Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

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Millionenprogramm für die Rheinfels und blaue Bohnen in Lorch

Über 11 Millionern Euro fließen in den kommenden Jahren in die Burg Rheinfels und den benachbarten Höhenort Biebernheim. Das Geld aus unterschiedlichen Fördertöpfen soll die größte Burgruine am Mittelrhein für die Bundesgartenschau flott machen. Wenn alles glatt läuft, kann 2029 die komplette Anlage besichtigt werden. Derzeit  sind einige Bereiche aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die dringend notwendige Sanierung galt vorübergehend als unsicher, weil der Potsdamer Unternehmensberater Georg Friedrich Prinz von Preußen Ansprüche auf die Burg samt Schlosshotel angemeldet hatte. Der Konflikt ist mittlerweile beigelegt und die Stadt St. Goar unbestrittener Eigentümer.

Burg Rheinfels gehört der Stadt St. Goar. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier

Burg Rheinfels gehört der Stadt St. Goar. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Friedrich Gier

Spätestens zur Buga soll die XXL-Burg auch durch einen neuen Weg mit St. Goar-Biebernheim verbunden werden. Im Ort selbst gibt es Zuschüsse u.a. für private Sanierungsmaßnahmen und ein Dorfgemeinschaftshaus. In Biebernheim knallen dieses Jahr ohnehin die Korken: Eine Erwähnung in einer Urkunde aus dem Jahr 820 („Biberesheim“) war willkommener Anlass zur Jubiläumsparty. Rhein-Zeitung (Rheinfels), Rhein-Zeitung (Biebernheim)

Blaue Bohnen in Lorch

Abgesehen von kommunalpolitischen Querelen in der Stadtverordnetenversammlung ist es in Lorch meistens friedlich. Wirklich gefährlich wird es nur abseits der historischen Altstadt. Dort unterhält die hessische Polizei einen Schießstand mit dem idyllischen Namen „Hölzener Himmel“. Die Anlage ist gerade für gut 3 Millionen Euro saniert worden. „Gut angelegtes Geld“, findet Hessens Innenminister Peter Beuth. Auf dem früheren Bundeswehr-Gelände wird nicht nur einfach drauflos geballert. Spezialkräfte trainieren dort ganze Einsätze. sueddeutsche.de, Wiesbadener Kurier

Der Multi-Musiker von Niederburg

An der Band „Les Patrons“ kommt am Mittelrhein kaum jemand vorbei. Die Binger Musiker spielen seit Jahrzehnten überall auf, wo es viel zu feiern gibt. Auch die Corona-Krise kann sie nicht umhauen. In der heutigen „AZ“ ist ein Artikel über Bandmitglied Rigobert Theis erschienen. Das Multitalent aus Bingerbrück (Schlagzeug, Keyboard, Trompete, Gesang) ist seit 1974 (!) im Einsatz und hat noch lange nicht genug. Theis lebt mittlerweile in Niederburg und zeigt dort, was er musikalisch noch alles drauf hat. 2013 inszenierte er sogar Bachs „Matthäus-Passion“. Allgemeine Zeitung

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Mehr Risiko als Fallobst braucht man im Leben eigentlich nicht. #idylle #bingen Euch einen Schönen Sonntag.

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Ein neuer Turm am Spitzen Stein und privates Stadtmarketing für Bingen

Pilzbefall im Bauholz hat dem „Spitzer Stein“ den Garaus gemacht. Der Aussichtsturm an der Grenze von Niederburg, Urbar und St. Goar wurde 2015 gesperrt und im vergangenen Jahre abgerissen. Jetzt kommt der Neubau: Der Verbandsgemeinderat St. Goar-Oberwesel hat freie Hand für die Auftragsvergabe gegeben. Es gibt auch schon einen Entwurf des Oberweseler Architekten Hubertus Jäckel. Jäckel möchte an die Geschichte des Ortes anknüpfen. Zur Zeit Napoleons stand am „Spitzen Stein“ ein so genannter optischer Telegraf. Damit konnten Nachrichten über große Entfernungen übermittelt werden. Pressemitteilung der VG St. Goar-Oberwesel (aktueller Beschluss), Rhein-Zeitung (Jäckel-Plan 2018), Rheintour-Blog (Besuch auf dem Spitzen Stein kurz vor dem Abriss des alten Turms)Wikipedia (über optische Telegrafen)

Der "Spitze Stein" napoleonischer Ruine. Foto: Jörg Braukmann / Creative Commons / Wikipedia

Der „Spitze Stein“ mit napoleonischer Ruine. Foto: Jörg Braukmann / Creative Commons

Privates Stadtmarketing für Bingen

„BUZ“ steht in Bingen für „Bingen Unternehmen Zukunft“. Die ehrenamtliche Wirtschaftsinitiative kümmert sich um das Stadtmarketing und stemmt jedes Jahr die „Binger Messe“. Im vergangen Jahr war nicht ganz klar, wie es weitergehen würde, denn die Stadt selbst hatte angekündigt, Touristik und Marketing in einer neuen GmbH zu bündeln. Der Vorstand amtierte vorübergehend nur kommissarisch. Weil es aber ohne „BUZ“ nicht geht, gibt es mit Marliese Tabarelli wieder eine reguläre 1. Vorsitzende. Bingens hauptamtlicher Stadtmarketingchef Georg Sahnen ist laut Website des Vereins Beisitzer. Allgemeine Zeitung, buz-bingen.de

