Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Die Zukunft der Loreley-Touristik und Ermittlungen in Bingen

Bornich ist nicht der erste Ort, der einem beim Thema Mittelrhein-Tourismus einfällt,  aber eigentlich ist die 930-Seelen-Gemeinde das Epizentrum. Zu Bornich gehört nämlich auch das Loreley-Plateau und damit das Herzstück der Region. Bornich wird darum auch Sitz der zukünftigen Loreley GmbH, die das Plateau bewirtschaften und die Vermarktung übernehmen soll. Die GmbH ist noch nicht gegründet, aber der Gesellschaftsvertrag steht jetzt. Laut „RZ“ hält die Verbandsgemeinde Loreley 96 Prozent der Anteile, den Rest übernimmt der Verein Loreley-Touristik. Jetzt wird ein Geschäftsführer gesucht. Die neue Loreley GmbH soll weit über den Felsen hinauswirken: Zweck der Gesellschaft ist ausdrücklich die „Förderung des Tourismus“ in der Region. Rhein-Zeitung

Hinter der Burg Katz liegt der Arbeitsplatz der Loreley. Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz-Touristik

Hinter der Burg Katz liegt der Arbeitsplatz der Loreley. Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz-Touristik

Ermittlungen gegen Thomas Feser

Die Binger „AZ“ hat Einzelheiten über den Alkohohl-Unfall von Oberbürgermeister Thomas Feser veröffentlicht. Demnach stieß Feser am Vormittag des 30. April, einem Donnerstag, mit seinem Mazda 3 gegen die Wand eines Hauses in Bingen. Die herbeigerufene Polizei stellt 2,31 Promille Atemalkohol* fest und zog den Führerschein ein.  Personen kamen nicht zu Schaden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der „Gefährdung des Straßenverkehrs“. Auf Anfrage von Mittelrheingold hatte Festers Büroleiter Jürgen Port am Freitagvormittag erklärt „Über staatsanwaltliche Ermittlungen ist uns bisher nichts bekannt.“ Feser hat seine Alkoholfahrt mit einer privaten Ausnahmsituation erklärt. Er war bereits 2003 mit Alkohol am Steuer erwischt worden, hatte im vergangenen  Jahr eine Entziehungskur absolviert und ist nach eigenen Angaben jetzt wieder in Therapie. Allgemeine Zeitung, E-Mail von Jürgen Port

* In der ersten Fassung des Artikels stand „2,31 Promille im Blut“. Tatsächlich war es der Atemalkohol. Danke für den Hinweis aus Bingen.

Kabel 1 dreht in Boppard

Gewöhnlich testet TV-Koch Frank Rosin Restaurants, aber in der Corona-Krise hat der Sender Kabel 1 das Programm umgestellt. Rosin und sein Team konzentrieren sich jetzt auf den Neustart nach dem Lockdown. Der erste Dreh hat gerade in Boppard stattgefunden. Dort stemmt sich Gastronom Özay Salim gegen die Krise im „Königlichen Brauhaus.“ Salim traf es knüppeldicke: Er hatte das Lokal in der Bopparder Burg gerade erst eröffnet, als die Corona kam. Rhein-Hunsrück-Anzeiger, kabeleins.de („Rosins Restaurants“)

Foto des Tages

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Die Loreley-Pläne: 7 Fragen an Mike Weiland

Gemunkelt wird schon länger, aber VG-Bürgermeisterkandidat Mike Weiland spricht es jetzt öffentlich aus: Hinter verschlossenen Türen wird über den Bau einer Hotelanlage in der Nähe der Loreley verhandelt. Es gebe nichtöffentliche Gespräche „zwischen einem Investor und dem Planungsverband Loreley“, bestätigte Weiland auf Anfrage von Mittelrheingold. Namen nennt er nicht, aber unter Insidern ist immer wieder von einem vergleichbaren Projekt im Ostseebad Travemünde die Rede. Weiland tritt bei der Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley am 15. März gegen Amtsinhaber Werner Groß an. Der SPD-Mann und enge Mitarbeiter von RLP-Innenminister Roger Lewentz fordert im 7-Fragen-Interview mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung rund um die Loreley.

Mike Weiland will Bürgermeister der VG Loreley werden. Foto: SPD Rhein-Lahn

Als Leiter des Ministerbüros von Roger Lewentz hast Du einen wichtigen Job im rheinland-pfälzischen Innenministerium. Warum willst du von Mainz nach St. Goarshausen wechseln?

Weil die Verbandsgemeinde Loreley meine Heimat ist. Das Leben dort hat mich geprägt, und ich mag die Menschen, das Gespräch und das freundschaftliche Miteinander. Darum bin ich auch schon seit mehr als 20 Jahren auf allen Ebenen der Kommunalpolitik ehrenamtlich aktiv. Beruflich bringe ich für die Verbandsgemeinde eine gute Mischung aus Verwaltungspraxis, Kompetenz, Erfahrung und Führungsverantwortung mit, um Dinge zielführend anzupacken. Ich möchte, dass sich etwas bewegt, dass wir unsere Heimat nach vorne entwickeln und unsere Verbandsgemeinde stark machen. Das schaffen wir am besten gemeinsam, im respektvollen Dialog, über Orts- und Parteigrenzen hinweg. Ich brenne für unsere Heimat und möchte ein Bürgermeister für alle sein.

