Das preußische Fort Asterstein ist die kleine Schwester der großen Festung Ehrenbreitstein. Bis 1969 (!) lebten in der früheren Kasematten Menschen, dann organisierte die Stadt menschenwürdige Wohnungen und ließ den Rundbau aus dem 19. Jahrhundert schließen. Jetzt ist es mit dem Dornröschenschlaf vorbei. Das Fort und seine Außenanlagen werden in den kommenden Jahren saniert. Zur Buga 2029 könnte eine neue Attraktion für Koblenz entstehen. SWR (mit Video), Wikipedia (über das Fort Asterstein)

Fort Asterstein 2016. Foto: "Wolkenkratzer" / Creative Commons / Wikipedia

Fort Asterstein 2016. Foto: „Wolkenkratzer“ / Creative Commons / Wikipedia

Hildegard-Rausch in Bingen

In Bingen wirbt „AZ“ -Mann Erich Michael Lang weiter für die Ruppertsberg-Pläne von Oberbürgermeister Thomas Feser. Eigentlich gibt es nicht viel Neues zu berichten, aber Bingens einzige lokale Tageszeitung bringt trotzdem 2 Artikel zum Thema und empfiehlt eindringlich den Kauf der so genannten „Würth’schen Villa“. Sie liegt auf dem Gelände des früheren Klosters der Hildegard von Bingen und soll zu einem Haus der Geschichte mit Kreisarchiv umgebaut werden. Die Pläne seien „außerordentlich stimmig und überzeugend“, heißt es in einem Kommentar. Und: „Gerade mit Blick auf die Heilige Hildegard wäre dies endlich das Format, das die Stadt ihrer großen Tochter und ihren Gästen schon seit Jahrhunderten schuldig ist.“ In Bingen ist das „äußerst kluge Konzept“ („AZ“) allerdings nicht unumstritten, weil der Oberbürgermeister den Stadtrat spät darüber informiert hat und die Finanzierung noch nicht klar ist. Allgemeine Zeitung (Bericht), Allgemeine Zeitung (Kommentar), Mittelrheingold (Hintergerund)

Der Lärmpegel von Lahnstein

Wer sich in Lahnstein über zu viel Bahnlärm ärgert, weiß es jetzt ganz genau: Das Bundesverkehrsministerium hat eine Messstation installiert, die den Krach rund um die Uhr überwacht und die Werte ins Internet überträgt. Demnach donnern die Züge in Lahnstein mit über 90 Dezibel vorbei.  Ab Dezember 2020 dürfen besonders laute Güterwagen nicht mehr auf die Gleise. swr.de, laerm-monitoring.de 

Rüdesheim will weniger Rheingau

Rüdesheims neuer Tourismuschef Martin Duda geht auf Distanz zu seinem Vorgänger Rolf Wölfert. Dessen Pläne für eine enge Kooperation mit der kreisweiten-Organisation „Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH“ (RTKT) sind auch anderen Rüdesheimern zu radikal. Innerhalb des Rheingau-Taunus-Kreises sieht Rüdesheim sich als touristische Extraklasse. Als Teil des Welterbe-Tals will man sich nicht zu sehr vom Rheingau vereinnahmen lassen.  Wiesbadener Kurier

Mittelrheinerin des Tages: Gisela Bender

Die Leiterin der Sozialarbeit beim Deutschen Roten Kreuz in Lorch hat gemeinsam mit ihrem Team 4 Jahre lang eine Kleiderkammer für Geflüchtete organisiert. Im Mai ist Feierabend. Wegen sinkender Flüchtlingszahlen und geringerer Nachfrage kann die Einrichtung geschlossen werden. Wiesbadener Kurier

Zahl des Tages

11 Winzer und 7 Gastronomiebetriebe präsentieren sich am Sonntag beim „Mittelrheinischen Weinfrühling“ in der Mega-Lage Bopparder Hamm.  Für Wein- und Wander-Fans gibt es von 10 bis 19 Uhr einen kostenlosen Shuttle-Service zwischen dem Hauptbahnhof Boppard, Peternach und Spay. Rhein-Zeitung, weinwanderung.net

Heute vor einem Jahr ….

… ging’s bei Mittelrheingold um Weinbergs-Vandalen in Oberheimbach. Unbekannte hatten in den Lagen „Sonne“ und „Klosterberg“ zahlreiche Weinstöcke beschädigt. Betroffen waren die Weingüter Eisenbach-Korn, Stassen und Klein. Mittelrheingold vom 25. April 2018

Mechthild Stassen von Weingut Stassen in Oberheimbach fotografierte die zerschnittenen Reben im Heimbachtal.

Foto: Mechthild Stassen, 2018.

Termin des Tages

Boppard – Tom Alaska spielt Udo Jürgens – 25. April, 19 Uhr 30. boppard.de

Foto des Tages

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