Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Beste Lage in in Bingen und dicke Dinger in Boppard

Ein Bio-Winzer aus Ingelheim hat Bingens bekanntesten Weinberg übernommen. Laut „AZ“ ist Gerhard Huf neuer Pächter des städtischen Steilhangs an der Burg Klopp. Zusammen mit seinem Sohn Rüdiger legt er den 1 Hektar große Schieferboden-Wingert über der Innenstadt gerade neu an. Rodung und Neupflanzung lassen sich die Hufs rund 50.000 Euro kosten, berichtet Christine Tscherner in der „AZ“. Die Familie ist seit Generationen in Nieder-Ingelheim ansässig und bewirtschaftet dort mittlerweile 12 Hektar nach den Regeln des Bio-Verbandes Ecovin. dem am Mittelrhein auch Weingüter wie Dr. Kauer in Bacharach, Mohr in Lorch und Philippsmühle in St. Goar angehören. Huf kam in Bingen zum Zug, nachdem einheimische Winzer abgewunken hatten. Zuletzt wurden die Binger „Kronjuwelen“ („AZ“) von Steffen Bischof bewirtschaftet, dem früheren Pächter der Binger „Vinothek“. Die Hufs denken weit voraus. Für sie ist der städtische Weinberg Premium-Lage und Präsentationsfläche zugleich. Zur Buga 2029 wollen sie dort u. a. unterschiedliche Arten der Reberziehung zeigen. Allgemeine Zeitung (€), Weingut Huf

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten silz.

Blick auf Bingen. Foto: Stadt Bingen / Torsten Silz.

Dicke Dinger aus Boppard

Das Forstrevier Boppard II ist in diesen Tagen so etwas wie das Sotheby’s unter den Waldbetrieben. Bei der jährlichen Wertholzversteigerung kommt nur das Beste aus den Forstämtern der Umgebung unter den Hammer, u. a. uralte Eichenstämme im XXL-Format. Im SWR-Video erklärt Förster Johannes Nass, warum die alten Riesen so begehrt sind und was ein Möhrenschäler damit zu tun hat. SWR

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Fremdenverkehr in Rüdesheim und Sünden der 60er

„Fremdenverkehrsgesellschaft“ klingt nach Touristik aus der Adenauerzeit, aber vom Namen des Rüdesheimer Kommunalbetriebs sollte man sich nicht täuschen lassen. Laut „Wiesbadener Kurier“ gibt die „FreGe“ gerade gehörig Gas. Sie hat den Frankfurter Medien-Profi Dirk Stuckert als Betriebsleiter geholt und mit Franziska Feid Wirtschaftsförderung und Standortmarketing professionalisiert. Beide stammen aus Rüdesheim. Die städtische Fremdenverkehrsgesellschaft kümmert sich u. a. um den Rüdesheimer Beitrag zur Bundesgartenschau und hält den Kontakt zur Buga-Gesellschaft. Zu den großen Rüdesheim-Themen gehören die Neugestaltung des Rheinufers und ein Radweg am alten Leinpfad. Für das operative Tourismus-Geschäft ist die „Fremdenverkehrsgesellschaft“ nicht zuständig, denn das hat die Stadt vor Jahren an einen privaten Verein und dessen „RÜD AG“ ausgelagert. Hier rumort es gerade: „RÜD“-Vorstand Martin Duda hat das Unternehmen mit unbekanntem Ziel verlassen, für ihn sind die beiden Aufsichtsräte Rainer Orben und Heinrich Rölz eingesprungen – „übergangsweise“, wie es heißt. Die offizielle Pressemitteilung lässt auf eine schwierige Trennung schließen. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten ist der scheidende RÜD-Chef nicht namentlich erwähnt worden. Wiesbadener Kurier (€), Pressemitteilung der RÜD AG (per Mail)