Das Siegel von Oberheimbach ist zurück

7 Zentimeter groß und ca. 400 Jahre alt ist das Siegel der Gemeinde Oberheimbach, das ein Ingelheimer Antiquar dem Dorfmuseum Heimbachtal angeboten hat. Der gebürtige Oberheimbacher Jürgen Rittweiler ermöglichte den Kauf. Das Dorfmuseum wird komplett ehrenamtlich betrieben. Allgemeine Zeitung, dorfmuseum-heimbachtal.de

Foto: Dorfmuseum Heimbachtal

Foto: Dorfmuseum Heimbachtal

Die Foto-Nächte des Jahres

Wenn am Osterwochenende die Lichter für „Rheinleuchten“ angeknipst werden, zücken die Mittelrheiner ihre Kameras. Der Lorcher Helmut Lehwalder organisiert für die Illuminations-Show sogar einen Workshop für Hobby-Fotografen. Der 3-teilige Kurs umfasst einen Vorbereitungsabend, das Shooting selbst und die spätere Bildbearbeitung. Facebook

Anzeige: Lorch leuchtet

Beim Rheinleuchten vom 18. bis zum 22. April werden zahlreiche Orte im Welterbe-Tal illuminiert. In Lorch z.B. die Renaissance-Fassade des Hilchenhauses, der Bouleplatz in den Rheinanlagen, die Clemenskapelle, der Strunk und last but not least die Weinberge: Dort erscheint das Logo der Buga 2029. An allen 5 Abenden ist der KD-Kiosk geöffnet. Weitere Infos zum „Rheinleuchten“-Projekt des Zweckverbands Welterbe gibt es unter rhein-leuchten.de

Mittelrheinerin des Tages: Wilma Godheim

Die frühere Säuglingsschwester ist die älteste Bürgerin im Rhein-Hunsrück-Kreis. Heute feiert sie ihren 105. Geburtstag. Wilma Godheim wurde wenige Monate vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs geboren und zog mit über 90 Jahren von Koblenz nach Boppard-Herschwiesen, wo sie noch lange den eigenen Haushalt führte. Jetzt lebt sie im Altenzentrum Haus Elisabeth in der Bopparder Antoniusstraße. Rhein-Zeitung

Zahl des Tages

3 Jahre lang hat die Ökonomische Flüchtlingshilfe Rüdesheim in der maroden Rheinhalle Spenden gesammelt, Second-Hand-Möbel verteilt und Fahrräder repariert. Weil das Gebäude abgerissen werden soll, ziehen die ehrenamtlichen Helfer demnächst aus. Zum Team gehören auch 2 Frauen, die selbst einmal als Flüchtlinge gekommen waren. Wiesbadener Kurier

Heute vor einem Jahr …

… ging’s bei Mittelrheingold um den Oberdiebacher Wunsch nach mehr Windrädern und um die Binger Tafel. Mittelrheingold vom 3. April 2018

Termine des Tages

Bingen – „Winzerwahn“ / Krimilesung mit Andreas Wagner – 3. April, 19 Uhr. bingen.de

Bingen – „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ im Programmkino Kikubi – 3. April, 19 Uhr 30. bingen.de

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#moselherzenammittelrhein #mittelrhein #mosel #winemakers #winzer #riesling #steileristgeiler #liebedeinenberuf

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Welterbe-Weine bei Norma und ein Neustart für die Loreley-Touristik

2014 kaufte Continental-Manager Robert Wurm das Lorcher Weingut Ottes und begann ein neues Leben als Winzer im Welterbe-Tal. Mit seiner Story schafft er es bis in den „Stern“. Nach der Umbenennung in „Weingut Wurm“ hat der gelernte Ingenieur und leidenschaftliche Korea-Liebhaber einen neuen Marketing-Coup gelandet: Ab sofort gibt es seine Weine beim Discounter Norma. Im Online-Shop Netto24 ist ein Probierpaket mit 6 Flaschen für 46 Euro zu haben. Discount-Verächter werden die Nase rümpfen, aber die Aktion macht Lorch bekannt und ist selbst in Promi-Kreisen nicht unüblich. TV-Star und VDP-Winzer Günter Jauch (Weingut von Othegraven) etwa gab schon seinen Namen für eine Wein-Kollektion bei Aldi her. presseportal.de, norma24.de (Probierpaket), weingut-wurm.de, stern.de (über Robert Wurm)

Vom Manager zum Welterbe-Winzer: Robert Wurm. Foto: Weingut Wurm.

Vom Manager zum Welterbe-Winzer: Robert Wurm. Foto: Weingut Wurm.

