Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Da geht noch was

St. Goar hat schon bessere Tage gesehen, aber die ehemalige Kreisstadt wird in absehbarer Zeit von 2 üppigen Investitionen profitieren. Da wäre zunächst Burg Rheinfels, eines der Highlights der Bundesgartenschau 2029 Und dann gibt es noch mehrere Millionen für das Rheinufer. Hier ist nicht die Buga am Start, sondern das Land Rheinland-Pfalz, genauer: die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD). Die Stadt selbst nutzt die Gelegenheit, um das Gelände zusätzlich aufzupeppen. Geplant ist u. a. ein Festplatz für Konzerte und andere Events direkt am Wasser. Laut „RZ“ denkt das zuständige Planungsbüro – Stadt-Land-Plus aus Boppard – an den „Stil eines englischen Landschaftsgartens“. Ein neu angelegter Fahrradparplatz soll es Ausflüglern so leicht wie möglich machen. Rhein-Zeitung (€)

Rheinufer bei St. Goar. Foto: Romantischer Rhein / Henry Tornow

Da geht noch was: Rheinufer bei St. Goar. Foto: Romantischer Rhein / Henry Tornow

Ein unwiderstehliches Angebot

Oberwesel stellt 45.000 Euro bereit, um Bürgern das Energiesparen schmackhaft zu machen. Die Stadt bietet allen Einwohnern an, Stromfresser-Birnen gegen LED-Leuchten zu tauschen. Pro Haushalt sind bis zu 15 neue Leuchtmittel drin. Die Tauschaktion läuft am 10. Dezember (Samstag) von 9 bis 13 Uhr 30 in der kleinen Turnhalle. Rhein-Zeitung (€)

Unser Nikolaus fährt am Mittelrhein Motorrad

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, warum rund um Bingen der Nikolaus auf dem Moped kommt und einen Engel im Beiwagen mitnimmt: Die „AZ“ erklärt das ungewöhnliche Mittelrhein-Phänomen. Hinter dem Rauschebart steckt der Binger Moped-Enthusiast Heribert Heinz. Der 60-Jährige fährt gemeinsam mit seiner Partnerin Heidrun Hostert rheinabwärts Richtung St. Goar, verteilt Süßigkeiten und sammelt dafür Spenden ein. Das Geld geht an das Binger Caritas-Zentrum. Allgemeine Zeitung (€)

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Die Bopparder Krankenhaus-Krise und die Parallele zu Oberwesel

Detlev Pilger war 8 Jahre lang Mitglied des Bundestages und ist in Koblenz immer noch eine große Nummer. Er führt die Koblenzer SPD und sitzt im Stadtrat. In der „RZ“ rechnet er mit der Geschäftsführung des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein ab, die der Belegschaft ohne Vorwarnung das Weihnachtsgeld gekürzt hat. Das Management wolle „Druck auf die Stadt Koblenz und den Kreis Mayen-Koblenz aufzubauen, damit die Politik sich dafür ausspricht, dass die Mitarbeiter aus den Tarifverträgen aussteigen und dass die Verhandlungen bald abgeschlossen werden“, glaubt Pilger. Von der Krise ist auch das Bopparder Krankenhaus betroffen.

Blick auf Boppard. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Blick auf Boppard. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Es gibt Parallelen zum Oberweseler Klinik-Drama 2019/2029.  In Boppard und den anderen 3 Klinik-Standorten (Koblenz, Mayen, Nastätten) ist zwar nicht von Schließung die Rede, aber ähnlich wie bei den Loreley-Kliniken haben sich die kommunalen Gesellschafter angeblich alternativlosen Branchenexperten ausgeliefert. Sie sind nur noch scheinbar die Herren und Eigentümer. Das Management wird längst vom Münchner Sana-Konzern gestellt, der die marode Klinikgruppe übernehmen und sanieren will. Die öffentliche Hand hat kaum noch Optionen. Sie ist auf Sana angewiesen und muss schon jetzt hinnehmen, was Sana-Manager entscheiden. In Oberwesel lief es ähnlich. Dort hätten die kommunalen Gesellschafter zwar die Merheitsanteil der umstrittenen Marienhaus übernehmen können, aber Marienhaus saß trotzdem am längeren Hebel, weil es das Management kontrollierte und kein Ersatz verfügbar war.

