Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Multi-Manager gesucht

In Lorch und Rüdesheim überschneiden sich Mittelrhein und Rheingau. Die beiden Städte – inklusive dem Rüdesheimer Ortsteil Assmannshausen – gehören zu beiden Regionen. Sie sind geografisch und beim Thema Welterbe Teil des Mittelrheintals, weinrechtlich Rheingau und bei der Tourismus-Werbung das, was gerade am besten passt. Den wesentlichen Unterschied zwischen Mittelrhein und Rheingau zeigt eine aktuelle Job-Ausschreibung. Gesucht wird ein neuer Multi-Manager für den Rheingau. Er oder sie soll 4 Organisationen zugleich führen: Den Weinbauverband, die Weinwerbung, die regionale Tourismus-Gesellschaft Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH und den Zweckverband Rheingau. Die Geschäftsführung wird seit 2017 in einer Person gebündelt. „Das war die beste Entscheidung damals“, zitiert der „Wiesbadener Kurier“ den Kiedericher Bürgermeister und Zweckverbands-Vorstand Winfried Steinmacher. Auf den Mittelrhein lässt sich das Modell allerdings kaum übertragen. Es scheitert schon am Wein, denn das gleichnamige Weinanbaugebiet reicht weit über das Welterbetal hinaus. Gleiches gilt für die Tourismus-Organisation „Romantischer Rhein“. Der Zweckverband Welterbe ist darum die einzige hauptamtliche Instanz, die exakt auf das Obere Mittelrheintal passt – Lorch und Rüdesheim inklusive. Wiesbadener Kurier [€)

Assmannshausen im Winter.

Das Beste aus beiden Welten: Assmannshausen im Rheingau und am Mittelrhein. Foto: Karlheinz Walter

Der schwarze Unbekannte

Im Rhein-Lahn-Kreis wird es spannend: CDU und Freie Wähler haben sich auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Landratswahl am 13. März geeinigt. Der Name bleibt vorerst noch geheim. „Der Spannungsbogen soll ein paar Tage erhalten bleiben“, zitiert die „RZ“ aus einer Pressemitteilung. Mr. oder Mrs. X tritt gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff an. Amtsinhaber Frank Puchtler (SPD) hat auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Auch der linksrheinische Rhein-Hunsrück-Kreis wählt einen neuen Landtat. Hier geht es schon am kommenden Sonntag zur Sache. Rhein-Zeitung (€)

Freie Sicht in Oberwesel

Die Kulturstiftung Hütte ist für Oberwesel wie ein Sechser im Lotto. Vor 20 Jahren stellten der Unternehmer Anton Hütte und seine Frau Margot viel Geld zur Verfügung, um Kultur und Denkmalschutz in der Stadt zu fördern. Eine Jubiläumszeitung dokumentiert, was seitdem passiert ist. Die Arbeit geht auch nach dem Tod der beiden Stifter weiter. Laut „Rhein-Zeitung“ steht in diesem Jahr u. a. der Abriss eines unbewohnten Hauses auf dem Gelände des Minoritenklosters an. Hütte hatte den Kauf noch zu Lebzeiten arrangiert. Ihm war das Haus ein Dorn im Auge, weil es direkt an die frühere Klosterkirche gebaut worden war und Teile der historischen Außenmauer verdeckt. Kulturstiftung Hütte (Jubiläumszeitung), Rhein-Zeitung (€)

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Der letzte Meter am Günderodehaus und ein Punktsieg für St. Goarshausen

Das Hotelprojekt Günderodehaus oberhalb von Oberwesel wird aufwendiger als gedacht. Laut „RZ“ will Inhaberin Janine Bolland-Georg den Anbau einen Meter höher bauen lassen. Es liegt am Bahnlärm: Der zusätzliche Platz wird für eine Lüftungsanlage in allen Etagen gebraucht. Die Hotelgäste sollen auch bei geschlossenem Fenster schlafen können. Bolland-Georg hatte einen Selbstversuch absolviert und eine Nacht im Campingbus am Günderodehaus verbracht.  „Die Bahn ist ein ganz hoher Lärmfaktor“, stellte sie fest und alarmierte Bauingenieur und Architektin. Die Hotelbauten im Fachwerkstil würden das eigentliche Günderodehaus nun um 26 Zentimeter überragen. „Wir werden das mit sehr, sehr viel Fingerspitzengefühl machen“, versprach Bolland-Georg im Oberweseler Stadtrat. Bislang bewirtschaftet sie die frühere „Heimat“-Filmkulisse nur als Ausflugslokal. Rhein-Zeitung, Günderodehaus (Website des Lokals)

Günderodehaus der Zukunft: Entwurf des Berliner Architekturbüros Noa.

