Es gibt einfachere Übungen als die Reanimation eines Events nach 17 Jahren und unter Corona-Bedingungen. In St. Goar hat es funktioniert. Das Multimedia-Spektakel „Rheinfels Saga“ kam im August zurück auf die Open-Air-Bühne und wurde nicht nur von der Lokalpresse  gefeiert. Wer in diesem Sommer keine Karten mehr bekommen hat: Die „große, fantastische Wundertüte“ (O-Ton „RZ“) gibt es jetzt alle 2 Jahre. 2023 geht es weiter. Laut Tourismus-Zeitung „R(h)eingeblättert“ sollen im Welterbetal langfristig 2 große Veranstaltungen etabliert werden, die sich jährlich abwechseln. 2022 ist das Festival „An den Ufern der Poesie“ an der Reihe. Es war in diesem Jahr wegen Corona abgesagt worden. R(heingeblättert (PDF-Version zum Download)

Burg Rheinfels über St. Goar. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Dominik Ketz

Neue Mittelrheiner braucht das Land

Apropos „R(heingeblättert“: In derselben Ausgabe ist ein Interview mit RLP-Innenminister Roger Lewentz zum Thema Bundesgartenschau 2029 erschienen. Lewentz äußert sich u. a. zu Befürchtungen, das Land müsste Mittel für das Welterbetal kürzen, um den Wiederaufbau an der Ahr zu finanzieren. Das könne man „komplett ausschließen“, so der Minister. Der Buga-Etat stehe nicht zur Debatte, im Gegenteil: Das Land wolle weiter in das Obere Mittelrheintal investieren. Dabei denkt Lewentz nicht nur an Tourismus-Förderung, sondern auch an Standortmarketing für potenzielle Neubürger in Zeiten von Home Office und digitaler Vernetzung. O-Ton: „Man kann jungen Menschen aus ganz Deutschland zeigen: In diesem Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal kannst du dich mit deiner Familie, die du gründen willst, absolut wohlfühlen.“  R(heingeblättert (PDF-Version zum Download)

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