Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Bingen Seite 1 von 178

Beste Lage in in Bingen und dicke Dinger in Boppard

Ein Bio-Winzer aus Ingelheim hat Bingens bekanntesten Weinberg übernommen. Laut „AZ“ ist Gerhard Huf neuer Pächter des städtischen Steilhangs an der Burg Klopp. Zusammen mit seinem Sohn Rüdiger legt er den 1 Hektar große Schieferboden-Wingert über der Innenstadt gerade neu an. Rodung und Neupflanzung lassen sich die Hufs rund 50.000 Euro kosten, berichtet Christine Tscherner in der „AZ“. Die Familie ist seit Generationen in Nieder-Ingelheim ansässig und bewirtschaftet dort mittlerweile 12 Hektar nach den Regeln des Bio-Verbandes Ecovin. dem am Mittelrhein auch Weingüter wie Dr. Kauer in Bacharach, Mohr in Lorch und Philippsmühle in St. Goar angehören. Huf kam in Bingen zum Zug, nachdem einheimische Winzer abgewunken hatten. Zuletzt wurden die Binger „Kronjuwelen“ („AZ“) von Steffen Bischof bewirtschaftet, dem früheren Pächter der Binger „Vinothek“. Die Hufs denken weit voraus. Für sie ist der städtische Weinberg Premium-Lage und Präsentationsfläche zugleich. Zur Buga 2029 wollen sie dort u. a. unterschiedliche Arten der Reberziehung zeigen. Allgemeine Zeitung (€), Weingut Huf

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten silz.

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten Silz.

Dicke Dinger aus Boppard

Das Forstrevier Boppard II ist in diesen Tagen so etwas wie das Sotheby’s unter den Waldbetrieben. Bei der jährlichen Wertholzversteigerung kommt nur das Beste aus den Forstämtern der Umgebung unter den Hammer, u. a. uralte Eichenstämme im XXL-Format. Im SWR-Video erklärt Förster Johannes Nass, warum die alten Riesen so begehrt sind und was ein Möhrenschäler damit zu tun hat. SWR

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Fremdenverkehr in Rüdesheim und Sünden der 60er

„Fremdenverkehrsgesellschaft“ klingt nach Touristik aus der Adenauerzeit, aber vom Namen des Rüdesheimer Kommunalbetriebs sollte man sich nicht täuschen lassen. Laut „Wiesbadener Kurier“ gibt die „FreGe“ gerade gehörig Gas. Sie hat den Frankfurter Medien-Profi Dirk Stuckert als Betriebsleiter geholt und mit Franziska Feid Wirtschaftsförderung und Standortmarketing professionalisiert. Beide stammen aus Rüdesheim. Die städtische Fremdenverkehrsgesellschaft kümmert sich u. a. um den Rüdesheimer Beitrag zur Bundesgartenschau und hält den Kontakt zur Buga-Gesellschaft. Zu den großen Rüdesheim-Themen gehören die Neugestaltung des Rheinufers und ein Radweg am alten Leinpfad. Für das operative Tourismus-Geschäft ist die „Fremdenverkehrsgesellschaft“ nicht zuständig, denn das hat die Stadt vor Jahren an einen privaten Verein und dessen „RÜD AG“ ausgelagert. Hier rumort es gerade: „RÜD“-Vorstand Martin Duda hat das Unternehmen mit unbekanntem Ziel verlassen, für ihn sind die beiden Aufsichtsräte Rainer Orben und Heinrich Rölz eingesprungen – „übergangsweise“, wie es heißt. Die offizielle Pressemitteilung lässt auf eine schwierige Trennung schließen. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten ist der scheidende RÜD-Chef nicht namentlich erwähnt worden. Wiesbadener Kurier (€), Pressemitteilung der RÜD AG (per Mail)

