Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Schlagwort: Urbar Seite 1 von 8

Maria Ruh reloaded

Die linksrheinische Alternative zur Loreley heißt Maria Ruh. Das Ausflugslokal auf den Rheinhöhen bei Urbar liegt direkt gegenüber dem berühmtesten Felsen Deutschlands. Manche finden den Blick von hier aus auf die Loreley noch schöner als ein Besuch auf Plateau selbst. Der langjährige Rheinfels-Inhaber Gerd Ripp hat die Gastronomie auf Maria Ruh aufgebaut und parallel zu seinem Schlosshotel betrieben. Ripp hing so sehr an der Immobilie, dass er nach dem Verkauf des Hotels auf Maria Ruh weitermachte. Jetzt ist Zeit für einen Neustart: Christoph Johann hat das Lokal übernommen und Anfang April geöffnet. Johann ist zumindest auf der rechten Rheinseite schon länger bekannt. Er betreibt den legendären „Kochtruck“ in Osterspai. 2018 porträtierte ihn der damalige Burgenblogger Christoph Bröder. Auf Maria Ruh finden in diesem Jahr auch wieder Konzerte statt. Die kleine Freilichtbühne eröffnet am 24. Juni mit einem Auftritt von DSDS-Sieger Pietro Lombardi. Maria Ruh, Burgenblogger (über Christoph Johann, 2018)

Foto: Schloss Rheinfels GmbH & Co KG

Foto: Schloss Rheinfels GmbH & Co KG

Abstieg in Bingen

Neben dem TuS Koblenz ist Hassia Bingen die beste Fußballmannschaft, die das Obere Mittelrheintal zu bieten hat. Aber nicht mehr lange: Zum Saisonende stellt der Oberligist den Spielbetrieb ein. Der fast 100 Jahre alte Verein kann sich die Liga nicht mehr leisten. Es gibt zu wenige zahlende Zuschauer und keinen starken Sponsor. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, gibt es bei der Hassia ab Sommer nur noch Freizeit-Fußball für Kinder und Jugendliche. Allgemeine Zeitung (€)

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Der Minister und das Mittelrhein-Problem

Ein Mittelrheintal ohne Güterzüge ist immer noch ein Traum, aber seit dem Regierungswechsel keine Illusion mehr. Anders als der desinteressierte CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer macht sich sein Nachfolger Volker Wissing für eine Alternativtrasse durch Taunus und Westerwald stark. „Ich werde mich dafür einsetzen“, erklärte der frühere Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz in einem Interview mit der „AZ“. Die Lärmbelastung im Mittelrhein sei „unerträglich“, so Wissing. Voraussetzung ist, dass die gerade laufende Machbarkeitsstudie zu einen realistischen Ergebnis kommt. Laut Wissing sollen die Zahlen im Sommer auf dem Tisch liegen. Auch danach ist Geduld gefragt. „Eine so große Trasse zu planen und zu bauen ist keine Sache, die in einem Jahrzehnt erledigt werden kann“, sagt der FDP-Minister. Die neue Strecke soll das Rhein-Main-Gebiet direkt mit Köln verbinden. Durchs Mittelrheintal würden dann fast nur noch Personenzüge rollen. Allgemeine Zeitung (€)

Bahngleise in Bacharach. Foto: Frank Zimmer

Bahngleise in Bacharach. Foto: Frank Zimmer

Ein Wanderpokal für den Mittelrhein

Die „Traumschleife Mittelrhein“ führt im Herzen des Welterbegebiets rund 14 Kilometer über die Rheinhöhen. Ausgangs- und Endpunkt ist der Aussichtsturm auf dem „Spitzen Stein“ oberhalb von Urbar. Für Wanderer gehört die Route sowieso schon zur Ersten Outdoor-Liga, aber jetzt gibt es die Chance auf den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg 2022“. Die Traumschleife Mittelrhein ist im Finale der Zeitschrift „Wandermagazin“. Hier geht es zur Abstimmung.