Ein Neustart für die Loreley-Touristik

Die Tourismus-Vermarktung in der Verbandsgemeinde Loreley soll neu organisiert werden. Laut „RZ“-Redakteur Andreas Jöckel wird über eine eine Art „Loreley GmbH“ nachgedacht, die neben dem klassischen Tourismus-Geschäft auch die Betreuung des Landschaftsparks übernehmen würde. Eine Studie und erste Workshops laufen bereits; dabei sind die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz unter Rainer Zeimentz und die Kölner Beratungsfirma ift Freizeit- und Tourismusberatung im Boot. Für eine neue „Loreley GmbH“  müsste ein jährliches Gesamtbudget von über 700.000 Euro angesetzt werden. Davon entfielen 250.000 auf den Park. Er wird im kommenden April eröffnet. Rhein-Zeitung, ift-consulting.de

Happy End in Niederheimbach

Michael Schnaas ist der Lieblingsfährmann des SWR. Der Sender holt ihn immer wieder vor die Kamera und hat natürlich auch über seine Zwangs-Pause  während des Niedrigwassers berichtet. Am Donnerstag erschien ein weitere TV-Reportage, diesmal mit glücklichem Ausgang: Schnaas fährt wieder und hat seinen zuvor entlassenen Mitarbeiter Andreas Hönisch wieder einstellen können. SWR (Video)

Eine München-Connection am Mittelrhein

Roswitha Verhülsdonk aus Spay war 22 Jahre lang Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Koblenz und in der Kohl-Ära eine der wichtigsten Sozialpolitikerinnen der CDU. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ erzählt die heute 91-Jährige wie sie im damaligen politischen Männerbetrieb zurecht kam, an Franz Josef Strauß fast verzweifelte und über eine spezielle Mittelrhein-Connection doch Einfluss auf ihn nehmen konnte: „Zum Beispiel habe ich mehrmals Marianne Strauß angerufen, wenn wir ihrem Mann etwas beibringen wollten, das er nicht einsehen wollte. Ich kannte sie gut, weil ihre Schwester in Bacharach am Rhein Bürgermeisterin war.“  Strauß‘ Schwägerin Brigitte war mit dem Bacharacher Weingutsbesitzer Wilhelm Wasum verheiratet und amtierte in den 80er Jahren als ehrenamtliche Bürgermeisterin. Süddeutsche Zeitung, Wikipedia (über Roswitha Verhülsdonk)

Werbung: Nicht nur Bingen swingt ….

…. sondern auch Maria Ruh: Am 30. August 2019 bei den Maria Ruh Classix. Django Reinhardt präsentiert eigene Kompositionen mit deutschen Texten im Swing-Stil. Der komplette Erlös des Konzertes kommt der Spendenaktion der Lotto-Initiative „Kinderglück“ zugute. Mit der jährlich stattfindenden Spendenaktion unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Lotto Rheinland-Pfalz bisher schon über 1,5 Millionen Euro für hilfsbedürftige Kinder gesammelt. Zum guten Zweck gibt’s auf Maria Ruh noch Loreleyblick dazu. Mehr Infos und Tickets für den Weihnachtsbaum bei ticket-regional oder im Geschenke-Shop von Schloss Rheinfels:

Django Reinhardt – LOTTO Benefizkonzert

Charity in Kamp-Bornhofen

Apropos guter Zweck: Am 15. Dezember findet der „Charity Day“ in Kamp-Bornhofen statt. Im Hotel Rheingraf von  Uwe Girnstein und Diana Hein öffnet um 10 Uhr der Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsbaumverkauf. Der Erlös geht an die Elterninitiative Krebskranker Kinder unter Vorsitz von Helma Kutzner. Ab 19 Uhr steigt eine Glühwein-Party mit Mike Reinhardt und Band. Facebook (Hotel Rheingraf)

Mittelrhein-Zahl des Tages

Über 1200 Arbeitsstunden haben die die Niederburger für die Innenrenovierung ihrer Kirche geleistet. Jetzt ist in St. Stephanus wieder alles in Schuss. Die Geschichte der Pfarrkirche reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Rhein-Zeitung, regionalgeschichte.net

Termine des Tages

Kaub – Nikolausmarkt  – 7. Dezember, ab 16 Uhr. kaub.welterbe-mittelrhein.de

Lahnstein – Kerzenführung auf Burg Lahneck – 7. Dezember, 17 Uhr. lahnstein.de

Rüdesheim – Käse & Wein Show in der RheinWeinWelt – 7. Dezember, 19 Uhr. rheinweinwelt.de

Bacharach – „Die Kunst ist klein, allein die Lust ist groß“ / Mittelrhein-Momente bei Andreas Stüber mit Weinen von Randolf Kauer – 7. Dezember, 19 Uhr. mittelrheinmomente.de

Festung Ehrenbreitstein – Festungsvarieté  / Dinnershow – 7. Dezember, 19 Uhr 30. tor-zum-welterbe.de

Bacharach – Nikolaus-Rock mit „Almost Awful“ – 7. Dezember, 20 Uhr. VG Rhein-Nahe

Foto des Tages

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