Als Verbandsbürgermeister wärst du auch für den Loreley-Felsen zuständig. Was würdest du dort anders machen als der jetzige Bürgermeister?

Ich bin rund um die Loreley vielen klugen Köpfen und fleißigen Händen begegnet. Jetzt warten die Menschen auf den Beginn des zweiten Bauabschnittes, denn sie sagen, dass noch einige Dinge fehlen. Darum muss das Paket dringend endgültig geschnürt und schnellstens auf den Weg gebracht werden. Als erstes müssen wir die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Turner- und Jugendheimes zum Gastronomiebetrieb angehen. Wir stehen hier gegenüber dem Pächter zeitlich im Wort. Es gibt noch viel zu tun: Wir müssen den  Ausstellungsraum, die  Mythenpunkte und die Multifunktionsfläche fertigstellen, und wir brauchen weitere Toiletten, damit es rundum ein vollendetes und gelungenes Bild ergibt. Vor allem brauchen wir eine neue Loreley-Statue. Erst wenn die Besucher das Ensemble als vollendet empfinden, können wir zufrieden sein. Aber: Neuer Kultur- und Landschaftspark und neue Loreley-Statue bedeutet für mich auch die Möglichkeit einer neuen Bürgerbeteiligung und Transparenz bei Projekten. Bei der Gestaltung der Statue können wir hier gleich den Anfang machen. Es geht aber auch um ganz alltägliche Dinge. Gemeinsam mit der Stadt St. Goarshausen und den Höhengemeinden rund um die Loreley möchte ich zum Beispiel eine ganzjährige Buslinie zwischen Tal und Höhen realisieren.

Angeblich gibt es Pläne für eine größere Hotelanlage in der Nähe der Loreley. Wie realistisch ist so etwas?

Es gibt die Lenkungsgruppe mit Vertretern aus beteiligten Behörden, Fachleuten und örtlicher Politik, die sich damit schon in mehreren Workshops auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrags zwischen einem Investor und dem Planungsverband Loreley nichtöffentlich beschäftigt. Fest steht, dass ein solches Vorhaben mit den schutzwürdigen Belangen des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal einhergehen muss. Das ist gerade mit Blick auf die Größe, Form, Einsehbarkeit aus dem Tal, die verwendeten Materialien und vielem mehr nicht so einfach. Auch die weiteren Player des Loreley-Plateaus muss man hier möglichst unter einen Hut bekommen. Dazu gehört aber auch, für Transparenz zu sorgen, und die Bürger mitzunehmen.

Ein weiteres großes Loreley-Thema ist die Freilichtbühne. Warum ist es so schwer, zwischen der Kommune und dem Pächter zu vermitteln?

Ich bin bisher Mitglied des Verbandsgemeinderates und kein Bürgermeister. Damit habe ich keine Einsicht in die Akten zur Freilichtbühne und mir liegen keine entsprechenden Informationen vor, die Frage bewerten zu können. Das Thema ist eine Angelegenheit zwischen der Stadt St. Goarshausen und deren Pächter.

Für mich ist aber klar, dass hier der jüngsten Presseberichterstattung nach zu urteilen, offensichtlich nach wie vor höchst unterschiedliche Standpunkte von beiden Seiten vertreten werden. Für mich war es bislang sowohl in der Vereinsarbeit, als auch im Beruf als Führungskraft oder im privaten Leben im Umgang mit Mitmenschen immer wichtig, bei Bedarf eine vermittelnde Rolle einzunehmen, sich aktiv anzubieten, um gemeinschaftlich nach Lösungen für Herausforderungen zu suchen und zu ringen. Das werde ich im Falle meiner Wahl zum Bürgermeister auch beibehalten und zwar nicht nur wie in der konkreten Fragestellung für die Stadt St. Goarshausen, sondern wertschätzend für alle Themen, die auf mich in den 22 Gemeinden und Städten warten.

Wann warst du zuletzt als Konzertbesucher auf der Loreley?

Ich bin froh über jede tolle Veranstaltung mit möglichst vielen Besuchern, die auf der Loreley über   die Bühne geht. Leider kam ich in Vergangenheit selbst viel zu selten dazu, mit Freunden all die Konzerte zu besuchen, die etwas für meinen Musikgeschmack gewesen wären. Dennoch war ich von Jugend an immer wieder auf der Freilichtbühne zu verschiedenen Events zu Gast. Mein letzter Besuch war mit 14.000 Besuchern bei PUR. Unabhängig davon brauchen wir aber auch künftig Konzerte mit bekannten nationalen oder internationalen Acts  auf der Freilichtbühne sowie Kultur- und Musikangebote überall in unseren Gemeinden. Sie bereichern unsere schöne Heimat.

