Nach der Schließung der Loreley-Kliniken in Oberwesel richten sich die Hoffnungen auf einen neuen „Gesundheitscampus“, einen Mix aus Tagesklinik und Fachärztezentrum. Der ambulante Betrieb ist mit rund 40 Patienten pro Tag ordentlich angelaufen, deckt aber die Kosten noch nicht. Die neue Tagesklinik zehrt noch vom Ruf der alten Loreley-Klinik. Für einen wirklichen Neustart braucht es Geld, u. a. für Umbaumaßnahmen im früheren Krankenhausgebäude. Bis die nötigen Mittel vom Land fließen, muss laut „RZ“ wohl ein Kredit aufgenommen werden. Die Tagesklinik ist auf 72 Plätze ausgelegt. Ende des Jahres will der bisherige Mehrheitsgesellschafter Marienhaus aussteigen, die kommunalen Minderheitsgesellschafter Oberwesel, St. Goar und Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein suchen nach einer dauerhaften Alternative. Rhein-Zeitung

Oberwesel war rund 700 Jahre Krankenhaus-Standort. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

Law and Order am Binger Ufer

Das Kulturufer gilt seit der legendären Landesgartenschau 2008 als Bingens bestes Stück. Selbst im verflixten Corona-Jahr war die Promenade für Gastronomen und Event-Veranstalter so begehrt, dass sich die Beschwerden häuften: Es gab Ärger wegen zu vielen Aufbauten, zu vielen Stühlen und zu viel Lärm. „Wir wollen keinen Rummelplatz am Kulturufer“, zitiert die „AZ“ Bürgermeister Ulrich Mönch. Im kommenden Jahr soll ein städtisches Regelwerk für Ordnung sorgen. Allgemeine Zeitung

Lahnstein im Krieg

Der 11.11. steht in Lahnstein nicht nur für Karneval, sondern auch für den schlimmsten Tag der Stadtgeschichte. Am 11. November 1944 bombardierten alliierte Kampfflugzeuge die damals noch eigenständigen Kommunen Nieder- und Oberlahnstein. Über 200 Menschen kamen ums Leben. In der „RZ“ ist ein Augenzeugenbericht von Robert Hastrich erschienen. Der 2015 verstorbene Lahnsteiner erlebte das Inferno als Schüler. Seine Aufzeichnungen werden im Lahnsteiner Stadtarchiv verwahrt.

Ohne Martin geht es nicht

„Mein Licht ist aus, ich bleib zuhaus“ könnte 2020 das Motto der Martinsumzüge sein. Ganz so duster wird es nicht. In vielen Mittelrhein-Kommunen sollen zumindest die Fenster erleuchtet werden. In St,. Goar will die Stadt Fassaden in der Oberstraße rot illuminieren. Anderswo gehen Ehrenamtliche von Haus zu Haus und verteilen mit gebührendem Abstand Weckmänner an Kinder und Senioren. Rhein-Zeitung

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