Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Filsen Seite 1 von 5

Ein Mann der Kirsche

Frank Böwingloh kennt sie alle. Egal, ob „Bopparder Krächer“, „Tilgeners rote Herzkirsche“ oder „Minister von Podbielski“: Der Landschaftsarchitekt arbeitet rund um Filsen für die Erhaltung regionaler Kirschsorten. Böwingloh geht es nicht nur um gute alte Gartenbau-Tradition. Er hat längst auch den Klimawandel im Blick und experimentiert mit neuen hitzeresistenten Sorten. Der SWR hat ihn in Filsen besucht und dabei auch in seinen Kochtopf geguckt. Es gab übrigens Sugo mit Mittlerhein-Kirsche, Fencheln und Blaumohn auf Rosmarienkartoffeln. SWR (Video)

Der SWR besuchte Frank Böwingloh in Filsen. Screenshot: SWR

Der SWR besuchte Frank Böwingloh in Filsen. Screenshot: SWR

Landrat gesucht

Der hessische Teil des Welterbetals bekommt 2023 einen neuen Landrat. Amtsinhaber Frank Kilian, 57, will bei den Wahlen im Rheingau-Taunus-Kreis nicht mehr antreten. Er hatte sich 2017 als parteiloser Kandidat durchgesetzt. In der Nachbarschaft gibt es schon neue Kreischefs: Im Rhein-Hunsrück-Kreis folgte vor einigen Monaten Volker Boch auf Landrat Marlon Bröhr und im Rhein-Lahn-Kreis steht Jörg Denninghoff als Nachfolger von Frank Puchtler fest. Wiesbadener Kurier (€)

Nicht ohne meinen Turm

Der Salzkopfturm im Binger Wald kommt die Stadt teuer zu stehen. Weil die Holzkonstruktion marode und nicht ganz DIN-gerecht ist, müssen rund 350.000 Euro investiert werden, dazu kommen mindestens 20.000 Euro jährliche Prüf- und Wartungskosten. Im Stadtrat brütet man jetzt über den Kostenvoranschlägen. Die Optionen sind Sanierung, Holz- oder Metall-Neubau. Sicher ist laut „AZ“ nur eins: Niemand will auf den Turm verzichten. Allgemeine Zeitung (€),

Zahl des Tages

4484 Passanten sind am 14. Mai auf der Koblenzer Einkaufsmeile Löhrstraße gezählt worden. Die digitale Messung dauerte 2 Stunden und war Teil einer bundesweiten Studie. Demnach ist in der Koblenzer Innenstadt zwar weniger los als vor Corona, der Rückgang ist aber nicht so stark wie wie in Hamburg (Jungfernstieg) oder Frankurt (Goethestraße). Rhein-Zeitung (€)

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Kirschentag für alle und Kiez-Kultur in Bingen

Das Gegenteil von Fast Food heißt Slow Food. Seit fast 40 Jahren setzt sich die internationale Organisation für genussvolle regionale Küche fernab der industriellen Massenproduktion ein. Der deutsche Slow-Food-Ableger listet in seiner „Arche des Geschmacks“ zahlreiche Lebensmittel aus der ganzen Bundesrepublik, die in kaum einen Supermarkt zu finden sind – vom „Ahrtaler Köksje“ (eine seltene Bohnensorte) bis zum „Weißlacker“ (einem Käse aus dem Allgäu). Der neueste Zugang im Slow-Food-Register ist die Mittelrheinkirsche. „Es ist heute richtig schwierig, frische Kirschen zu kaufen, die weder durch halb Europa gereist sind noch dem Standard von groß, makellos und lange haltbar entsprechen“, sagt Slowfood-Aktivist Gerhard Schneider-Rose. Hoffnung am MIttelrhein mache „ein beispielhaftes Netzwerk mit Vertreter*innen aus Gartenbau, Obstverarbeitung, Tourismus und Bildung“. Dahinter steht der Zweckverband Welterbe, der u. a. Kurse für interessierte Gartenbesitzer anbietet, Gastronomen ins Boot holt und Marketing ermöglicht. Die Aufnahme in die „Arche des Geschmscks“ wird am  kommenden Samstag (11. Juni) in Filsen gefeiert. Slow Food, Zweckverband Welterbe (Pressemitteilung), Rhein-Zeitung (€)

Kirschernte am Mittelrhein

Filsen ist das kirschliche Epizentrum am Mittelrhein: Foto: Katja Verhoeven / Romantischer Rhein

