EU, Bund, Länder und last but not least die Bundesgartenschau pumpen Millionen ins Mittelrheintal. Allein die Buga plant mit einem Etat von 108 Millionen Euro. Die dicken Budgets sind nötig, um Altes zu erhalten und Neues zu gestalten. Es müssen aber nicht immer die ganz großen Dinger sein. Die „Lokale Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrhein“ (LAG) verteilt regelmäßig staatliche Fördermittel an kleine und kleinste Projekte im Tal. Gerade laufen die Bewerbungsphasen für das Programm „Regionalbudget“ mit bis zu 20.000 Euro pro Aktion und für „Ehrenamtliche Bürgerprojekte“ mit maximal 2.000 Euro. Auf der Website der LAG sind nicht nur Details zum Antragsverfahren zu finden, sondern auch eine Liste mit den bisher geförderten Projekten und den ausgezahlten Summen. 2021 gab es u. a. Geld für eine Kaffeerösterei in Boppard, eine Vinothek in Bacharach, für den Oelsberger Kunstpfad in Oberwesel und für den Wasseranschluss an die Grillhütte in Manubach. Wer 2022 dabei sein will: Die Bewerbungsfrist für das „Regionalbudget“ endet am 28. März und das Programm für die „Ehrenamtlichen Bürgerprojekte“ schließt am 1. März. LAG Welterbe

Hier wird's eng: Die Rheinkurve am Oberweseler Oelsberg. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus.

Die LAG macht’s möglich Am Oberweseler Oelsberg entsteht ein Kulturpfad. . Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus.

Analyse eines Absturzes

Im Sommer 2020 schockte ein Ballonabsturz bei St. Goar die Republik. Der Pilot des Heißluftballons kam ums Leben, alle 6 Passagiere wurden schwer verletzt. Jetzt hat die Bundesstelle für Flugfalluntersuchung ihren Abschlussbericht vorgelegt. Demnach war der Ballon technisch einwandfrei, er hätte wegen der schwierigen Wetterverhältnisse aber nie abheben dürfen. Besonders tragisch: Nach einer Stunde Flug wäre eine Landung bei Dörth im Vorderhunsrück noch möglich und sogar noch im verabredeten Zeitrahmen gewesen. Stattdessen flog man weiter Richtung Rhein, wo der Wind immer stärker wurde. In der Nähe des St. Goarer Höhenort Biebernheim scheiterten Landeversuche bei hohem Tempo, 4 Passagiere stürzen aus dem Korb und der Ballon schlug im Steilhang auf. SWR, Rhein-Zeitung (€)

Heimatbesuch in Lahnstein

Carsten K. Rath ist einer der bekanntesten Hoteliers Deutschlands. Der gebürtige Lahnsteiner war Chef des Luxushotels Adlon, führte den Hotelkonzern Arabella und gründete die Kameha-Gruppe mit Häusern in Bonn, Frankfurt und Zürich. Ein Video der „RZ“ zeigt ihn beim Spaziergang durch seine Heimatstadt. YouTube

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