In St. Goar und St. Goarshausen gibt es Überlegungen für eine gemeinsame Tourismus-Organisation. Brauchen wir am Mittelrhein mehr flussübergreifenden Kooperationen?

Ja, wir brauchen am Mittelrhein mit Blick auf die Schlagkraft unserer Tourismusregion, die Buga 2029 und nicht zuletzt auch im Sinne unserer Unternehmen mehr Netzwerke, mehr flussübergreifende Kooperationen, mehr Miteinander und weniger Kirchturmdenken. Wir müssen mehr an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen, aber das nicht nur über den Rhein, sondern auch über die Landesgrenze nach Hessen hinweg. Ein gutes Beispiel aus jüngster Vergangenheit ist hierfür sicherlich der Zusammenschluss von Bacharach, Kaub, Lorch und Niederheimbach zu „BaKaLoNi“, um gemeinsame Events zu Wein, Kultur und Wandern anzubieten. Nur so kann die Region mehr zusammenwachsen.

Was den Blick auf unsere Verbandsgemeinde Loreley angeht, so ist es mir wichtig, die gesamte Verbandsgemeinde touristisch professionell aufzustellen und all die uns zur Verfügung stehenden Potenziale auszunutzen. Die 22 Orte von A wie Auel bis W wie Weyer sind immer eine Reise wert. Daher brauchen wir eine schlagkräftige Tourismus-GmbH, die unsere Heimat gemeinsam mit allen Akteuren stark als Markenprofil bewirbt. Davon profitieren die Hotellerie, die Gastronomie, Unternehmen und die gesamte Verbandsgemeinde. Auf dem Weg dorthin bedarf es jedoch zahlreicher Partner und Unternehmen, insbesondere aber im besten Falle die Teilnahme all unserer Gemeinden. Daher würde ich als Bürgermeister eine solche GmbH so aufstellen, dass sie auch tatsächlich allen Gemeinden Nutzen bringt und intensiv dafür werben, dass sich alle beteiligen. Gegen darüber hinausgehende rheinübergreifende Kooperationen von Gemeinden ist natürlich auch nichts einzuwenden.

Wie wichtig ist die Mittelrheinbrücke und wann kommt sie?

Die Mittelrheinbrücke ist ein seit Jahrzehnten angestrebter Mosaikstein zur Weiterentwicklung unserer Verbandsgemeinde und der gesamten Region. Sie ist für Pendler und Unternehmen von besonders wichtiger Bedeutung. Wir müssen gemeinschaftlich mit der Bürgerinitiative Pro Brücke, in der ich Gründungsmitglied bin, dem Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein  und mit den Verantwortungsträgern der linken Rheinseite zusammenarbeiten und immer wieder dafür einstehen. Die Verkehrszählung ist abgeschlossen. Das Raumordnungsverfahren ist in Vorbereitung. Das Land hat sich bereiterklärt, die Gesamtkosten des Raumordnungsverfahrens zu übernehmen, damit man es so schnell wie möglich durchführen und abschließen kann. Selbst wenn mit zügigen weiteren Planungsschritten und rascher Genehmigung der UNESCO die Brücke vorangebracht und gebaut wird, müssen wir realistisch sein, dass für die BUGA 2029 dringend alternative den Rhein querende Verkehrskonzepte geplant werden müssen.

Die Herrin der Bücher

Bingen bekommt nicht nur die modernste Stadtbibliothek, sondern auch eine neue Bibliotheksleiterin: Die Bopparderin Julia Löffler hat Satu Bode abgelöst. Löffer arbeitete bisher bei der Koblenzer Stadtbibliothek. Zu ihren Spezialgebieten gehören Manga-Comics. Demnächst bezieht die Binger Bibliothek ihr neues Gebäude in der Nähe der Basilika. Allgemeine Zeitung, bingen.de (über die Stadtbibliothek)

Was Sie über einen Mittelrhein-Pfarrer nicht wissen wollen

Vergangenes Jahr verschwand ein katholischer Pfarrer überraschend aus seiner Rheintal-Gemeinde. Der Pfarrgemeinderat informierte mit ungewöhnlicher Offenheit per Aushang: Der Mann war vom Dienst suspendiert worden, weil er am Mainzer Hauptbahnhof einem 14-Jährigen Geld für Sex geboten hatte. Laut „Rhein-Zeitung“ hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren mittlerweile eingestellt. Sie wertet es als „Vorbereitungshandlung“, die allein noch noch nicht strafbar sei. Seinen Job ist der Pfarrer trotzdem los: Die Kirche will ihn nicht wieder auf seinen Posten zurückkehren lassen und setzt jetzt ihr eigenes Verfahren gegen ihn in Gang. Rhein-Zeitung

