurve am Oberweseler Oelsberg. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus.

Die LAG macht’s möglich Am Oberweseler Oelsberg entsteht ein Kulturpfad. . Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus.

Analyse eines Absturzes

Im Sommer 2020 schockte ein Ballonabsturz bei St. Goar die Republik. Der Pilot des Heißluftballons kam ums Leben, alle 6 Passagiere wurden schwer verletzt. Jetzt hat die Bundesstelle für Flugfalluntersuchung ihren Abschlussbericht vorgelegt. Demnach war der Ballon technisch einwandfrei, er hätte wegen der schwierigen Wetterverhältnisse aber nie abheben dürfen. Besonders tragisch: Nach einer Stunde Flug wäre eine Landung bei Dörth im Vorderhunsrück noch möglich und sogar noch im verabredeten Zeitrahmen gewesen. Stattdessen flog man weiter Richtung Rhein, wo der Wind immer stärker wurde. In der Nähe des St. Goarer Höhenort Biebernheim scheiterten Landeversuche bei hohem Tempo, 4 Passagiere stürzen aus dem Korb und der Ballon schlug im Steilhang auf. SWR, Rhein-Zeitung (€)

Heimatbesuch in Lahnstein

Carsten K. Rath ist einer der bekanntesten Hoteliers Deutschlands. Der gebürtige Lahnsteiner war Chef des Luxushotels Adlon, führte den Hotelkonzern Arabella und gründete die Kameha-Gruppe mit Häusern in Bonn, Frankfurt und Zürich. Ein Video der „RZ“ zeigt ihn beim Spaziergang durch seine Heimatstadt. YouTube

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Ulrike Winter (@weltanschauerin)

Jetzt den Mittelrhein-Newsletter abonnieren

Mittelrheingold Auslese: Jeden Freitag die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo

Boppard lädt den Akku auf und Manubach will hoch hinaus

2014 Boppards erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos ans Netz. Seitdem ist in Deutschland viel passiert. Die Zulassungszahlen sind explodiert; 2020 wurden bundesweit fast 200.000 E-Autos angemeldet – sechs Jahre zuvor waren es erst 8.500. Boppard ist dem Boom bisher nicht ganz hinterher gekommen. Derzeit gibt es in der Stadt 4 Strom-Tankstellen. Ein Arbeitskreis will dem Stadtrat jetzt weitere Standorte vorschlagen. Laut „RZ“ geht es u. a. um die Marktstraße, den Parkplatz unterhalb der Polizeiinspektion, das Parkhaus Marienberg, die Kommunalakademie Mühltal und den Remigiusplatz. Von der Elektro-Offensive soll nicht nur die Einwohnerschaft profitieren. Die städtische Tourist-Info denkt u. a. an Gäste aus den Niederladen, Österreich und der Schweiz. Dort ist man in Sachen Elektromobilität schon weiter als in Deutschland. Rhein-Zeitung

Bank mit Boppard-Blick. Foto: Domink Ketz / Romantischer Rhein

Bank mit Boppard-Blick. Foto: Domink Ketz / Romantischer Rhein

Manubach will hoch hinaus

Günter Seckler ist seit 2019 ehrenamtlicher Bürgermeister von Manubach. In einer neuen „AZ“-Serie zum Jahresstart erzählt er, was er sich für 2021 wünscht. Seine Gemeinde will buchstäblich hoch hinaus: Zu den wichtigsten Themen zählt der geplante Radweg in den Hunsrück. Er soll Manubach (160 Meter über dem Meeresspiegel) mit Dichtelbach (403 Meter) in der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen verbinden. Apropos luftige Höhe. Seckler träumt von Windrädern auf der Manubacher Gemarkung, um die Gemeindefinanzen zu sanieren. Weil die Realisierung schwierig ist, freut er sich momentan über etwas anderes: Manubach wird wieder als Wohnort attraktiv. Es gibt weniger Leerstand im Ort. Allgemeine Zeitung

Gute Pflege in Rüdesheim

Der netteste Krankenpfleger Hessens kommt aus Rüdesheim. Michael Husmann, 58, ist von der AOK gerade mit dem „Empathie-Award“ ausgezeichnet worden, einem Preis für herausragende menschliche Qualitäten. Zu Husmanns Markenzeichen gehören die Lust an der Musik – der Hobby-Chorsänger stimmt mit seinen Patienten gerne mal Lieder an – und der unüberhörbare Rheingau-Slang. Wiesbadener Kurier

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Mittelrhein Wanderer (@mittelrheinwanderer)

Mittelrheingold kommt auch 2021 per Mail

Der wöchentliche Newsletter bringt die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick.  Hier geht’s zum kostenlosen Abo

Seite 1 von 5

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

%d Bloggern gefällt das: