Frank Zimmer

Großbäcker ohne Größenwahn und Warten auf XXXL Lutz

Oliver Bock ist Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in Wiesbaden und vermutlich auch Fan der mehrfach prämierten Bäckerei Dries aus Rüdesheim. In der „FAZ“ hat er gerade einen Artikel über den 125. Firmengeburtstag veröffentlicht. Bock geht es dabei weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft. Der Familienbetrieb könnte in einigen Jahren von angestellten Managern geführt werden, denn die Dries-Brüder Stefan und Martin fehlt Nachwuchs mit Bäckerei-Ambitionen. Die beiden haben aus dem kleinen Handwerksbetrieb ihres Vaters eine der wichtigsten Bäckerei-Ketten der Region gemacht. Dass es nicht nur um Masse. sondern auch um Klasse geht, beweisen Auszeichnungen u. a. des „Feinschmecker“-Magazins.  Mittlerweile betreibt Dries 26 Verkaufsstellen und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Die Firma ist  außerdem in 9 Aldi-Filialen präsent. Grenzenloses Wachstum lehnt man laut „FAZ“ trotzdem ab. Die Kooperation mit dem Discounter werde nicht erweitert, heißt es – Dries will von keinem Konzern abhängig sein. Auch die Übernahme anderer Bäckereiketten kommt nicht in Frage. „Das ist eine ganz fremde Welt für uns“, zitiert die „FAZ“ Martin Dries. Im Welterbetal konkurriert das Unternehmen mit der Lorcher Großbäckerei von Frank Laquai. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Blick auf Rüdesheim. Foto: Rolf Wölfert
Blick auf Rüdesheim. Foto: Rolf Wölfert.

Bingen wird Möbel-Mekka

Die Ansiedlung eines Möbelmarktes am Binger Autobahndreieck ist zwar nicht ganz so schwierig wie der Bau der Mittelrheinbrücke. Zwischenzeitlich hatte man aber den Eindruck, es könnte ähnlich lange dauern. Nach scheinbar endlosem juristischen Tauziehen über Standort, Größe und Auswirkungen auf den Einzelhandel könnte es im kommenden Jahr endlich konkret werden. Der Möbelriese XXXL Lutz plant mit 35.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Das ist weniger als ursprünglich beantragt, aber immer noch mehr als Ikea in Wallau. Das Binger Möbelhaus würde in der Nachbarschaft alles in den Schatten stellen. Zum Vergleich: Möbel Preis in Kastellaun kommt auf rund 25.000 Quadratmeter. Allgemeine Zeitung

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