Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Ehrenbreitstein Seite 1 von 7

Zu Fuß auf die Pfalz und Gottes Gebietsreformer in Bingen

Schwimmende Gärten und Wassermühlen auf dem Rhein? Ein bisschen Phantasie geht immer, vor allem in Richtung Buga. Was 2029 denkbar, aber nicht unbedingt realistisch ist, zeigt eine neue Ausstellung auf der Festung Ehrenbreitstein. Studierende der Technischen Universität Darmstadt haben rund 60 Ideen für das Rheintal entwickelt. Die besten 25 werden seit Dienstag präsentiert, darunter eine Plattform, die das Kauber Rheinufer mit der Pfalz verbindet, eine künstliche Parkinsel im Binger Loch und ein schwimmender Wald. Die Ideenschau wurde noch vom verstorbenen Buga-Geschäftsführer Berthold Stückle initiiert. Sie soll an wechselnden Orten im Tal zu sehen sein. Rhein-Zeitung (€), Schaufenster Baukultur, Buga-Blog

Zu Fuß auf die Pfalz. Illustration: TU Darmstadt

Zu Fuß auf die Pfalz. Illustration: TU Darmstadt

Kirchenreform in Bingen

Im Bistum Trier ist die kirchliche Gebietsreform schon im Gange, jetzt wird auch in der Nachbardiözese Mainz ernst. Laut SWR werden sämtliche Dekanate aufgelöst, darunter auch das Dekanat Bingen, das fast 20 Pfarreien zwischen Ingelheim und dem rechten Naheufer umfasst. Im rheinland-pfälzischen Teil des Bistums soll es nur noch eine „Region Rheinhessen“ geben. Mit der Neustrukturierung reagiert man auf sinkende Mitgliederzahlen, Pfarrermangel und schwindende Steuereinnahmen. Betroffen ist der größte Teil der Stadt Bingen. Der Stadtteil Bingerbrück dagegen gehört zum Bistum Trier. Die dortige Kirchengemeinde soll zu einem“ Pastoralen Raum Bad Kreuznach“ geschlagen werden. Die kuriosen Kirchengrenze mitten durch Bingen geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Damals gehörte Bingerbrück zu Preußen und Bingen zu Hessen. SWR

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Der Knaller auf dem Rhein und ein Votum für die Seilbahn

Nach 2 feuerfreien Jahren hofft das Mittelrheintal wieder auf „Rhein in Flammen“. Der erste Termin der Saison – Mai in Bonn  – fällt zwar flach, aber das erste Juliwochenende gilt als gesetzt. Dann sind Rüdesheim und Bingen an der Reihe. In Bingen startet am Samstag der Vorverkauf. Ein weiteres XXL-Feuerwerk mit Schiffskorso ist für den 13. August zwischen Spay nach Koblenz geplant, dann folgen Oberwesel (10. September) und St. Goar / St. Goarshausen (17. September). Die Jahre 2020 und 2021 waren für „Rhein in Flammen“ und die damit verbundenen Reedereien Totalausfälle. Allerdings gab es schon vor Corona Probleme: Im extremen Trockenjahr 2018 musste das Programm wegen Waldbrandgefahr eingeschränkt werden. Allgemeine Zeitung (Bingen-Buchung), Rhein in Flammen (Website des Veranstalters)

Feuerwerksflotte: Rheinschiffe auf dem Weg zum Rhein-in-Flammen-Korso bei Bingen. Foto: Romantischer Rhein / Dominik Ketz.

Feuerwerksflotte: Rheinschiffe auf dem Weg zum Rhein-in-Flammen-Korso bei Bingen. Foto: Romantischer Rhein / Dominik Ketz.

Ein Votum für die Seilbahn

Die Koblenzer Buga-Seilbahn hat gute Chancen, zum dauerhaftesten Provisorium seit der Sektsteuer zu werden. Eigentlich sollte die spektakuläre Rheinquerung nach der Bundesgartenschau 2011 wieder abgebaut werden, aber kaum jemand will auf sie verzichten. Eine Umfrage hat gerade ergeben, dass die Zustimmung in der Stadt sogar noch gestiegen ist. 94 Prozent der Koblenzer wollen, dass die Seilbahn bleibt, vier Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung. 97 Prozent halten die „Air Ehrenbreitstein“ für eine wichtige touristische Attraktion, 83 Prozent möchten sie sogar in den Öffentlichen Nahverkehr integrieren. Nur 5 Prozent finden, dass sie den Blick ins Rheintal beeinträchtigt. Rhein-Zeitung (€)

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Bezahlbar wohnen in Bacharach und ein KD-Denkmal in Boppard

Eigentlich zählt der Kreis Mainz-Bingen zu den teuersten in Rheinland-Pfalz. Wegen der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet ist der durchschnittliche Mietpreis auf 8,43 Euro pro Quadratmeter gestiegen. In der Verbandsgemeinde Bodenheim liegt er sogar schon über 9 Euro. Bezahlbar bleibt es ausgerechnet dort, wo der 1969 zusammengestückelte Kreis am schönsten ist: Im Welterbe-Abschnitt zwischen Bacharach und Bingen. Das Immobilienportal Immobilienscout24 weist für die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe die niedrigsten Mieten im Landkreis aus – 6,84 Euro. Bacharach liegt mit 6,23 Euro sogar noch darunter und den Rekord hält das kleine Breitscheid mit 6,17 Euro. Deutlich teurer ist Bingen. Hier zahlen Mieter im Schnitt 7,94 Euro. Bingen übertrifft damit sogar die Großstadt Koblenz (7,58 Euro). Allgemeine Zeitung

Blick auf Bacharach, 2019.

Blick auf Bacharach, 2019.

Denkmalschutz für Boppards ältesten Kiosk

Apropos Immobilien: Nicht im Mietindex enthalten, aber unbezahlbar ist das Häuschen der Köln-Düsseldorfer Reederei in Boppard. Laut „RZ“ soll es unter Denkmalschutz gestellt werden. Es sei „ein interessantes Überbleibsel aus der Epoche der ersten Nachkriegsjahrzehnte“ zitiert die Zeitung Roswitha Kaiser von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Die Initiative geht auf den Geschichtsverein Mittelrhein zurück. Er hatte Denkmalschutz für die gesamten Bopparder Rheinanlagen beantragt, kam aber nur mit dem KD-Kiosk und einem weiteren Pavillon durch. Die KD ist seit mindestens 1882 in Boppard vertreten; nach dem Krieg verkaufte man die Tickets noch in einer Wellblechhütte. In den 50er Jahren wurde der heutige Kiosk gebaut. Seit 1992 ist Jürgen Ehses Pächter und KD-Agent. Rhein-Zeitung

Der Wassermann von St. Goarshausen

Michael Krämer ist in der oberste Wasserwerker der VG Loreley. Die „RZ“ porträtiert den Werkleiter und beschreibt die Herausforderungen der kommenden Jahre. Auf Krämers To-Do-Liste stehen u. a. ein Hochbehälter für Braubach, die Erweiterung der Kläranlage in Osterspai und Sanierungsarbeiten in Kaub und Kestert. Rhein-Zeitung

Ehrenbreitstein in 200 Sekunden

Noah Lisson absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz auf der Festung Ehrenbreitstein. Warum der Ort so besonders ist und wie er sich über Jahrtausende hinweg von der antiken Befestigung zum „preußischen Gibraltar“ entwickelte, zeigt er in nur 3 Minuten und 20 Sekunden auf YouTube. Der Rheinreisende (GDKE-Blog mit Video)

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