Entlastung für den Kauber Bürgermeister

Der Kauber Stadtrat hat die Abholzung zweiter 150 Jahre alter Linden nachträglich gebilligt. Die meisten Ratsmitglieder stellten sich hinter Bürgermeister Martin Buschfort und seine Beigeordneten. Sie hielten die umstrittene Kauber Motorsägenaktion für alternativlos, weil die die Wurzeln u. a. das Pflaster des Kauber Kirchplatzes beschädigt hatten. Buschfort räumte mangelhafte Kommunikation ein. Er habe sich außerdem  „vielleicht …. etwas zu sehr beschleunigen lassen“, zitiert ihn die „RZ“. Rhein-Zeitung (€)

Pfarrer im Doppelpack

Benjamin und Kerstin Graf sind die neuen evangelischen Pfarrer von Oberlahnstein. Das junge Ehepaar stammt aus dem Rhein-Main-Gebiet und teilt sich in Lahnstein 1,5 Pfarrstellen. Pfarrer Graf war der Job nicht in die Wiege gelegt: Er stammt aus einer katholischen Familie und trat erst als Jugendlicher zur evangelischen Kirche über. Rhein-Zeitung (€), Kirchengemeinde Oberlahnstein

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Führungswechsel bei Fetz und Besuch im Sooneck-Steinbruch

Die wahrscheinlich häufigste Todesursache bei Weingütern sind gescheiterte Nachfolgeregelungen. Keine Pilzkrankheit im Weinberg kann so verheerend sein wie eine missglückte Betriebsübergabe. Heinz-Uwe Fetz aus Dörscheid, als Präsident des Weinbauverbandes quasi Mittelrhein-Winzer Nr. 1, zeigt gerade, wie man es besser machen kann. Er hat 49 Prozent seines Betriebes an Christian Muders übertragen, einen Nachwuchs-Winzer aus der Nachbarschaft. Der Juniorchef ist 29 und nach Jahren der Wein-Wanderschaft u. a. in Südtirol und Franken an den Mittelrhein zurückgekehrt.  Zuletzt arbeitete er beim Steeger VDP-Winzer Jochen Ratzenberger.  Im neuen Gemeinschaftsbetrieb verantwortet Muders Weinanbau und Marketing. Fetz kümmert sich als Seniorpartner um den Keller und die gutseigene Brennerei. Ob die Gründerfamilie irgendwann ganz aussteigt, ist noch offen. Fetz‘ 17-jährige Tochter soll irgendwann die Wahl haben. Rhein-Zeitung, Weingut Fetz

Blick von Dörscheid ins Mittelrheintal.

Job mit Perspektive: Christian Muders ist Juniorchef bei Fetz in Dörscheid. Foto: Weingut Fetz

Ein Besuch im Sooneck-Steinbruch

Rund 200 Besucher haben am Samstag die Gelegenheit genutzt, den Trechtingshäuser Steinbruch zu besichtigen. Laut „AZ“ war der Eindruck zwiespältig:  Die einen fühlten sich bestätigt, „wie wichtig die Pachteinnahme jenseits des Tourismus für die chronisch klamme Rheintal-Gemeinde ist“, schreibt Christine Tscherner in der der „AZ“. Anderen habe sich erst auf dem Gelände offenbart, „wie tief der Eingriff ins Landschaftsbild tatsächlich ist.“ Über den Steinbruch dürfte in der nächsten Zeit noch gestritten werden. Die niederländische Betreibergesellschaft will weitere 10 Hektar aus dem Hang fräsen. Derzeit ist der Steinbruch 30 Hektar groß. Allgemeine Zeitung

Die Kandidatin hat 93 Punkte

112 Wanderwege in Deutschland tragen das Prädikat „Traumschleife“. Eine davon ist die 14,6 Kilometer lange „Traumschleife Mittelrhein“ rund um den erneuerten Aussichtsturm „Spitzer Stein“ bei Urbar.  Das Deutsche Wanderinstitut hat die Route gerade mit 93 Punkten ausgezeichnet. Bundesweit gibt es nur 6 Wanderwege mit noch besseren Werten. Rhein-Zeitung, Outdooractive (Wandermagazin mit Routen-Infos))

Der teuerste Schlüsseldienst von Bingen

Wie man schnell und sinnlos viel Geld loswird, machte am Wochenende ein Mann aus Bingen vor. Er hatte sich ausgesperrt und wollte sich den Schlüsseldienst sparen. Also wählte er den den Notruf und erzählte, dass es aus seiner Wohnung rauche und  eine hilflose Person gerettet werden müsse. Polizei und Feuerwehr waren schnell zu Stelle, konnten aber weder Qualm noch Brandgeruch feststellen. Die Tür blieb zu. Jetzt muss der Binger nicht nur für den Schlüsseldienst zahlen, sondern auch für die Anfahrt des Streifenwagens und der Feuerwehr. Allgemeine Zeitung

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