Rüdesheimer Rheinufer bei Nacht. Foto: RÜD AG / Axel Krueger

Rüdesheimer Rheinufer bei Nacht. Foto: RÜD AG / Axel Krueger

Sünden der 60er

Wenn es Kaub nicht geben würde, wäre St. Goarshausen die kleinste Stadt am Mittelrhein. Trotzdem hat die frühere Kreis-Metropole immer noch mehr staatlichen Glanz als Oberwesel oder Bacharach zu bieten: Eine Verbandsgemeindeverwaltung, eine Polizeiinspektion und last not least ein Gymnasium. Das Wilhelm-Hofmann-Gymnasium (WHG) sorgt allerdings gerade für Kopfzerbrechen. Das Hauptgebäude am Rheinufer ist so marode, dass neben der Sanierung noch 2 Alternativen geprüft werden, die möglicherweise billiger kämen: Neubau des Hauptgebäudes oder kompletter Neubau der ganzen Schule. Laut „RZ“ hatten in den 60er Jahren Betonbauer gepfuscht. Rhein-Zeitung (€)

Bingen lässt weniger Blumen sprechen

Bingen drosselt den Aufwand für Blüten und Blumen. In den öffentlichen Grünanlagen werden laut „AZ“ mehr Stauden angepflanzt. Die Stadt will nicht nur Geld sparen. Es geht vor allem ums Klima: und Nachhaltigkeit, denn Stauden brauchen weniger Wasser und halten länger. Bingens Chefgärtner Bastian Lutz denkt an Mischungen mit Astern, Bergenien, Geranium, Minze, Wolfsmilch, Schafgarbe oder Fetter Henne. Allgemeine Zeitung (€)

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Rotwein trinken wie ein König und Mittelrhein gucken wie William Turner

Neben dem Studium zu arbeiten ist nichts Besonderes, aber nur wenige haben einen so intensiven Job wie Philipp König aus Assmannshausen. Der Weinbau-Student musste nach dem Tod seines Vaters schon früh die Verantwortung für das familieneigene Weingut Robert König übernehmen. Für internationale Verhältnisse ist der Betrieb klein, aber was König Junior aus 7,5 Hektar  herausholt, wird bis in die USA und nach Japan verkauft. Weil die weltweite Kundschaft immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit legt, entwickelt sich König gerade zum Bio-Winzer. 80 Prozent der Fläche sind Steillagen. Eigentlich ist sein Weingut ist auf Spätburgunder spezialisiert. Mittlerweile macht der Klimawandel auch Merlot und Cabernet Sauvignon möglich. Laut „Wiesbadener Kurier“ blickt König auch sonst nach vorn: Er setzt auf Drohnen für den Pflanzenschutz. Wiesbadener Kurier (€), Weingut Robert König

Weinberge bei Assmannshausen. Foto: Heinz Goebel

Weinberge bei Assmannshausen. Foto: Heinz Goebel

Gucken wie Turner

Wie hat William Turner 1817 den Mittelrhein erlebt und was würde er heute sehen? 8 Bronzeplatten zwischen Bingen und Koblennz markieren seit einigen Jahren die exakt ausgerichteten Aussichtspunkte, an denen der britische Malerstar damals stand und kreativ wurde. Gerade sind 4 weitere dazu gekommen. Turners Fußstapfen gibt es jetzt auch in Bacharach, Kaub, Bad Salzig und Boppard. Der Zweckverband Welterbe will insgesamt 26 Platten installieren. Wer Turner spielen und an Ort und Stelle mehr über den Maler erfahren will: Zu jeder Bodenplatte gehört ein QR-Code, der zu weiteren Informationen führt. SWR

Samstagsdemo in Bingen

Rund 150 „Spaziergänger“ waren am Montagabend in Bingen unterwegs. Die Corona-Skeptiker wurden laut „AZ“ „angereichert von einigen polizeibekannten Rechtsextremen.“ Diesmal hatten sich (angemeldete) Gegendemonstrationen formiert, initiiert vom überparteilichen Verein „Demokratie schützen“. Der Verein unter Vorsitz von Ralf Kohl will am kommenden Samstag erneut für Respekt vor wissenschaftlichen Erkenntnissen, Einhaltung der Corona-Regeln und gegenseitige Rücksichtnahme demonstrieren. Allgemeine Zeitung (€), Demokratie schützen

(Bewegt-)Bild des Tages

 

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