Rüdesheimer Rheinufer bei Nacht. Foto: RÜD AG / Axel Krueger

Rüdesheimer Rheinufer bei Nacht. Foto: RÜD AG / Axel Krueger

Sünden der 60er

Wenn es Kaub nicht geben würde, wäre St. Goarshausen die kleinste Stadt am Mittelrhein. Trotzdem hat die frühere Kreis-Metropole immer noch mehr staatlichen Glanz als Oberwesel oder Bacharach zu bieten: Eine Verbandsgemeindeverwaltung, eine Polizeiinspektion und last not least ein Gymnasium. Das Wilhelm-Hofmann-Gymnasium (WHG) sorgt allerdings gerade für Kopfzerbrechen. Das Hauptgebäude am Rheinufer ist so marode, dass neben der Sanierung noch 2 Alternativen geprüft werden, die möglicherweise billiger kämen: Neubau des Hauptgebäudes oder kompletter Neubau der ganzen Schule. Laut „RZ“ hatten in den 60er Jahren Betonbauer gepfuscht. Rhein-Zeitung (€)

Bingen lässt weniger Blumen sprechen

Bingen drosselt den Aufwand für Blüten und Blumen. In den öffentlichen Grünanlagen werden laut „AZ“ mehr Stauden angepflanzt. Die Stadt will nicht nur Geld sparen. Es geht vor allem ums Klima: und Nachhaltigkeit, denn Stauden brauchen weniger Wasser und halten länger. Bingens Chefgärtner Bastian Lutz denkt an Mischungen mit Astern, Bergenien, Geranium, Minze, Wolfsmilch, Schafgarbe oder Fetter Henne. Allgemeine Zeitung (€)

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Braubach im Glück und Bad Salzig zum Anziehen

Wenn Roger Lewentz durchs Mittelrheintal fährt, dann gerne auch mit Schecks und Förderzusagen. Der Innenminister von Rheinland-Pfalz ist in Kamp-Bornhofen zu Hause, und wenn es sich einrichten lässt, bringt er gute Nachrichten in der Nachbarschaft persönlich vorbei. Wie gerade in Braubach: Dort bekommt Stadtbürgermeister Joachim Müller 200.000 Euro aus dem Bund-Länderprogramm „Lebendige Zentren“. Das Geld ist für den Straßenausbau in der Altstadt bestimmt. Stromaufwärts in Kamp-Bornhofen gibt es sogar 300.00 Euro und für den Höhenort Lierschied 25.000 Euro. Vergangene Woche waren bereits 86.000 Euro für Bacharach bewilligt worden. Das Programm fördert die Weiterentwicklung historischer Ortskerne. Wieviel eine einzelne Kommune bekommt, sagt noch nichts die Zuschüsse insgesamt aus – es gibt so viele Programme unterschiedlicher staatlicher Ebenen, dass nur noch Profis den Überblick behalten. Rhein-Zeitung (€), Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (Website zum Förderprogramm)

Es gibt Geld für die Braubacher Altstadt. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Es gibt Geld für die Braubacher Altstadt. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Bad Salzig zum Anziehen

Bad Salzig ist ein Geschenk, das wussten Fans und Bewohner des Bopparder Stadtteils schon immer. Es stimmt auch, denn 922 schenkte der damalige König des Ostfrankenreichs den Ort „Salzachu“ dem Ursulienkloster in Köln. Die erste urkundliche Erwähnung vor 1100 Jahren wird 2022 ausgiebig gefeiert. Es gibt schon Merchandising-Artikel wie T-Shirts,  Hoodies, Turnbeutel, Kochschürzen und sogar Baby-Strampler im Bad-Salzig-Look. Bad-Salzig-Shop auf Myspread, Rhein-Zeitung (€)

Das Brot zum Welterbe-Titel

Apropos Bad Salzig: Der Bopparder Bäcker Martin Nickenig – einer der letzten unanbängigen am Mittelrhein – hat ein „Welterbebrot“ kreiert. Zum Backen verwendet Nickenig Heilwasser aus der Bad Salziger Leonorenquelle. Es kommt aus 446 Meter Tiefe, ist wissenschaftlich geprüft und kann seit 2021 von jedermann gezapft werden. Rhein-Zeitung (€)

Rüdesheim und der Wolf

Mindestens 5 Wölfe leben mittlerweile in den Wäldern um Rüdesheim. Das ergab eine Untersuchung des staatlichen „Wolfszentrums Hessen“. Die Tiere gehen Menschen aus dem Weg, darum bekommt man sie in der Regel nur durch Kameraufzeichnungen zu Gesicht. Eine Auswertung von DNA-Spuren ergab, dass 3 Welpen zum Rude gehören. Hessenschau

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