Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Die Risiken am Rheinsteig und ein Wohnzimmer für Urbar

Wie sicher ist der Rheinsteig? Nach einem tödlichen Unfall bei Leutesdorf hat die „RZ“ in der Verbandsgemeinde Loreley recherchiert. 2019 gab es noch keine besonderen Vorkommnisse, aber die Feuerwehren sind jederzeit auf alles gefasst. Wenn es ganz  schwierig wird, muss die Höhenrettung aus Boppard ran. „Der Rheinsteig ist sicher“, sagt  VG-Feuerwehrchef Jörg Preißmann. Allerdings gibt es einige schwierige Stellen, vor allem am Klettersteig Rabenack bei Nochern. Auch die sogenannte „Königsetappe“ von Dörscheid nach St. Goarshausen ist kein Spaziergang. Hier kam im April 2006 der damalige Pressesprecher des Bistums Limburg zu Tode. Seitdem ist zum Glück nichts Vergleichbares passiert. 2018 rettete die Feuerwehr einen Frankfurter Selfie-Knippser aus der Steilwand der Loreley. Rhein-Zeitung, Mittelrheingold (Rettungsaktion 2018)

Rheinsteig bei St. Goarshausen. Foto: Henry Tornow / Romantischer Rhein Tourismus

Urbar baut sich ein Wohnzimmer

Der linksrheinische Höhenort Urbar ist eine Klasse für sich. Er schaffte es als einziger am Mittelrhein, die Gebietsreform der 70er Jahre rückgängig zu machen, und holte sich 1999 die Eigenständigkeit von der Stadt Oberwesel zurück. Ab sofort haben die rund 720 Urbarer auch noch das modernste Dorfgemeinschaftshaus weit und breit. Der Bau des Oberweseler Architekten Hubertus Jäckel kostete rund 1,5 Millionen Euro. Urbar schulterte den Eigenanteil mit vielen ehrenamtlichen Helfern und dem Verkauf von Gemeindewald. Am Wochenende ist Einweihungsparty. Rhein-Zeitung

Ein Geschwisterchen für den Gelben Hof

Der Bacharacher Hotelier Vladimir Hein hat im hessischen Weilburg ein weiteres Gästehaus eröffnet, das „Hotel Lahnblick“. In Bacharach betreibt er bereits den „Gelben Hof“. mittelhessen.de

Neues von Burg Schneckenstein

Bei der Bundesgartenschau in 10 Jahren werden die Burggärten eine wesentliche Rolle spielen. Im Bugablog ist dazu eine Liste der historischen Besonderheiten erschienenen. So gab es auf Burg Rheinfels einen „Schneckengarten“ für die herrschaftliche Küche. Der Artikel lohnt sich allein schon wegen der Fotos von Herbert Piel. buga2029.blog

Die Burggärten und ihre Besonderheiten

Mittelrheiner des Tages: Carl Woog

Der Vorsitzende des Heimatvereins Bingerbrück hat „Gegen das Vergessen“ auf den Weg gebracht, ein Sonderheft über die Zerstörung Bingerbrücks im Zweiten Weltkrieg. Anlass ist der 75. Jahrestag des ersten alliierten Bombenangriffs am 29. September. An diesem Tag startet auch eine Ausstellung zum Thema im „Stellwerk Mensch Natur Technik“. Das Geschichtsheft erscheint in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Dort geht es auch um die Deportation und Ermordung der Bingerbrücker Juden. Woog ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises Jüdisches Bingen. bingerbrueck.com (Website des Heimatvereins)Allgemeine Zeitung

Zahl des Tages

27.397 Mal ist die Website von Mittelrheingold im August aufgerufen worden. Das ist ein neuer Rekord und mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

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Termine des Tages

Bingen – Winzerfest – 31. August – 9. September. bingen.de

Bingen – „Spätschicht“ / Musik in der Alten Wache – 5. September, 19 Uhr 30. bingen.de

Oberwesel – „Dankeschön-Tag“ bei Schreib- und Spielwaren Hermann / Feier zum 120. Firmengeburtstag – 5. September, ab 10 Uhr. hermann-oberwesel.de

Foto des Tages

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„Thedorsch, das war ein Lebensgefühl“