Rhein-Zeitung in Flammen

Die „Rhein-Zeitung“ ist die größte Regionalzeitung im Welterbe-Tal.  Mit ihren Lokalausgaben für den Rhein-Hunsrück-Kreis und den Rhein-Lahn-Kreis deckt sie das Gebiet zwischen Koblenz und Oberwesel (linksrheinisch) bzw. Kaub (rechtsrheinisch) ab. Allerdings leidet sie so wie die meisten anderen Zeitungen an Auflagen- und Anzeigenschwund. Es ist kein Mittelrhein-Phänomen; das klassische Velagsgeschäft ist wegen digitaler Konkurrenten weltweit in der Krise. Bei Sparmaßnahmen war die „RZ“ schon immer erfindungsreich. Jetzt will sie die meisten ihrer Lokalredaktionen schließen und deren Redakteure auf 3 Standorte in Rheinland-Pfalz konzentrieren. Im Welterbe-Tal war schon seit ihrem Rückzug aus Boppard nicht mehr mit eigenen Büros präsent. Derzeit wird die Berichterstattung über die Lokalredaktionen Simmern und Bad Ems abgewickelt. swr.de

Erleuchtung in Rüdesheim

Wer schummeriges Licht liebt, ist am Rüdesheimer Rheinufer bestens aufgehoben. Vor allem an Sommerabenden sorgt das dichte Laub der Bäume für zwielichtige Atmosphäre. Die Stadt will jetzt für Erleuchtung sorgen und investiert 20.000 Euro in neue LED-Lampen. Am Hafenpark sollen Strahler in den Boden eingelassen werden. Wiesbadener Kurier

Ein Blick auf die Buga

Die „Wisper Trails“ haben das Zeug zur Mittelrhein-Attraktion. Bei einem Workshop in Lorch kam gerade zur Sprache, was die 15 zertifizierte Wanderwege auf insgesamt 209 Kilometern für den Tourismus bedeuten können – wenn man es richtig anstellt. Ein Hotelier aus der Eifel erklärte, wie neue Wanderangebote seine Region und seinen eigenen Betrieb vorangebracht haben. Allerdings seien Investitionen nötig: Die Gäste erwarteten zeitgemäße Unterkünfte und nicht das Bett, „in dem schon die Oma 1953 gestorben ist“, zitiert ihn der „Wiesbadener Kurier“. Die Hotel-Kapazitäten sind ein großes Thema für die Bundesgartenschau.  Bis 2029 sollen überall im Welterbetal Hotels modernisiert und neue Betriebe entstehen. Einer Studie zufolge fehlen mehrere 1000 Betten. Wiesbadener Kurier, buga2029.blog (Hotelstudie)

Video der Woche: Biber in Bingen

SWR-Wetterreporterin Kathrin Illig war in Bingen unterwegs und hat sich dort nicht nur mit der Meteorologie beschäftigt. Im Video spürt sie gemeinsam mit Naturschützer Michael Markowski einem Neubürger am Mittelrhein nach: dem Biber. Die Nager galten in der Region seit dem 19. Jahrhundert ausgestorben. Jetzt siedeln sie sich wieder in den Rheinauen an. swr.de (Video)

Mittelrhein-Zahl der Woche

Über 750 Arbeitsstunden haben die Oberdiebacher „Heinzelmänner“ im vergangenen Jahr für ihre Gemeinde geleistet. Die freiwillige Rentnertruppe unter dem Kommando von Karl-Heinz Stüber trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat. Mindestens 15 Power-Senioren ziehen dann los, um z.B. Wege freizuschneiden, Geländer zu streichen oder Bänke aufzustellen. Allgemeine Zeitung

Termine der Woche

Freitag in Braubach – Nachtumzug – 21. Februar, 19 Uhr. loreley-touristik.de

Samstag in Boppard – Maskendinner „Von Florenz nach Venedig“ im „Bellevue“ – 22. Februar, 18 Uhr 30. boppard-tourismus.de 

Samstag in Lahnstein – SWR Schlagerparty in der Stadthalle – 22. Februar, 20 Uhr. lahnstein.de

Sonntag ab Lorch – Wispertal-Wanderung mit Wolfgang Blum – 23. Februar, 10 Uhr 30. lorch-rhein.de

Sonntag in Boppard – Abendumzug – 23. Februar, 18 Uhr 11.boppard-tourismus.de

Dienstag in Lorch-Wollmerschied – Halefeuer – 25. Februar, 15 Uhr. lorch-rhein.de

Mittwoch in Bingen – „Ad Astra – Zu den Sternen“ im  Programmkino KiKuBi – 26. Februar, 20 Uhr 15. bingen.de 

Freitag in Rüdesheim – „Dibbegugger“ / Mittelrhein-Momente in Breuer’s Rüdesheimer Schloss – 28. Februar, 19 Uhr. mittelrheinmomente.de

