Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Oberwesel Seite 1 von 89

Die Stunde der Fotografen

Sie sind Rentner, Handwerker oder Kaufleute und haben nie eine klassische Fotografen-Ausbildung absolviert. Trotzdem liefern viele Mittelrheiner Bilder ab, die in jedem Hochglanz-Magazin erscheinen könnten. Einer von ihnen ist der Oberweseler Einzelhändler und Digitalexperte Franziskus Weinert („Schreib- und Spielwaren Hermann“). Hier eine Auswahl seiner aktuellen Niedrigwasser-Fotos aus Kaub, Bacharach und Oberwesel.

Niedrigwasser 2022. Foto: Franziskus Weinert

 

Retter auf dem Trockenen

Das Niedrigwasser ist nicht nur Fähren, Frachter und Ausflugsschiffe eine Herausforderung. Die „RZ“ hat recherchiert, wie die Feuerwehren ihre Boote flott halten. Das Bopparder Rettungsboot ist vorübergehend in den Hafen von St. Goar verlegt worden. Ein weiteres Boot liegt in Bad Salzig an Land, es könnte im Notfall in St. Goar-Fellen oder am Campingplatz in Brey zu Wasser gelassen werden. Im Oberwesel sitzt man dagegen auf dem Trockenen, das Einsatzboot kann den Hafen nicht mehr verlassen. Zum Glück ist noch ein Ersatzgefährt an der Kaimauer verfügbar. Rhein-Zeitung (€)

Die Feuerwehr braucht dich

Apropos Feuerwehr: In der Verbandsgemeinde Loreley haben Bürgermeister Mike Weiland und Wehrleiter Jörg Preißmann eine Kampagne für den Nachwuchs gestartet. Das Motto: „So viel mehr als Feuer löschen“. Momentan gibt es in der VG genau 500 ehrenamtliche Feuerwehrleute. Ohne sie wäre man nicht nur bei Bränden, sondern auch bei Starkregen und anderen Katastrophen aufgeschmissen. Wer bei einer der 22 Einheiten mitmachen möchte: Alle Kontaktdaten gibt es auf der VG-Website. VG Loreley (Feuerwehren) Rhein-Zeitung (€),

(Noch ein) Foto des Tages

 

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Moin, Mittelrhein: Der neue Buga-Chef kommt aus Schleswig-Holstein

Der frühere Expo-Manager Sven Stimac soll die Bundesgartenschau 2029 am Mittelrhein leiten. Stimac, 61, startet am 1. August in der Buga-Zentrale in Oberwesel. Der neue Geschäftsführer stammt aus Lübeck und führte in den vergangenen 19 Jahren das Beratungsunternehmen Friends + Friends im schleswig-holsteinischen Lentföhrden. In dieser Zeit gehörte er zum Management von 2 niederländischen „Floraden“, vergleichbar mit den deutschen Bundesgartenschauen. Außerdem arbeitete er für die Internationale Gartenschau Expo 2016 im türkischen Antalya. Stimacs erstes großes Projekt war die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, wo er als Prokurist und stellvertretender Bereichsleiter unter Vertrag stand.

Sven Stimac startet am 1. August als Buga-Chef. Foto: Buga Unternehmen

Sven Stimac startet am 1. August als Buga-Chef. Foto: Unternehmen

Am Mittelrhein folgt der diplomierte Physiker auf Interims-Chef Rainer Zeimentz, der nach dem Tod von Berthold Stückle im Januar eingesprungen war. Stimac wird ein Budget von 108 Millionen Euro verantworten. Die Summe wirkt nur auf den ersten Blick riesig. Das ungewöhnlich große Buga-Gebiet entlang des gesamten Oberen Mittelrheintals und die unerwartet hohe Inflation zwingen zur Disziplin. Auf der Habenbseite stehen eine motivierte Bevölkerung vor Ort und ein starker Rückhalt in der Politik. Treibende Kraft hinter der Buga-Idee ist der rheinland-pfälzische Innenminister und SPD-Chef Roger Lewentz, der in Kamp-Bornhofen lebt. Auch der neue Rhein-Hunsrück-Landrat Volker Boch gilt als Buga-Enthusiast. Ein Debakel wie in Rostock, wo die Buga 2025 knapp 3 Jahre vorher abgesagt wurde, ist am Mittelrhein nicht vorstellbar. Buga2029 (Pressemitteilung), Xing (Profil von Sven Stimac)

