Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Buga-Bürgerinitiative in Lorch und Brüsseler Spitzen in St. Goar

Der Verein „Freunde der Bundesgartenschau im Welterbe Oberes Mittelrheintal“ ist in über 2 Jahren Pandemie nicht recht vorangekommen. Jetzt gibt es mit dem Lorcher Bürgermeister Ivo Reßler einen neuen Vorsitzenden und die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Kommende Woche Samstag (8. Oktober) veranstaltet die Buga-Bürgerinitiative einen Workshop für alle, die sich engagieren wollen. Das Treffen im Lorcher Hilchenhaus ist der Auftakt für weitere Themen und Arbeitskreise bis zum Buga-Jahr 2029 und darüber hinaus. Los geht’s um 10 Uhr 30. Der Workhop läuft bis gegen 14 Uhr, ein kleiner Mittagsimbiss ist inklusive. Wer noch kein Mitglied ist, kann das vor Ort nachholen. Wichtig ist nur eine vorherige Anmeldung bei Vereins-Geschäftsführerin Nicola Schuh: info@bugafreunde2029.de oder 06771 – 40 399-33. In Koblenz hat sich das Modell „Freunde der Bundesgartenschau“ bewährt. Der dort für die Buga 2011 gebildete Verein ist noch heute aktiv und sorgt dafür, dass die Stadt erstligareif bleibt. Im politisch zersplitterten Welterbetal könnte ein vergleichbarerer Verein Brücken schlagen und engagierte Mittelrheiner vernetzen. Per Mail

Das Hilchenhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Foto: Wikipedia / Creative Commons / richhein

Lorchs gute Stube: Das Hilchenhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Foto: Wikipedia / Creative Commons / richhein

Anpacken in Stolzenfels

Apropos Verein und engagierte Mittelrheiner: Im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels soll das Gelände des früheren Waldschwimmbades reaktiviert werden. Ehemalige Pfadfinder aus dem Ort haben sich zusammengeschlossen und planen u. a. an einen Zeltplatz für Jugendgruppen. Das Schwimmbad ist seit über 10 Jahren geschlossen, seitdem gammelt das Areal in bester Lage vor sich hin. Rhein-Zeitung (€)

Brüsseler Spitzen in St. Goar

Seit dem Regierungsumzug von Bonn nach Berlin sind Staatsbesuche am Mittelrhein selten geworden, aber kommende Woche Donnerstag ist es mal wieder so weit. Der belgische König Philippe und seine Frau Mathilde fahren nach einem Termin in Mainz – u. a. bei Biontech – mit dem Schiff von St. Goar nach Koblenz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird die Brüsseler Royals begleiten. SWR

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Königsbach reloaded: Leben, wo andere Bier brauen

Die Adresse „An der Königbach“ im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels klingt besser als sie aussieht. Es ist das Gelände der früheren Königsbacher Brauerei samt Hochhaus aus den 70ern. Hier will der bayerische Unternehmer Christian Seitz in den kommenden Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Zuerst geht es um Wohnraum. Zwischen Bundesstraße und Rheinufer lässt Seitz in den kommenden 4 Jahren 340 Einheiten bauen, ein Fünftel davon als Sozialwohnungen. Der Koblenzer Stadtrat hat gerade zugestimmt. Nach den Wohnungen nimmt sich der Investor die eigentliche Brauerei auf der anderen Straßenseite vor. Dort entstehen Appartments für bis zu 630 Studenten, ein Technologiezentrum, ein Hotel, ein Kindergarten und ein Biergarten. Seitz will am Standort weiter brauen lassen  – „Koblenzer“ und „Königsbacher“ ebenso sein Weißbier „Neuschwansteiner“. Irgendwann sollen auf dem Gelände rund 1.700 Menschen leben und arbeiten. Rhein-Zeitung (€)

Königsbach reloaded: So soll das Areal einmal aussehen. Visualisierung: Seitz Consulting

Königsbach reloaded: So soll das Areal einmal aussehen. Visualisierung: Seitz Consulting