Freitag in Bingen – „8 Frauen“ / Theraterabend in Büdesheim – 28. Februar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bingen – „Anderswo. Allein in Afrika“ im Programmkino KiKuBi – 28. Februar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Bingen – The Johnny Cash Show in der Stadthalle – 28. Februar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Foto der Woche

Das Beste zum Schluss

Die VG Rhein-Nahe war jahrzehntelang die unbeliebteste am Mittelrhein. Ihre Kommunen – von Bacharach bis Münster Sarmshein und Waldalgesheim – schienen geografisch und auch sonst nichts zu verbinden. Das ganze Konstrukt galt als Ausgeburt ignoranter Gebietsreformer. Das ändert sich gerade. Verwaltung und Bürger haben in vielen Workshops und Projektgruppen gute Ideen entwickelt. Eine davon ist das „Repair Café“, eine ehrenamtliche und kostenlose Reparaturwerkstatt, die durch die Orte tourt. Ältester Freiwilliger ist Johann Stubbe aus Bacharach-Neurath. Der 83-Jährige Schneider a.D. hat sich u. a. auf die Reparatur von Nähmaschinen spezialisiert. Allgemeine Zeitung

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Groß denken: Wunsch und Wirklichkeit in St. Goarshausen

Die Verbandsgemeinde Loreley  steht für 100 Prozent Mittelrhein: Sie ist die einzige, die noch komplett im Welterbe-Gebiet liegt. Keine wäre besser geeignet, Taktgeber und Zentrum der Region zu sein. Es gibt auch schon Pläne: Auf der Loreley etwa soll eine Tourismus- und Marketing-GmbH entstehen, die wegweisend für das ganze Tal sein könnte. Auch die Idee einer Hotelanlage in einiger Entfernung vom Felsen ist noch nicht vom Tisch. Allerdings ist die Realität nicht halb so rosig wie die Powerpoint-Präsentationen mancher Regionalentwickler. Die Stadt St. Goarshausen fühlt sich von den VG-Touristikern vernachlässigt und geht eigene Wege, vielleicht mit der Schwesterstadt St. Goar zusammen. Zugleich probt die Feuerwehr in der Stadt den Aufstand. Sie arbeitet unter unzumutbaren Bedingungen und hat in einem offenen Brief aufgelistet, was schief läuft und was sie von ihrer Verbandsgemeinde erwartet. Am 15. März sind dort Bürgermeisterwahlen. Amtsinhaber Werner Groß will bestätigt werden und hat Mittelrheingold Fragen zur Zukunft seiner VG beantwortet.

Werner Groß will Bürgermeister der VG Loreley bleiben.

Werner Groß will Bürgermeister der VG Loreley bleiben.

2019 war das Jahr der Loreley. Ostern wurde auf dem Felsen der neu gestaltete Landschaftspark eingeweiht. Wie ist das neue Angebot angenommen worden?

Neben der offiziellen Eröffnung durch unsere Ministerpräsidentin Malu Dreyer verschaffte uns die Nachtveranstaltung „Rheinleuchten“ sehr viel Aufmerksamkeit und tausende Gäste. Schon in den Wochen vor der Eröffnung wurde das große Interesse bei den Bürgerinnen und Bürger überaus deutlich, weil immer mehr Menschen zu den Baustellenführungen kamen. Der Gipfel im positiven Sinne war ein Tag der offenen Tür mit extrem starker Beteiligung. Für die Gastronomie im Besucherzentrum war das gleichzeitig die erste Bewährungsprobe, die unser neuer Loreley-Wirt mit Bravour bestand. Insbesondere an den Wochenenden haben die Besucherzahlen das gehalten, was wir vor der Eröffnung nicht zu hoffen wagten.   

Was ist noch geplant und was wird es kosten?

Neben dem Umbau des ehemaligen Turner- und Jugendheimes zu einem weiteren Gastronomiebetrieb mit gehobener, aber nicht abgehobener Qualität und regionalen Produkten soll ab diesem Jahr mit der Herstellung des Mythosraums begonnen werden. Daneben machen 4 mythische Orte im Landschaftspark den Mythos Loreley erlebbar. Die Planungen sind soweit abgeschlossen und die Bewerbung um Fördermittel ist auf den Weg gebracht. Daneben soll die Ankunftssituation der Gäste verbessert werden. Dazu sollen insbesondere Busreisende und mobilitätseingeschränkte Menschen näher und komfortabel an den Eingang des neuen Kultur- und Landschaftsparks gebracht werden. Darüber hinaus werden mit weiteren Grundstücksankäufen die Voraussetzungen auf der Loreley geschaffen, um mit den Planungen für die Buga 2029 konkret beginnen zu können. Insgesamt sprechen wir dabei von einem Maßnahmenpaket mit einem Volumen von über 9 Millionen Euro, das nur mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land realisierbar ist. 

In der „Rhein-Zeitung“ war von neuen Tourismus-Strukturen auf dem Felsen und in der VG die Rede. Bisher kümmert sich ein Verein um die Tourismus-Förderung. Was soll anders werden?

