Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Loreley Seite 1 von 43

Finale auf der Loreley und Wohnen im Tante-Emma-Laden

Noch ist der Konflikt mit der Stadt St. Goarshausen nicht gelöst, aber Loreley-Pächter Ulrich Lautenschläger plant schon mal für das Festival-Jahr 2023. „Das sind wir den Veranstaltern und Fans, aber auch der Bühne schuldig“, zitiert ihn die „RZ“. Das Musikspektakel „Deutschland Tatoo – Royal Music Show“ soll dann zum letzten Mal auf dem Felsen stattfinden. Lautenschläger zufolge ist die Freilichtbühne auf Dauer zu klein, die Show werde stattdessen auf Tour gehen. Beim Thema Rechtsstreit hält sich der Manager bedeckt. Er sei „offen für einen Vergleich“, sagt Lautenschläger im Interview mit der Rhein-Lahn-Ausgabe der „RZ“. Ansonsten müsse im Spätherbst das Oberlandesgericht Koblenz entscheiden. Lautenschlägers Firma hält seit Jahren Pachtzahlungen an die Stadt zurück und argumentiert mit Baumängeln. Die Stadt St. Goarshausen hat bisher vergeblich versucht, eine Kündigung durchzusetzen. Rhein-Zeitung (€)

Blick auf Burg Katz und die Loreley

Dominik Ketz fotogafierte die Aussicht auf Burg Katz und die Loreley für Romantischer Rhein Tourismus.

„Die Stadt hat touristisches Potenzial“

Wohnen im ehemaligen Tante-Emma-Laden? Im Binger Stadtteil Büdesheim geht das. „AZ“-Redakteurin Christine Tscherner berichtet über das Ferienhaus-Projekt „Rheinfreunde“ von Katharina Haseloff. Die Unternehmerin aus dem Kreis Bad Kreuznach hat ein Haus mit stillgelegtem Lebensmittellädchen („Hirschenkrämer“) gekauft, saniert und zum Urlaubsquartier umgebaut. Haseloff ist vom Standort Bingen überzeugt: „„Die Stadt hat touristisches Potenzial, das noch längst nicht ausgeschöpft ist.. Allgemeine Zeitung (€), Rheinfreunde (Website des Ferienhauses)

Im Niederwald wird’s laut

Die Entschärfung der 3 Weltkriegsbomben im Rüdesheimer Niederwald ist schwieriger als gedacht. 2 konnten unschädlich gemacht werden, aber bei der dritten hilft nur die Sprengung. Die kontrollierte Detonation ist für Donnertag geplant. Eventuell ist eine Sperrung von Bundesstraße, Bahnlinie und Fahrrinne um Rhein nötig. Laut „Wiesbadener Kurier“ geht es um 125 Kilo Sprengstoff. Der Fundort liegt in der Nähe des Jagdschlosses Niederwald. Wiesbadener Kurier (€)

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„Mittelmäßiges wird sich nicht halten“

Der neue Buga-Geschäftsführer Sven Stimac hat sein erstes Interview gegeben. Im „Kölner Stadtanzeiger“ pädiert er u. a. für mehr Selbstbewusstsein und touristischen Ehrgeiz im Tal. Die Bundesgartenschau soll „motivieren, ein qualitativ hochwertiges, zeitgemäßes und gastfreundliches Angebot zu machen“, zitiert ihn die Zeitung. O-Ton: „Mittelmäßiges wird sich nicht halten, man muss in der oberen Liga mitspielen wollen.“  Autos, die an trostlosen Uferzonen vorbeidonnern, passen da nicht ins Bild. Stimac will sich für neu gestaltete Rheinanlagen und leichtere Wege zum Fluss einsetzen, z. B. durch weniger Geschwindigkeit und mehr Querungsmöglichkeiten auf den Bundesstraßen.

Sven Stimac startet am 1. August als Buga-Chef. Foto: Buga Unternehmen

Sven Stimac ist seit 1. August  Buga-Chef. Foto: Buga 2029

Im „Kölner Stadtanzeiger“ kommen weitere Mittelrhein-Akteure zu Wort. Der Bopparder Winzer „Toni Lorenz“ – gemeint ist wahrscheinlich der heutige Inhaber Joachim Lorenz – kritisiert Boppards Ex-Bürgermeister. Der habe gemeint, „für die Buga reiches es, einen Weinausschank in die Fußgängerzone zu stellen.“ Mehr Innovationsgeist am Mittelrhein wünscht sich auch Loreley-Tourismus-Chefin Ulrike Dallmann: „Manches ist hier ein wenig aus der Zeit gefallen.“ Kölner Stadtanzeiger (Print-Ausgabe)

Die Loreley im TV-Studio

Apropos Loreley: Der SWR hat die neue „Loreley“ Katharina Blanckart zur „Landesschau Rheinland-Pfalz“ eingeladen. Im TV-Interview mit Moderator Martin Seidler präsentiert sich sich die studierte Betriebswirtin optisch zwar im klassischen Outfit mit Kamm, zugleich aber als modernste Loreley aller Zeiten. Blanckart tritt bei Bedarf auch in Shorts und T-Shirt auf und arbeitet im Home Office am Mittelrhein für eine Münchner Unternehmensberatung. ARD Mediathek

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Ein Besuch auf der Martinsburg und Hoodies für die Loreley


Auf der Liste der bekanntesten Burgen am Mittelrhein rangiert die Lahnsteiner Martinsburg ziemlich weit unten. Die frühere Nebenresidenz der Erzbischöfe von Mainz steht im Schatten ihrer prominenten Nachbarn Marksburg und Stolzenfels und teilt das Schicksal der anderen Talburgen im Welterbegebiet: Ähnlich wie in Boppard ist die Lage am Rheinufer idyllisch und einladend, aber wer das Spektakuläre sucht, fährt auf die Höhen. Dass die Martinsburg alles andere als ein Mauerblümchen ist, zeigt eine neue Folge der SWR-Serie „Fahr mal hin“. Zu sehen sind Burgbesitzer Harald Romberg, der u .a. Ferienwohnungen im sanierten Gemäuer eingerichtet hat, und Jung-Unternehmerin Jasmin Maria Klein. Sie hat auf der Martinsburg ein Yoga-Studio und ein Café eröffnet. Neben der Martinsburg stellt der SWR noch weitere Mittlerhein-Burgen mit neuen Konzepten vor: Die als Hotel wiedereröffnete Gutenfels über Kaub und Marco Hechers familienfreundliches Sooneck-Projekt. ARD-Mediathek (Video), Schloss Martinsburg (Website der Burg)

Martinsschloss in Lahnstein. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Martinsburg in Lahnstein. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Jetzt kommt der Loreley-Hoodie

Loreley-Geschäftsführerin Ulrike Dallmann hat die neue Modekollektion der Touristik GmbH präsentiert. Es gibt jetzt Hoodies, Sweatshirts, Kappen und T-Shirts mit Loreley-Schriftzug in Schwarz oder Pink. Wer in der Verbandsgemeinde Loreley wohnt und bis zum 30. September zuschlägt, bekommt 10 Prozent Rabatt. Lieferant der Loreley-Mode ist ein Unternehmen aus Singhofen im Rhein-Lahn-Kreis. Laut Dallmann will man damit „die regionale Wirtschaft unterstützen – und nicht einen billigen Online-Anbieter.“ Max PR (Pressemitteilung der PR-Agentur)

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