Günderodehaus der Zukunft: Entwurf des Berliner Architekturbüros Noa vor der jüngsten Planänderung

Punktsieg für St. Goarshausen

Die württembergische Gemeinde Lichtenstein hat fast achtmal mehr Einwohner als St. Goarshausen. Trotzdem gingen die Schwaben im TV-Duell „Stadt Land Quiz“ gegen die Mittelrheiner unter. Eleonore Jost, Stadtbürgermeister Nico Busch, Einheimische und Touristen wussten immer ein bisschen mehr und waren schneller als ihre Gegner auf der Schwäbischen Alb. Die SWR-Sendung mit Moderator Jens Hübschen ist noch in der Mediathek zu sehen. ARD

Ein Schwergewicht in St. Goar

Apropos SWR-Fernsehen. Auch wenn der Wetterbericht vom vergangenen Freitag keinen mehr interessiert: Der dazugehörige Beitrag aus dem Forstrevier St. Goar ist trotzdem empfehlenswert. Zu sehen ist Chiara aus Luxemburg, ein so genanntes „Rückepferd.“ Förster Erhard Weide setzt die Kaltblüter-Stute ein, um gefällte Buchenstämme umweltfreundlich und bodenschonend aus dem Unterholz zu  holen. Chiara wiegt so viel wie ein VW Käfer und kann fast dieselbe Last bewegen. SWR

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Neue Herren im Hochhaus-Hotel

Mit dem „Wyndham Garden Lahnstein Koblenz“ ist es wie mit dem Königsbacher-Hochhaus auf der gegenüberliegenden Rheinseite: Man muss nicht unbedingt drauf gucken, und wer drin ist, hat die bessere Aussicht. Das 15-stöckige Gebäude stammt aus den 70ern und dient seitdem unter wechselnden Namen als Hotel. Es hieß nacheinander „Hotel Rhein-Lahn“, „Dorint“ und „Mercure“. Seit 2008 firmiert es unter der US-Marke Wyndham. Das Lahnsteiner Wyndham ist vielleicht nicht das stilvollste Hotel am Mittelrhein, mit 13 Suiten, 215 Zimmern, Restaurants und 15 Veranstaltungsräumen aber eines der größten und wichtigsten. Das sieht wohl auch die Berliner Managementfirma GCH so. Sie hat gerade den Betrieb in Lahnstein und an 2 weiteren Wyndham-Standorten übernommen. Der Name Wyndham dürfte erhalten bleiben, denn GCH konzentriert sich auf die Bewirtschaftung bestehender Hotelmarken. Das Unternehmen führt nach eigenen Angaben über 120 Häuser in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Österreich und Zypern. Presseportal (Pressemitteilung), Wyndham Garden (Website des Hotels)

Das Lahnsteiner Hotel-Hochhaus aus der Luft.

Wyndham Garden Koblenz Lahnstein. Foto: GCH Hotel Group

Corona killt die kleinen Weihnachtsmärkte

Die Stadt Koblenz hat ihren Weihnachtsmarkt mit der rigiden 2G-Regel retten können. An kleineren Orten ist der Aufwand nicht zu stemmen. In Boppard („Bälzer Weihnachtsmarkt“) und Oberwesel ist gerade alles abgesagt worden. Immerhin findet das Adventssingen in der Oberweseler Liebfrauenkirche statt (28. November, 18 Uhr 30, Anmeldung an info@pfarreiengemeinschaft-oberwesel.de). Die Bopparder Einzelhändler haben für den 3. Dezember einen Shopping-Abend bis 22 Uhr angekündigt. Rhein-Zeitung

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