Damit die Investitionen auch professionell vermarktet werden, befindet sich eine Loreley Tourismus- und Betriebsgesellschaft in der Vorstufe zur Gründung. Aktuell wird am Gesellschaftsvertrag gearbeitet. Gesellschafter werden zunächst die Verbandsgemeinde Loreley sowie der Loreley-Touristik e.V., der heute schon mit hauptamtlichen Strukturen die Gäste auf der Loreley betreut und auch sonst die Aufgaben der Tourismusförderung in der VG wahrnimmt. Der Vorteil der Betriebsführung in der Rechtsform einer GmbH liegt ganz klar darin, dass die Flexibilität der Unternehmensorganisation durch die Ausgestaltung einer wirtschaftlichen und effizienten Aufgabenerledigung verbessert wird. Die Servicekette im Tourismus vom Marketing und der Buchung, über die Leistungen während dem Aufenthalt, bis hin zur Qualitätskontrolle nach der Reise, ist schon lange keine Aufgabe mehr, die allein in örtlichen Strukturen abgearbeitet werden kann. Mit der Loreley-Touristik e.V. gibt es in der VG Loreley bereits eine überörtliche Organisationseinheit, die als Gesellschafter in der GmbH künftig nochmals deutlich aufgewertet wird. Grundlage, um diesen Entwicklungsschritt zu gehen, ist eine Studie von Experten, die vor dem Hintergrund der Buga 2029 erstellt wurde.

In der Verbandsgemeinde Loreley existieren noch mehrere lokale Tourismus-Organisationen. Könnte man sie zu einer einzigen Organisation zusammenfassen, die vielleicht sogar das ganze Welterbe-Tal umfasst?

Das Tourismusgutachten schließt selbstverständlich die örtlichen Agenturen mit ein. Die GmbH, welche sich als Touristisches Service Center (TSC) sieht, bildet das Dach, unter dem sich die meist gemeindlichen Organisationen zu einer Destination versammeln. Und klar, diese Organisationsform muss an Gemeindegrenzen nicht halt machen. Der Gast will doch eine Region besuchen und diese sollten wir mit unserer einmaligen Kulisse im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal auch gemeinsam anbieten. Den besten Grund jetzt so zu agieren, liefert uns die Buga 2029. 

St. Goarshausen ist momentan das Sorgenkind der VG. Wie geht es jetzt ohne Bürgermeister Matthias Pflugradt weiter?

Hier muss ich ein wenig widersprechen, denn der Begriff gefällt mir nicht. Die Stadt Sankt Goarshausen ist absolut kein Sorgenkind der Verbandsgemeinde. Gerade als Familienvater weiß ich persönlich sehr gut, dass im echten Leben nicht immer alles nach Drehbuch läuft und es ganz normal ist, dass man auch mal herausfordernde Zeiten meistern muss. Die Verantwortlichen in der Stadt leisten in Vertretung des erkrankten Stadtbürgermeisters eine hervorragende Arbeit für die Stadt und die Menschen, die dort leben. Das erfüllt mich nicht mit Sorge sondern mit Stolz. Unabhängig davon wünsche ich natürlich, dass es Matthias Pflugradt bald wieder besser geht.

Die Erkrankung von Matthias Pflugradt und die Führungsprobleme in Bacharach deuten darauf hin, dass das System „ehrenamtlicher Bürgermeister“ an seine Grenzen stößt. Ab einer bestimmten Gemeindegröße ist der Job kaum noch zu stemmen. Wie würdest du das Problem lösen? 

Die Situation in Bacharach kann ich als Außenstehender nicht beurteilen. Auch bin ich kein Mediziner und kann daher nicht verbindlich die Ursachen von Erkrankungen per Ferndiagnose benennen. Ganz sicher kann ich aber feststellen, dass das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters eine große Herausforderung darstellt. Unabhängig von der Größe der Gemeinde erfordert das Amt einen enormen zeitlichen und intellektuellen Einsatz. Sowohl an die jeweilige Person selbst, als auch an deren persönliches Umfeld. 

Leider ist es einfacher den herrschenden Zustand zu beschreiben, als das Problem zu lösen. Ich kann versichern, dass sich die von mir geleitete Verbandsgemeindeverwaltung als echten Dienstleister unserer 22 Gemeinden versteht und jederzeit ansprechbar ist, wenn dafür Bedarf besteht. Von Landesebene wünsche ich mir, dass die Attraktivität der kommunalpolitischen Ehrenämter dadurch gestärkt wird, dass endlich wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Mandatsträger da sind. Damit meine ich ernsthafte Entscheidungskompetenzen auf der örtlichen Ebene und nicht zuletzt ausreichend Geld in der Gemeindekasse. Derzeit beobachte ich eine Politik, die es vorsieht, dass örtliche Aufgaben durch Landes-, Bundes-, oder EU-Projekte wahrgenommen werden. Wer an diesen hochdotierten Projekten teilnehmen will, muss die strengen und komplizierten Vorgaben der Fördermittelgeber einhalten. Die Politik wird also weitestgehend dort gemacht, wo das Projekt erfunden wurde. Ich glaube nicht, dass man im fernen Mainz, Berlin oder Brüssel besser weiß, welche konkreten Projekte man in Braubach, Kaub oder Lierschied für die dort lebenden Menschen umsetzen sollte. Kommunen sind für mich Weichensteller und keine Bittsteller. Wenn man nicht gestalten kann, dann fehlt die Motivation und das gibt manchmal sogar Frust. 