Bingen hat Stress mit der Bundeswehr

Ein  verlassenes Bundeswehr-Gebäude samt Funkmast sorgt im Binger Stadtrat für Kopfschmerzen. Die Anlage steht auf dem Salzkopf im Binger Wald. Der Grund gehört der Stadt, der Bau selbst ist per Erbbaurecht im Besitz des Bundes, der aber alles loswerden will. Das Problem: Sobald die Bundeswehr aussteigt, erlischt das besondere Baurecht der Streitkräfte und die Stadt müsste alles auf eigene Kosten abreißen lassen. Jetzt brütet man über alternativen Nutzungsmöglichkeiten. Eventuell würde eine Übernahme durch die Forstverwaltung helfen. Laut „AZ“ denkt Forstamstchef Axel Henke an eine Waldbildungsstätte und an Videokameras auf dem Funkmasten  –  sie könnten Waldbrände erfassen. Allgemeine Zeitung (€)

Das Comeback der Jugendherbergen

2 Corona-Jahre lang liefen die Jugendherbergen im Mittelrheintal grottig, aber jetzt brummt das Geschäft wieder. Das Zugpferd bleibt Burg Stahleck über Bacharach. Dort gab es zuletzt mehr Gäste als in der letzten regulären Saison 2019. Die Jugendherberge in Bingerbrück rechnet laut SWR mit ähnlich guten Zahlen wie vor Corona. SWR

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Königsbach reloaded: Leben, wo andere Bier brauen

Die Adresse „An der Königbach“ im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels klingt besser als sie aussieht. Es ist das Gelände der früheren Königsbacher Brauerei samt Hochhaus aus den 70ern. Hier will der bayerische Unternehmer Christian Seitz in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Zuerst geht es um Wohnraum. Zwischen Bundesstraße und Rheinufer lässt Seitz in den kommenden 4 Jahren 340 Einheiten bauen, ein Fünftel davon als Sozialwohnungen. Der Koblenzer Stadtrat hat gerade zugestimmt. Nach den Wohnungen nimmt sich der Investor die eigentliche Brauerei auf der anderen Straßenseite vor. Dort entstehen Appartments für bis zu 630 Studenten, ein Technologiezentrum, ein Hotel, ein Kindergarten und ein Biergarten. Seitz will am Standort weiter brauen lassen  – „Koblenzer“ und „Königsbacher“ ebenso sein Weißbier „Neuschwansteiner“. Irgendwann sollen auf dem Gelände rund 1.700 Menschen leben und arbeiten. Rhein-Zeitung (€)

Königsbach reloaded: So soll das Areal einmal aussehen. Visualisierung: Seitz Consulting

Königsbach reloaded: So soll das Areal einmal aussehen. Visualisierung: Seitz Consulting

Niemals geht man so ganz

Was macht eigentlich die Tagesklinik Oberwesel? „RZ“-Redakteurin Denise Bergfeld hat sich im früheren Oberweseler Krankenhaus umgeschaut, in dem mittlerweile ambulante Orthopädie angeboten wird. Ihr Eindruck: Der Laden läuft. Chefarzt Franz-Walter Ferdinand hat viel vom Know-how der alten Loreley-Kliniken hinübergerettet und behandelt mit einem Team aus Medizinern, Physiotherapeuten und Psychologen bis zu 60 Patienten. Rhein-Zeitung (€), Loreley Tagesklinik

Grüner wird’s noch

In Rüdesheim rückt die Möglichkeit eines „Hildegard-Arboretums“ näher. Die Idee ist ein Park mit Bäumen und Büschen, die die Kirchenlehrerin in ihrem Buch „Physica“ beschrieben hatte, Das Aboretum soll rund um die Wallfahrtskirche St. Hildegard in Eibingen entstehen,. Eine Machbarkeitsstudie schätzt die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Stadt hofft – wie am Mittelrhein üblich –  auf Zuschüsse und Buga-Geld. Wiesbadener Kurier (€)

Boppard heizt ein

Es ist nicht die Lösung der ganz großen Energieprobleme, aber die Biogas-Anlage im Bopparder Stadtteil Buchholz braucht weder Russland noch Gerhard Schröder. Im SWR-Fernsehen erklärt Techniker Felix Ternes, wie aus Maissilage Heizenergie entsteht. SWR (Video)

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