Das Wirtshaussterben auf dem Land ist kein neues Phänomen. Im reichen Oberbayern schließen die alten Dorfkneipen ebenso wie am Mittelrhein. Am Jahresende war es in Nochern über St. Goarshausen so weit. Dort machte das „Gasthaus Erholung“ dicht,  das für Generationen von Einheimischen immer nur „Thedorsch“ hieß. Die Wirtsleute Elke und Ernst-Günter Lauck haben sich zur Ruhe gesetzt. Mit ihnen verliert das 500-Seelen-Dorf sein kollektives Wohnzimmer. Matthias Pflugradt, Medienprofi, Pfarrerssohn, Bestatter, Loreley-Rebell und eventuell ab Mai Kommunalpolitiker in St. Goarshausen, ist mit dem „Thedorsch“ aufgewachsen. Auf seiner neuen Facebook-Seite „Mittelrheingenuss“ hat er einen lesenswerten Nachruf veröffentlicht („Thedorsch, das war ein Lebensgefühl“). Facebook, Mittelrheingold (7 Fragen an Matthias Pflugradt, Dezember 2018)

Elke Günter war die Chefin im "Thedorsch". Foto: Jörg Nocher / Mittelrheingenuss

Elke Lauck war die Chefin im „Thedorsch“. Foto: Jörg Nocher / Mittelrheingenuss

Eine Ärztin in Rüdesheim

Das Rüdesheimer St. Josefs-Hospital gehört zwar nicht zu den größten Kliniken im Land, aber dort arbeitet eine der wichtigsten Medizinerinnen Hessens: Susanne Johna, Internistin und Oberärztin für Krankenhaushygiene, ist zugleich Landesvorsitzende der Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“ und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer.  Die „FAZ“ hat Johna gerade interviewt. Dort spricht sich die gebürtige Duisburgerin u. a. für eine Neuordnung der Notfallversorgung aus. Um die Existenz ihres eigenen Krankenhauses macht sie sich übrigens keine Sorgen:  „Es wird gebraucht, es liegt im ländlichen Raum, das nächste Krankenhaus ist mehr als 30 Minuten Fahrzeit entfernt. Es wird zudem von der Bevölkerung sehr gut angenommen.“ FAZ

Peter Unkel läuft sich warm

Der Bürgermeister von Emmelshausen hat den Neujahrsempfang seiner Verbandsgemeinde zum Blick in die Zukunft und für Werbung in eigener Sache genutzt. Nach der Fusion mit St. Goar-Oberwesel soll etwa das Ferienprogramm der VG Emmelshausen auf die gesamte VG „Hunsrück-Mittelrhein“ ausgedehnt werden. Unkel will sich im Mai zum Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde wählen lassen, die am 1. Januar 2020 offiziell gegründet wird. Sein Oberweseler Kollege Thomas Bungert tritt nicht an. Rhein-Zeitung

Wie man Reben schneidet …

…. kann man am 26. Januar auf der rechten Rheinseite in Hessen lernen. Das Weinbau-Dezernat des Regierungspräsidiums Darmstadt bietet einen mehrstündigen Kurs mit Theorie und Praxis in Eltville an. Weinbauberater Berthold Fuchs geht mit Hobby-Winzern und Gartenbesitzern ins Gelände. Wetterfeste Kleidung, trittsichere Schuhe und natürlich eine Reb- oder Gartenschere sind Voraussetzungen. Die Teilnahme kostet 15 Euro.  Wiesbadener Kurier

Mittelrheiner des Tages: Michael Lange und Hermann Geißler

Die beiden Lahnsteiner nehmen heute am „kältesten Marathonlauf der Welt“ im sibirischen Omsk teil. Laut „RZ“ dauerte die Anreise mit der transsibirischen Eisenbahn 27 Stunden. Rund 500 Läufer haben sich angemeldet. Für sibirische Verhältnisse ist es mit minus 11 Grad eher mild. 2001 wurden minus 40 Grad gemessen. Rhein-Zeitung

Zahl des Tages

1 Minute dauert das kurze aber sehenswerte Video mit dem Burgenblogger 2018, Christoph Bröder. SWR

 