Im März sind Bürgermeisterwahlen in der VG Loreley, und du trittst wieder an. Was ist deine Vision für das Buga-Jahr 2029?

Ich will maßgeblich daran mitwirken, dass sich die Verbandsgemeinde Loreley im Wettbewerb der Regionen an vorderster Stelle positioniert, damit die Menschen von der Geburt bis ins hohe Alter bei uns leben, arbeiten und sich wohlfühlen können. Ohne Denkverbote müssen wir die Herausforderungen der sich verändernden Gesellschaft annehmen und intelligente Lösungen schaffen, um die Region zukunftsfähig zu positionieren. Nicht erst im Buga-Jahr, sondern so schnell wie möglich.

Im Einzelnen umfasst dieses Oberziel ganz viele Bausteine: Familienfreundlichkeit ist ein enorm wichtiger Standortfaktor. Bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und auch Senioren. Ich will, dass es möglich bleibt, dass man alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse in der Verbandsgemeinde absolvieren kann. Der gesunde Mittelstand im Handel, Gewerbe und im Tourismus ist unverzichtbar. Dafür brauchen wir zwingend eine leistungsfähige Infrastruktur. Moderne digitale Netze und auch bestmögliche Verkehrswege. An allererster Stelle aber brauchen wir weiterhin die vielen Menschen in unseren einzelnen Ortsgemeinden, die sich weiterhin mit Herzblut für ihre Heimat einsetzen. Ohne die Überzeugungstäter, denen es wichtig ist, dass die Zukunftschancen für nachfolgende Generationen vorhanden sind, kann man nichts erreichen. Ich weiß aber aus meiner langjährigen Arbeit als Bürgermeister, dass es in jedem Ort der Verbandsgemeinde diese wertvollen Personen gibt. Ob in verantwortlicher Position oder eher still im Hintergrund. Es lohnt sich, dass wir uns gemeinsam für die Weiterentwicklung der Region einsetzen. Ich freue mich auf die Zukunft.

Geschichten der Woche

1. Der teuerste Parkplatz am Mittelrhein

Jürgen Rittweiler hat sich als Unternehmer, Arbeitgeber und Handwerksmeister  (Heizung und Sanitär in Rheindiebach) viel Respekt am Mittelrhein verschafft. Gegen einen prozessfreudigen Binger hat er trotzdem keine Chance. Der Mann verklagte Rittweiler, weil dessen Mitarbeiter kurz auf seinem Grundstück geparkt hatte. Es ging um eine Anlieferung in der Nachbarschaft. Vor dem Amtsgericht Bingen war der Immobilienbesitzer noch abgeblitzt – wenn es ihn wirklich so sehr gestört hätte,  wäre der Abschleppdienst die einfachste Lösung gewesen, argumentierte der Richter. Der Mann prozessierte weiter und bekam in der nächsten Instanz recht: Das Landgericht Mainz kassiert das Binger Urteil und lässt Rittweiler jetzt sämtliche Verfahrenskosten zahlen. Außerdem muss er sich per Unterlassungserklärung verpflichten, nie wieder eines seiner Firmenfahrzeuge auf dem Grundstück parken zu lassen. Rittweiler drohen sonst 250.000 Euro „Ordnungsgeld“ oder 6 Monate Haft. „Wir leben in einer verrückten Welt“, zitiert ihn die „AZ“. Allgemeine Zeitung, Mittelrheingold (1. Instanz, Mai 2019)

2. Bingen als Marketing-Baustelle

Seit fast 2 Jahren werkelt Georg Sahnen am Tourismuskonzept der Stadt Bingen. Der frühere „Handelsblatt“-Journalist und Lufthansa-Sprecher war 2018 kurzfristig angeheuert worden, nachdem sich ein schon ausgewählter Kandidat als Lebenslauf-Schwindler entpuppt hatte. Sahnen soll nicht nur den Tourismus voranbringen, sondern auch das städtische Event-Geschäft ankurbeln. In der „AZ“ schildert Redakteurin Christine Tscherner den Stand der Dinge, während ihr wie immer verwaltungsfreundlicher Kollege Erich Michael Lang kommentiert: „Wunder dürfen nicht erwartet werden.“ Allgemeine Zeitung