Kiez-Kultur in Bingen

Nicht 100 Prozent slow-food-tauglich, aber eine echte Bereicherung für Bingen ist der erste „Späti“ im Welterbetal. Ferhat Ak und seine Familie bieten einen Service, den man eigentlich nur aus Großstädten oder an der gut sortierten Tanke kennt: Ein kleines Tante-Emma-Sortiment bis tief in die Nacht. Der „Binger Späti“ ist am Wochende bis 3 Uhr morgens geöffnet, ansonsten bis nachts um 1. Allgemeine Zeitung (€)

Rüdesheim für Kids

Kinder sind zwar nicht die Kernzielgruppe des Rüdesheim-Tourismus, aber einmal im Jahr dreht sich in der Stadt alles um Kids und ihre Familien. Der Rüdesheimer Kindersonntag 2022 findet am 12. Juni statt. Gewerbetreibende und Vereine bieten Attraktionen in der Altstadt und im Garten der Brömserburg, es gibt kostenlose Schiffsfahrten für alle unter 13 und laut „Wiesbadener Kurier“ steht sogar ein Boot der Wasserschutzpolizei zur Verfügung. Das Organisatorenskomitee umfasst die Rüdesheimer Mittelständler Sabine Stiebler, Christine und Kurt Brühl, Claudia Schmoranz, Vera Jung und Julia Malgouyres. Wiesbadener Kurier, Rüdesheimer Kindersonntag

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Heiraten in der VG Loreley: „Wir haben sehr viele Anfragen aus ganz Deutschland“

Der 2.2.2022 gilt als perfektes Hochzeitsdatum für Vergessliche. Die „Rhein-Lahn-Zeitung“ hat sich pünktlich zum angeblichen Run auf die Standesämter in den Verbandsgemeinden umgehört und stieß  in der VG Loreley auf einen ganz anderen Rekord: Nirgendwo im Kreis gibt es so viele Orte, an denen man sich trauen lassen kann. Am Mittelrhein ist Heiraten immer auch ein Marketingfaktor, darum listet die Loreley-Touristik u.a. folgende Lokalitäten für das Ja-Wort auf: Das Alte Rathaus in St. Goarshausen, die Burg Maus, die Sauerburg, das Blüchermuseum in Kaub, das alte Rathaus in Filsen (Wachport), die Burgen Sterrenberg und Liebenstein, die Marksburg, den Braubacher Obertortum und den „Weißen Schwanen“. Eher nüchterne Naturen wählen die Verbandsgemeindeverwaltung in Braubach. „Wir haben auch sehr viele Anfragen aus ganz Deutschland“, zitiert die Zeitung Standesbeamtin Katja Schmidt. Am Mittwoch war das Angebot allerdings deutlich größer als die Nachfrage. Wegen des Termins mitten in der Woche und der wenig romantischen Jahreszeit trauten sich in der VG Loreley und in Lahnstein nur jeweils ein Paar. Für den 22. Februar sind je 3 Paare angemeldet. Rhein-Zeitung (€), Loreley-Touristik (Liste der Trauorte)

Auch hier darf getraut werden: Burg Sterrenberg über Kamp-Bornhofen. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus.

Happy Birthday in Hirzenach und Aulhausen

Nicht zur Zielgruppe Trau-Tourismus gehören 2 Mittelrheiner mit Zölibat, die am Mittwoch Geburtstag feiern: Die katholische Ordensfrau und Menschenrechtsaktivistin Lea Ackermann aus Hirzenach wird 85 und der frühere Limburger Bischof Franz Kamphaus 90. Kamphaus lebt seit seiner Pensionierung 2007 im Rüdesheimer Stadtteil Aulhausen. Dort hilft er als einfacher Priester in der Behinderteneinrichtung St. Vincenzstift aus. SWR (Ackermann), Rhein-Zeitung (€) (Kamphaus)

Auto-Übernahme in Bingen: Pieroth schluckt Honrath

Für den insolventen Binger Opelhändler Heinrich Honrath gibt es eine Lösung. Laut „AZ“ übernimmt Ortskonkurrent Auto Pieroth die Geschäfte und bringt gleich seinen ganzen Betrieb mit. Das Unternehmen aus Bingen-Gaulsheim will sich am Honrath-Standort Sponsheim ansiedeln, weil dort mehr Platz ist. In Bingen-Sponsheim sollen rund 60 Beschäftigte arbeiten. Allgemeine Zeitung

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