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Wie ist es eigentlich, auf einer Burg zu leben? Diese Frage kann Christoph (30) nach seiner Amtszeit als Burgenblogger (@burgenblogger) nun beantworten. Sechs Monate durfte er im Rahmen des Projektes den Burgalltag am eigenen Leib erfahren und auf der Burg Sooneck wohnen. Weil es dort keine Heizung gibt, ist er für die letzten (Winter-) Wochen nach Koblenz gezogen. Hier lebt er in einer Wohnung, die zur Festung Ehrenbreitstein gehört. Als Burgenblogger sucht und erzählt Christoph Geschichten aus der Region, die er auf seinem Blog veröffentlicht. „Es gibt 40 Burgen zwischen Bingen und Lahnstein, also mehr als genug Ausgangsmaterial für einen Burgenblogger.“ Alle hat er sich nicht anschauen können, dafür gab es zu viele spannende Ziele und Menschen in der Region. Ganz nebenbei hat er dadurch auch noch seine alte Heimat neu für sich entdeckt. . . . #SWR #SWRheimat #rheinlandpfalz #pfalz #burgenblogger #mittelrheintal #mittelrhein #rhein #unescoweltkulturerbe #oberesmittelrheintal #ausflug #unterwegs #weltkulturerbe #igersrhein #igersgermany #middlerhinevalley #germanroamers #burgenbröder #rlperleben #rheinlandpfalz #burgsooneck #rheinzeitung #niederheimbach #burg #blogger #koblenz #ehrenbreitstein #journalism #geschichte #unimainz @rheinzeitung @landrheinlandpfalz @unimainz

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Termin und Tipp des Tages

Montag in Boppard – „Arthur & Claire“ / Kino in der Stadthalle – 7. Januar, 20 Uhr. boppard.de

(Persönliche Anmerkung: Der Film ist großartig).

Foto des Tages

Der Mittelrhein-Messenger ist da!

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„Am Loreley-Projekt stört mich alles“ – 7 Fragen an Matthias Pflugradt

Seit 2016 wird das Loreley-Plateau neu gestaltet. Wenn die Bagger verschwunden und über 18 Millionen Euro verbaut sind, soll das weltweite Symbol des Mittelrheins in der touristischen Champions League spielen. Aber es gibt Kritiker am Großprojekt. Einer der leidenschaftlichsten unter ihnen ist Matthias Pflugradt. Den markantesten Lebenslauf hat er auf jeden Fall: Er ist Literatur- und Musikagent und gleichzeitig Bestatter bei Dirk Born in St. Goarshausen. 7 Fragen an einen Loreley-Liebhaber und Rebellen.

Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Matthias, du stammst aus Nochern bei St. Goarshausen, warst zwischendurch in Bayern und bist wieder zurückgekommen. Was hat dich wieder an den Mittelrhein gezogen?

Wenn man es genau nimmt, bin ich zweimal zurückgekommen. Einmal, als ich meine Ausbildung zum evangelischen Diakon abgebrochen und meinen Zivildienst im Turner- und Jugendheim auf der Loreley aufgenommen habe. Ein zweites Mal, als ich von einer projektbezogenen Zusammenarbeit mit Leslie Mandoki und Peter Maffay zurückkam. Und jedes Mal war es ein unglaubliches Gefühl, mit dem Zug aus dem Loreley-Tunnel herauszufahren und die Heimat wiederzusehen.

Du beschreibst dich selbst als „erbitterten Gegner der Neugestaltung des Loreley-Plateaus“. Was stört dich daran?

Wieviel Zeit haben wir? An diesem Projekt stört mich alles. Vor allem aber, wie die Politik, egal welche Partei, mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der Loreley umgegangen ist. Das war widerwärtig und bleibt verabscheuungswürdig.

Einer meiner besten Freunde war knapp 30 Jahre Herbergsvater im Turner- und Jugendheim. Ihm und seiner Familie wurde ohne Dank der Stuhl vor die Türe gesetzt. Sowohl die Jugendherberge als auch das Berghotel hätten mit gezielten Eingriffen optimiert werden können. Stattdessen macht man alles platt, um im Nachsatz zu beklagen, dass es in der Region an Übernachtungsmöglichkeiten fehlt.