Niemals geht man so ganz

Was macht eigentlich die Tagesklinik Oberwesel? „RZ“-Redakteurin Denise Bergfeld hat sich im früheren Oberweseler Krankenhaus umgeschaut, in dem mittlerweile ambulante Orthopädie angeboten wird. Ihr Eindruck: Der Laden läuft. Chefarzt Franz-Walter Ferdinand hat viel vom Know-how der alten Loreley-Kliniken hinübergerettet und behandelt mit einem Team aus Medizinern, Physiotherapeuten und Psychologen bis zu 60 Patienten. Rhein-Zeitung (€), Loreley Tagesklinik

Grüner wird’s noch

In Rüdesheim rückt die Möglichkeit eines „Hildegard-Arboretums“ näher. Die Idee ist ein Park mit Bäumen und Büschen, die die Kirchenlehrerin in ihrem Buch „Physica“ beschrieben hatte, Das Aboretum soll rund um die Wallfahrtskirche St. Hildegard in Eibingen entstehen,. Eine Machbarkeitsstudie schätzt die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Stadt hofft – wie am Mittelrhein üblich –  auf Zuschüsse und Buga-Geld. Wiesbadener Kurier (€)

Boppard heizt ein

Es ist nicht die Lösung der ganz großen Energieprobleme, aber die Biogas-Anlage im Bopparder Stadtteil Buchholz braucht weder Russland noch Gerhard Schröder. Im SWR-Fernsehen erklärt Techniker Felix Ternes, wie aus Maissilage Heizenergie entsteht. SWR (Video)

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Triumph in Trexico und Sünden in Stolzenfels

Bis zur Bundesgartenschau sind es noch über 7 Jahre, aber Trechtingshausen steht schon jetzt als Gewinner fest. Die kleine Rheingemeinde zwischen Bingen und Bacharach bekommt 4 Millionen Euro für ihr Rheinufer spendiert.  Zu Buga 2029 und darüber hinaus sollen 15,5 Hektar „Rheinvorgelände“ professionell und nachhaltig gestaltet werden. Für „Trexico“ ist es wie ein Sechser im Lotto. „Das übertrifft unsere Erwartungen“, zitiert die „AZ“ Ortsbürgermeister Herbert Palmes. Zuletzt hatte Trechtingshausen vor allem mit ungebetenen Badegästen und Party-Chaos am Strand von sich reden gemacht. Palmes‘ Team aus Gemeinderäten und anderen engagierten Bürgern überzeugte die Buga-Gesellschaft mit einem 10-seitigen Konzept für die 30er Jahre. Allgemeine Zeitung

Blick über den Rhein: Trechtingshausen vom Rheinsteig aus gesehen. Foto: Frank Gallas / Romantischer Rhein GmbH

Blick über den Rhein: Trechtingshausen vom Rheinsteig aus gesehen. Foto: Frank Gallas / Romantischer Rhein GmbH

Sünden in Stolzenfels

Im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels gibt es weiter Streit um den Swingerclub an der B9. Es geht nicht nur um – O-Ton „Rhein-Zeitung“ – „Lärm, Ausschweifungen und Ausscheidungen der Gäste“. Nachbar Oliver Ott wundert sich, dass die Stadtverwaltung recht gnädig mit dem Etablissement umgeht und z. B. keine Vergnügungssteuer fordert. Auch das Koblenzer Verwaltungsgericht hat die offizielle Einstufung als „Speise- und Schankwirtschaft“ gerügt und wirft der Stadt vor, einen illegalen Betrieb zu dulden. Die Stadt wehrt sich gegen den Vorwurf. Möglicherweise hat der Konflikt nicht nur eine gewerberechtliche Dimension: Laut „RZ“ ist der Korruptionsbeauftragte der Stadt eingeschaltet worden. Rhein-Zeitung

Grüne Welle für Boch

Nach der SPD wollen auch die Grünen „RZ“-Redakteur Volker Boch als Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung fiel laut „RZ“ einstimmig. Boch bewirbt sich als unabhängiger Kandidat. Bei der Urwahl im Januar trifft er auf die amtierende Kreischefin Rita Lanius-Heck aus Oberwesel, ihren CDU-Parteifreund und Trotzdem-Kontrahenten Christian Klein und auf Roger Mallmenn von den Linken. Der Rhein-Hunsrück-Kreis galt für die CDU bisher als sichere Bank. Mit Lanius-Heck und Klein kämpfen allerdings 2 CDU-Mitglieder um dieselbe Wählerschaft. Rhein-Zeitung, Grüne im RHK

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