Nicht jeder Gastronom kann mit YouTube-Kochkursen, bundesweitem Spezialitätenversand und 5-Gang-Menüs auf Zoom gegen die Corona-Krise ankämpfen. Abseits der digitalen Highlights hat das Betriebssterben längst begonnen. Ein Beispiel ist das „Landgasthaus Rosenhof“ in Trechtingshausen. Den ersten Lockdown hatten die Inhaber Birgit und Michael Dott noch irgendwie ausgehalten, aber die Schließung im Herbst gab ihnen den Rest. Die Pacht – „einige 1000 Euro im Monat“ – ist nicht mehr drin. Eine ZDF-Reportage zeigt, wie die Dotts ihr Hotel samt Privatwohnung räumen. Beim Abtransport hilft Hans Henn. Dem Wiesbadener Entrümpelungs-Unternehmer mit Haus und Herz in Niederheimbach geht der Job sichtlich nahe. Seine Branche hat gerade bundesweit Hochkonjunktur. Wegen Corona müssen mehr Läden, Lokale und Häuser ausgeräumt werden als sonst. ZDF (Video), Landgasthaus Rosenhof

Blick über den Rhein: Trechtingshausen vom Rheinsteig aus gesehen. Foto: Frank Gallas / Romantischer Rhein GmbH

Blick über den Rhein: Trechtingshausen vom Rheinsteig aus gesehen. Foto: Frank Gallas / Romantischer Rhein GmbH

1 Jahr in Lorch

Vor einem Jahr löste der kommunalpoltische Newcomer Ivo Reßler in Lorch den langjährigen CDU-Bürgermeister Jürgen Helbing ab. Der Übergang war schwierig. Helbing haderte mit seiner Wahl-Niederlage und ließ seinen Nachfolger ohne die sonst übliche Amtsübergabe starten. CDU und SPD lauerten auf Fehler, und wegen hemdsärmelig durchgezogenen Sanierungsmaßnahmen nach einen Wasserschaden –  es ging um 940 Euro – gab es für Reßler eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Untreue. Die Staatsanwaltschaft sah keinen Grund für ein Verfahren, und der Bürgermeister macht weiter. Im „Wiesbadener Kurier“ blickt er auf sein erstes Amtsjahr zurück. Fazit: Der Job sei „vielfältig und herausfordernd“, und er würde wieder kandieren. Reßlers Amtszeit endet 2026. Kommenden Monat wählen die Lorcher ein neues Kommunalparlament. Wiesbadener Kurier

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Ein Beitrag geteilt von Marita Schnepf-Orth (@schnepforth)

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