Loreley-Video 2016:

Im gleichen Atemzug renoviert man dann eine marode Jugendherberge in St. Goar, reißt aber zuvor eine funktionstüchtige auf der Loreley ab. Das passt alles nicht zusammen. Den Mythos, den man erwecken möchte, den hat man mit der Neugestaltung endgültig begraben. Zumal von Beginn an die Freilichtbühne auf der Loreley außen vor gelassen wurde. Denn Musik ist für mich der Faktor auf der Loreley, der sich verkaufen und vermarkten lässt.

Wen interessieren geologische Studien und historische Betrachtungen auf Heine und Brentano? Keine Sau! Der Pächter der Loreley Freilichtbühne hätte zur Vermarktung der Freilichtbühne auch außerhalb der Saison noch viele und neue Ideen, wenn man ihn denn man so arbeiten ließe, wie er denn wollte. Auch ihm werden seit Jahren Steine in den Weg gelegt. Wir könnten heute auf der Loreley weiter sein, wenn wir die Freilichtbühne und deren Betreiber von Beginn an angehört und mit einbezogen und vor allem alle Beteiligten an einen Tisch bekommen hätten. Das hat vor allem die Verbandsgemeinde Loreley versäumt.

Loreley-Video 2018:

Was stört dich noch am Oberen Mittelrheintal?

Am Oberen Mittelrheintal stört mich nichts. Im Gegenteil. Ich liebe die Orte, die Menschen, die Landschaft. Das ist meine Heimat. Was mich stört, das ist die kleingeistige Politik. Das in Grenzen denkende. Da plant man zum Beispiel eine BUGA 2029, aber es wird nicht möglich sein, im ÖPNV im direkten Weg von Kestert auf schnellem Weg nach St. Goar zu fahren. Egal ob per Fähre oder Bus. Da gibt es zwei verschiedene Kreise, verschiedene Verkehrsverbünde, und man schafft es nicht, gemeinsame Sache zu machen? Das verstehe ich nicht…

Du hast eine ziemlich ungewöhnliche Vita. Du bist Medienprofi, arbeitest aber auch als Bestatter. Wie kam es dazu?

Beides waren Glücksfälle oder Produkte des Zufalls. Meinen Job im Medienbereich habe ich zum Beispiel im Preisausschreiben bei SWF 1 gewonnen. Da wollte die Radiolegende Ferdinand Keller wissen, welches Bild auf einem bestimmten Album von Phil Collins zu sehen war. Ich wusste es, gewann, bekam aber nie eine Reaktion auf meinen Gewinn. Briefe und Telefonate, alles ewig unbeantwortet. Dann rief mich Otto Meyer an, Musikredakteur bei SWF 1. Ich wurde von ihm ins Studio von SWF 1 eingeladen und lernte dort Leslie Mandoki kennen. Der hatte gerade die Red Rooster Studios von Peter Maffay übernommen. So kam ich zu Leslie Mandoki und Peter Maffay.

Zum Bestatter bin ich durch den Beruf meines Papas gekommen. Der war evangelischer Pfarrer. Bestatter und Pfarrer kennen sich naturgemäß ziemlich gut. Als kleiner Bub wollte ich immer „Beerdiger“ werden. Als ich dann 2012 auf der Beisetzung eines lieben Bekannten war, kam ich mit dem örtlichen Bestatter ins Gespräch. Seither arbeite ich für Bestattungen Born in St. Goarshausen.  

Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen. Du könntest kandidieren und versuchen, deine Vorstellungen von St. Goarshausen umzusetzen. Trittst du an? Und was würdest du anders machen?

Wenn es meine berufliche Situation zulässt, dann kandidiere ich auf jeden Fall. Vielleicht sogar als Bürgermeister. Ich möchte vernetzen. Menschen ins Gespräch bringen, das Miteinander fördern. Wir denken im kommunalpolitischen Bereich zu sehr in Grenzen. St. Goar und St. Goarshausen bezeichnen sich immer als Schwesterstädte. Im realen Leben wird das aber nicht sichtbar. Ich möchte gerne St. Goarshausen zu einem Mittelpunkt für die Gemeinden, auch und vor allem auf den Rheinhöhen machen. Das Mittelzentrum tatsächlich als solches darstellen. Gemeinsamkeiten aufbauen, fördern und darstellen.Die Gastronomie, die sich in den letzten Jahren ganz großartig entwickelt hat, mehr in den Vordergrund stellen. Wir haben hier tolle Unternehmer(innen), die aber immer nur dann in den Vordergrund rücken, wenn sie durch die Touristikabgabe abkassiert werden sollen. Das ist wachstumshemmend.

