Frank Zimmer

Führungswechsel bei Fetz und Besuch im Sooneck-Steinbruch

Die wahrscheinlich häufigste Todesursache bei Weingütern sind gescheiterte Nachfolgeregelungen. Keine Pilzkrankheit im Weinberg kann so verheerend sein wie eine missglückte Betriebsübergabe. Heinz-Uwe Fetz aus Dörscheid, als Präsident des Weinbauverbandes quasi Mittelrhein-Winzer Nr. 1, zeigt gerade, wie man es besser machen kann. Er hat 49 Prozent seines Betriebes an Christian Muders übertragen, einen Nachwuchs-Winzer aus der Nachbarschaft. Der Juniorchef ist 29 und nach Jahren der Wein-Wanderschaft u. a. in Südtirol und Franken an den Mittelrhein zurückgekehrt.  Zuletzt arbeitete er beim Steeger VDP-Winzer Jochen Ratzenberger.  Im neuen Gemeinschaftsbetrieb verantwortet Muders Weinanbau und Marketing. Fetz kümmert sich als Seniorpartner um den Keller und die gutseigene Brennerei. Ob die Gründerfamilie irgendwann ganz aussteigt, ist noch offen. Fetz‘ 17-jährige Tochter soll irgendwann die Wahl haben. Rhein-Zeitung, Weingut Fetz

Blick von Dörscheid ins Mittelrheintal.
Job mit Perspektive: Christian Muders ist Juniorchef bei Fetz in Dörscheid. Foto: Weingut Fetz

Ein Besuch im Sooneck-Steinbruch

Rund 200 Besucher haben am Samstag die Gelegenheit genutzt, den Trechtingshäuser Steinbruch zu besichtigen. Laut „AZ“ war der Eindruck zwiespältig:  Die einen fühlten sich bestätigt, „wie wichtig die Pachteinnahme jenseits des Tourismus für die chronisch klamme Rheintal-Gemeinde ist“, schreibt Christine Tscherner in der der „AZ“. Anderen habe sich erst auf dem Gelände offenbart, „wie tief der Eingriff ins Landschaftsbild tatsächlich ist.“ Über den Steinbruch dürfte in der nächsten Zeit noch gestritten werden. Die niederländische Betreibergesellschaft will weitere 10 Hektar aus dem Hang fräsen. Derzeit ist der Steinbruch 30 Hektar groß. Allgemeine Zeitung

Die Kandidatin hat 93 Punkte

112 Wanderwege in Deutschland tragen das Prädikat „Traumschleife“. Eine davon ist die 14,6 Kilometer lange „Traumschleife Mittelrhein“ rund um den erneuerten Aussichtsturm „Spitzer Stein“ bei Urbar.  Das Deutsche Wanderinstitut hat die Route gerade mit 93 Punkten ausgezeichnet. Bundesweit gibt es nur 6 Wanderwege mit noch besseren Werten. Rhein-Zeitung, Outdooractive (Wandermagazin mit Routen-Infos))

Der teuerste Schlüsseldienst von Bingen

Wie man schnell und sinnlos viel Geld loswird, machte am Wochenende ein Mann aus Bingen vor. Er hatte sich ausgesperrt und wollte sich den Schlüsseldienst sparen. Also wählte er den den Notruf und erzählte, dass es aus seiner Wohnung rauche und  eine hilflose Person gerettet werden müsse. Polizei und Feuerwehr waren schnell zu Stelle, konnten aber weder Qualm noch Brandgeruch feststellen. Die Tür blieb zu. Jetzt muss der Binger nicht nur für den Schlüsseldienst zahlen, sondern auch für die Anfahrt des Streifenwagens und der Feuerwehr. Allgemeine Zeitung

Foto des Tages

 

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