3. Tourismus-Krise in Rüdesheim

Apropos Tourismus: In Rüdesheim ist die Tourismus-Förderung komplett in privater Hand. Eine zentrale Rolle spielt die „Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen“, kurz „WTF“ (kein Witz). Dort herrscht gerade dicke Luft. Ende des Jahres sind die beiden Vorsitzenden  Ralf Nägler und Birgit Berg Knall auf Fall zurückgetreten. Dem Vernehmen nach gab es „verschiedene Zukunftsvisionen und verschiedene Vorstellungen“ über den Verein. Im Mai soll die Nachfolge geregelt werden. Im vergangenen Jahr hatte Rüdesheim bereits den langjährigen Tourismuschef Rolf Wölfert verloren. Er arbeitet mittlerweile bei der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz. Wiesbadener Kurier

Ein Blick auf die Buga

Boppard ist immer eine Reise wert, aber wer mit dem Zug kommt, sollte gut zu Fuß sein. Der zweitwichtigste Bahnhof im Welterbe-Tal (nach Bingen) mit immerhin 2000 Reisenden pro Tag ist immer noch ausgestattet wie eine Haltestelle in Kirgisien. Es fehlen Aufzüge und Bahnsteige auf modernem Zug-Niveau. Wer mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs ist, kann nur beten, dass ihm jemand hilft. Für die Bundesgartenschau 2029 ist das Szenario indiskutabel. Die Bopparder bemühen sich schon lange um eine Lösung, aber jetzt gibt es endlich die Bestätigung der Bahn: 2024 wird umgebaut. Der Staatskonzern saniert dann nicht nur der Hauptbahnhof, sondern auch den Bahnhof im Stadtteil Bad Salzig. Reisende werden aber auch in Zukunft beten müssen – und zwar dafür, dass die Aufzüge funktionieren. In Bingen und Bacharach gibt es immer wieder Lift-Probleme. Rhein-Zeitung (Boppard), rund-um-bacharach.de (Aufzug-Drama in Bacharach)

Video der Woche

Vor 25 Jahren ließ das bislang letzte große Mittelrhein-Hochwasser Straßen und Häuser absaufen. Der SWR-Fernsehen erinnert an die Januar-Flut. SWR

Zahl der Woche

Bis zu 20.000 Euro gibt es für kommunale und private Projekte, die das Mittelrheintal voranbringen. Das Geld stammt aus dem staatlichen Förderprogramm „Regionalbudget“ und wird von der Lokalen Aktionsgruppe Oberes Mittelrheintal  (LAG) mit Sitz in St. Goarshausen und Oberwesel verteilt. Allgemeine Zeitung

Termine

Freitag in Bingen – Burns Night in der Binger Bühne – 24. Januar, 19 Uhr. bingen.de

Freitag in Bingen – „Britt-Marie war hier“ im Programmkino KiKuBi – 24. Januar, 19 Uhr 30. bingen.de

Freitag in Boppard – „Parasite“ / Cinema in der Stadthalle – 24. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Samstag in Bornich – Rheinsteig-Glühweinwanderung – 25. Januar, 14 Uhr 30. 14 Uhr 30. loreley-touristik.de

Samstag in Boppard – „Die Region  kocht auf“ / Küchenparty im „Bellevue“ – 25. Januar, 18 Uhr 30. boppard-tourismus.de

Samstag in St. Goar-Biebernheim – Benefizkonzert zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz – 25. Januar, 19 Uhr 30. st-goar.de

Samstag in St. Goar – Lalibella/ Konzert Inside Rebstock Garden – 25. Januar, 19 Uhr (Einlass). inside-garden.de

Sonntag auf der Festung Ehrenbreitstein – Kostproben aus dem „WeinReich Rheinland-Pfalz“ – 26. Januar, 13 – 16 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Sonntag in Bingen – „Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten“ im Programmkino KiKuBi – 26. Januar, 15 Uhr. bingen.de

Sonntag in Boppard – „Die Eiskönigin 2“ / Cinema in der Stadthalle – 26. Januar, 16 Uhr und 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Sonntag in Bingen – Orgelkonzert aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus – 26. Januar, 19 Uhr. bingen.de

Montag in Boppard – „Das perfekte Geheimnis“ / Cinema in der Stadthalle – 27. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Dienstag in Boppard – „Lara“ / Cinema in der Stadthalle – 28. Januar, 20 Uhr. boppard-tourismus.de

Freitag in Dörscheid – „Pasta und Meer“ / Kochkurs im „Fetz“ – 31. Januar, 14 Uhr 30. loreley-touristik.de

Freitag in Oberwesel – Kino im Kulturhaus – 31. Januar, 19 Uhr (Einlass). oberwesel.de

Foto der Woche

Das Beste zum Schluss

Kopflose Ritter, blinde Schützen und die wahre Loreley: Alles das soll sich irgendwann auf einer App abspielen, die die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe für die Besucher der Burgen Rheinstein, Reichenstein, Sooneck und Stahleck plant. Die digitalen Gruselgeschichten gehen auf historische Sagen aus dem Mittelrheintal zurück. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt mit 135.000 Euro. Allgemeine Zeitung

 

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