Die Gastro-Studie der Verbandsgemeinde Loreley ist eine Bankrotterklärung und wird all diesen Unternehmern nicht gerecht. Hier wird pauschalisiert und über einen Kamm geschoren. All jene, die diese Studie erstellt haben, haben niemals einen gastronomischen Betrieb im Oberen Mittelrheintal besucht oder sich mit den Unternehmern vor Ort unterhalten. Ich möchte das Gespräch und den Austausch fördern, Wachstum voranbringen sowie Gemeinden vernetzen.

Brauchen wir die Brücke?

Wir brauchen vor allem eine klare wie regelmäßige, verlässliche Verbindung von hier nach dort. Auch und vor allem in den Verkehrsverbünden. Die kommen mir bei der Brückendiskussion immer viel zu kurz. Wie kann ich denn im Fall einer Brücke komplikationslos von Nochern nach Emmelshausen mit dem Bus fahren? Eine Brücke wäre wunderbar, noch besser wäre ein Tunnel, aber der ist nicht finanzierbar. Aber auch die Fähren liegen mir am Herzen. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, mit der Fähre von hier nach dort zu fahren. Wie auch schon vorhin genannt. Egal wie, wir müssen in Verbindung kommen. Regelmäßig. Ohne Grenzen.

Apropos Verbindungen auf die anderen Seite: Welcher Ort am linken Ufer hat es dem rechtsrheinischen Matthias Pflugradt besonders angetan?

Da steht Boppard bei mir ganz vorne. Wer nach Boppard kommt, der sollte sich unbedingt ins „Café am Markt“ von Michael und Mona Sorko verirren. Denn hier gibt es die weltbesten Rosinenschnecken, hausgemachte Pralinen und zahlreiche andere Leckereien. Und dann gibt es noch den Bopparder Buchladen. Da verliere ich regelmäßig mein Geld.

Schlussredaktion: Natascha Meyer

Bisher in der Reihe „7 Fragen an …“ erschienen:

Sebastian Busch (Landtagskandidat aus Lorch) – Christian Büning (Designer aus Oberwesel) – Sandra Bruns (Instagrammerin und Journalistin aus Emmelshausen) – Hasso Mansfeld (PR-Berater und Brücken-Aktivist aus Bingen) – Peter Theis (Gastronom und Shop-Betreiber in St. Goar) – Esther Pscheidt (Treibholzkünstlerin aus Lorch) – Wolfgang Blum (Wanderführer und Welterbe-Botschafter auf dem Rheinsteig) – Markus Fohr (Brauereibesitzer und Bier-Sommelier aus Lahnstein) – Christin Jordan und Lars Dalgaard (Journalisten und Winzer in Eltville und Oberdiebach) – Nadya König-Lehrmann (Welterbe-Managerin in St. Goarshausen) – Jörg Lanius (Winzer in Oberwesel) – Mario Link (Lebensmittel-Händler in Boppard) – Rolf Mayer (Kultur- und Event-Manager in Boppard) – Uwe Girnstein (Hotelier in Kamp-Bornhofen)  – Stefan Herzog (Tourismus-Berater und früherer Marketingchef für die Region Rheinhessen) – Horst Maurer (Welterber-Gästeführer aus Oberdiebach) – Gerd Ripp (Gastronomie-Unternehmer auf Schloss Rheinfels und Maria Ruh) – Niko Neuser (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Christof A. Niedermeier (Krimi-Autor aus Frankfurt und Schöpfer von „Jo Weidinger“) – Stefan, Andreas und Markus Wanning (Gin-Macher aus Münster-Sarmsheim) – Christoph Bröder (Burgenblogger auf Sooeneck) – Hubertus Jäckel (Architekt aus Oberwesel) – Bernd und Marion Stahl (Gastronomen in Boppard) – Markus Hecher (Burgherr auf Rheinstein) – Timo Ahrens (Strandbar-Gründer aus Oberwesel) – Philipp Loringhoven (Kommunalpolitiker aus Boppard) – Carolin Riffel (Winzerin aus Bingen) – Sarah Hulten – Ex-Weinkönigin, Winzerin und Riesling-Influencerin aus Leutesdorf – Walter Mallmann (Politiker aus St. Goar) – Franziskus Weinert (Einzelhändler und E-Commerce-Experte aus Oberwesel) – Klaus Becker (Präsident der TH Bingen) – Marek Gawel (Hotelier aus Boppard) – Andreas Roll (Initiator der Bopparder „Stolpersteine“, Kommunalpolitiker und Verkehrsplaner) – Rolf Wölfert (Tourismuschef in Rüdesheim) – Joachim Noll und Susanne Pander(Reeder in Boppard) – Tanja Werle (Bloggerin im Rheingau) – Anna Elisabeth Bach (Pensionsbesitzerin, Heilpraktikerin und Himalaya-Reisende aus Boppard) – René Klütsch (Koch und Gastronom in Boppard-Weiler) – Herbert Piel (Fotograf aus Holzfeld) – Andreas Stüber (Hotelier und Koch aus Bacharach) – Claudia Schwarz (Tourismus-Managerin und Welterbe-Repräsentantin aus St. Goar) – Sonja Spano (Restaurant-Einrichterin und Raumausstatterin in Boppard) – Marcel D’Avis (Banker und Designer aus Oberwesel) – Gero Schüler (Winzer und Student aus Steeg) Marlon Bröhr (Landrat des Rhein-Hunrück-Kreises)