Die Kürzung des Weihnachtsgeldes begründet die von Sana eingesetzte Geschäftsführerin Melanie John mit einem unerwarteten Engpass. Pilger hält das für vorgeschoben: „Mir kann keiner erzählen, dass ein fehlender Betrag von mehr als 8 Millionen Euro so kurzfristig wie aus dem Nichts aufgefallen ist.“ Das Management will das fehlende Geld nachzahlen, sobald die Kasse es hergibt. Laut Pilger ist die Stimmung in der Belegschaft auf dem Nullpunkt. Die Entscheidung über den Verkauf der Mehrheitsanteile Sana soll im Januar fallen. Rhein-Zeitung (€)

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„Papa Rhein“ ist reif für die Bundesliga

Im Ranking der 101 besten deutschen Hotels kommt das Mittelrheintal nicht vor. Vielleicht wäre das ein bisschen viel verlangt, denn es ist vor allem eine Liste der Luxusherbergen mit dem Hamburger „Vier Jahreszeiten“ und dem G-7-Hotel Schloss Elmau an der Spitze. Das Binger „Papa Rhein“ gehört trotzdem zu den Siegern. Sein Gründer Jan Bolland hat außer der Reihe den Sonderpreis „Next Gen – Hotelier des Jahres“ gewonnen. Das „Papa Rhein“ erscheint außerdem in einer Sonderkategorie: Es ist einer von 8 „Trouvaillen“ (Fundstücken), die es zwar nicht in die Auswahl der 101 geschafft haben, aber trotzdem lobend erwähnt werden. Dazu gehört auch das „Fährhaus“ in Koblenz. Hinter dem deutschen Hotel-Ranking stehen u. a. das „Handelsblatt“ und das Münchner Magazin „Madame“. Handelsblatt, 101 beste Hotels

Das "Papa Rhein" öffnete 2020. Foto: Unternehmen

Anders, größer, besser: Das „Papa Rhein“ gilt seit der Eröffnung 2020 als Nr. 1 am Mittelrhein.. Foto: Unternehmen

St. Goar geht der Sprit aus

Vom Binger Hotel-Glamour zurück in die den Mittelrhein-Alltag: Die „RZ“ berichtet über den Tankstellenschwund in St. Goar. Dort hat ist der Betrieb der Familie Pabst geschlossen und es sieht nicht so aus. als würde er wieder öffnen.  Die kleine Tankstelle mit nur 2 Zapfsäulen funktionierte jahrzehntelang in Kombination mit einem Taxibetrieb, war zuletzt aber ein Zuschussgeschäft. Steigende Stromkosten und der höhere Mindestlohn hätten den Rest gegeben, heißt es. Die Immobilie gehört übrigens weder den Pabsts noch dem Tankstellenverpächter ED, sondern der katholischen Kirchengemeinde. Rhein-Zeitung (€)

Wild auf Wurst

Dem Binger Metzger Nico Dobroschke ist der Job nicht in die Wiege gelegt worden. Der Lehrersohn hat keine Metzgerei geerbt, sondern in einer gelernt und sie aus Liebe zum Beruf übernommen. Heute betreibt er mit seiner Frau Katrin – eigentlich eine diplomierte Betriebswirtin – seine „Landmetzgerei“ im Stadtteil Dromersheim und ist einer von 2 Wild-Sommeliers in Rheinland-Pfalz. Sein Wissen gibt er demnächst auch an Hobby-Feinschmecker weiter. Ab 2023 bietet Dobroschke in einer umgebauten Scheune Seminare für Fleisch- und Wurstlienhaber an und lässt die Teilnehmer selbst ans Werk. Allgemeine Zeitung (€), Landmetzgerei Dobroschke

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