2014 Boppards erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos ans Netz. Seitdem ist in Deutschland viel passiert. Die Zulassungszahlen sind explodiert; 2020 wurden bundesweit fast 200.000 E-Autos angemeldet – sechs Jahre zuvor waren es erst 8.500. Boppard ist dem Boom bisher nicht ganz hinterher gekommen. Derzeit gibt es in der Stadt 4 Strom-Tankstellen. Ein Arbeitskreis will dem Stadtrat jetzt weitere Standorte vorschlagen. Laut „RZ“ geht es u. a. um die Marktstraße, den Parkplatz unterhalb der Polizeiinspektion, das Parkhaus Marienberg, die Kommunalakademie Mühltal und den Remigiusplatz. Von der Elektro-Offensive soll nicht nur die Einwohnerschaft profitieren. Die städtische Tourist-Info denkt u. a. an Gäste aus den Niederladen, Österreich und der Schweiz. Dort ist man in Sachen Elektromobilität schon weiter als in Deutschland. Rhein-Zeitung

Bank mit Boppard-Blick. Foto: Domink Ketz / Romantischer Rhein

Bank mit Boppard-Blick. Foto: Domink Ketz / Romantischer Rhein

Manubach will hoch hinaus

Günter Seckler ist seit 2019 ehrenamtlicher Bürgermeister von Manubach. In einer neuen „AZ“-Serie zum Jahresstart erzählt er, was er sich für 2021 wünscht. Seine Gemeinde will buchstäblich hoch hinaus: Zu den wichtigsten Themen zählt der geplante Radweg in den Hunsrück. Er soll Manubach (160 Meter über dem Meeresspiegel) mit Dichtelbach (403 Meter) in der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen verbinden. Apropos luftige Höhe. Seckler träumt von Windrädern auf der Manubacher Gemarkung, um die Gemeindefinanzen zu sanieren. Weil die Realisierung schwierig ist, freut er sich momentan über etwas anderes: Manubach wird wieder als Wohnort attraktiv. Es gibt weniger Leerstand im Ort. Allgemeine Zeitung

Gute Pflege in Rüdesheim

Der netteste Krankenpfleger Hessens kommt aus Rüdesheim. Michael Husmann, 58, ist von der AOK gerade mit dem „Empathie-Award“ ausgezeichnet worden, einem Preis für herausragende menschliche Qualitäten. Zu Husmanns Markenzeichen gehören die Lust an der Musik – der Hobby-Chorsänger stimmt mit seinen Patienten gerne mal Lieder an – und der unüberhörbare Rheingau-Slang. Wiesbadener Kurier

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