Werbung: Das Schönste an der Loreley …

…. ist der Blick darauf. Gegenüber in Maria Ruh startet am 1. Juni neue „Classix“-Saison mit insgesamt 13 Open-Air-Events bis in den September hinein. Tickets können schon jetzt bestellt und natürlich auch unter den Weihnachtsbaum gelegt werden. Hier geht’s zur Programm-Übersicht und hier zum Ticket-Shop.

2018 gab es auf Maria Ruh u..a eine "Johann-Strauss-Gala". Foto: Anna Becker / Schloss Rheinfels

2018 gab es auf Maria Ruh u..a eine „Johann-Strauss-Gala“. Foto: Anna Becker / Schloss Rheinfels

Termine des Tages

Boppard – Bopparder Winterzauber  und verkaufsoffener Sonntag – 2. Dezember, ab 11 Uhr. boppard.de

Rüdesheim – Sektpräsentation mit Kellerführung und Live-Degorgieren im Sekthaus Solter – 2. Dezember, 11-18 Uhr. ruedesheim.de

Festung Ehrenbreitstein – Festungsvarieté light – 2. Dezember, 11 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Burg Rheinstein – „Märchenhafte Weihnachtsburg“ – 2. Dezember, ab 12 Uhr. VG Rhein-Nahe

Burg Reichenstein – „Von mutigen Maiden und raffinierten Rittern“ / Rittergeschichten auf Burg Reichenstein – 2. Dezember, 13 Uhr. VG Rhein-Nahe

Filsen – Weihnachtsmarkt mit Mittelrheinkirschen – 2. Dezember, 13 Uhr. filsen.de

Oberwesel – Historischer Weihnachtsmarkt – 2. Dezember, ab 13 Uhr. oberwesel.de

Rüdesheim – Krimi-Wanderung „Gruseltour zur Germania“ mit Wolfgang Blum und Leila Emami,  2. Dezember, 13 Uhr 45. mords-mittelrhein.de

Assmannshausen – Assmannshäuser Weihnachtsmarkt – 2. Dezember, ab 14 Uhr. ruedesheim.de

Bingen – „Der kleine Lord“ / Theater im Kulturzentrum – 2. Dezember, 15 Uhr. bingen.de

Bingen – Adventskonzert des Johanneschors – 2. Dezember, 17 Uhr. bingen.de

Oberwesel – Adventsmusik der Oberweseler Chöre – 2. Dezember, 18 Uhr. oberwesel.de

Bingen – Chanukka / Jüdisches Lichterfest – 18 Uhr. bingen.de

Festung Ehrenbreitstein – Festungsvarieté  / Dinnershow – 2. Dezember, 19 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Lahnstein – „Die Feuerzangenbowle“ / Theater in der Stadthalle – 2. Dezember, lahnstein.de

Boppard – „Johnny English: Man lebt nur dreimal“ / Kino in der Stadthalle – 2. Dezember, 20 Uhr. boppard.de

Foto des Tages

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