Bei der Neugestaltung der Loreley läuft – fast – alles nach Plan. Laut „RZ“-Redakteur Andreas Jöckel kommt der Wegebau gut voran. Außerdem entsteht ein zusätzlicher Aussichtspunkt in Richtung Süden, der etwa 2,5 Meter über dem bisherigen Straßenniveau liegt. Ab Herbst soll dann bepflanzt werden. Das Konzept sieht zusätzliche Bäume, Rosen, Weißdorn und einheimische Gräser vor. Nur das Budget spielt nicht ganz mit. 6,2 Millionen waren für den ersten Bauabschnitt geplant, aber jetzt könnte es rund 500.000 Euro teurer werden. Das liegt u. a. an unvorhergesehen hohem Aufwand für die Geländer. Strengere Sicherheitsvorschriften und der felsige Untergrund machen die Arbeiten schwieriger. Zum Jahresende soll der Park trotzdem fertig sein und im Frühjahr 2019 eröffnet werden. Mit den Bauarbeiten ist aber noch lange nicht Schluss: Im nächsten Schritt entstehen dann u.a. ein kristallförmiges Dach über der Austellungshalle und die Informationsarchitektur für hoffentlich viele Loreley-Besucher. Rhein-Zeitung, werkteam-loreley.de (mit Visualisierung des Kristalldachs)

Die Loreley vor dem Umbau. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Dominik Ketz

Die Loreley vor dem Umbau. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Dominik Ketz

Rüdesheim bekommt den Buga-Bahnübergang

Die Buga macht der Bahn Beine. Noch vor wenigen Monaten sah es aus so als, als würde sich der lang ersehnte neue Bahnübergang in Rüdesheim auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Zuletzt war vor einem Baubeginn nicht vor Mitte des nächstes Jahrzehnts die Rede. Das hätte bestenfalls eine Großbaustelle zur Bundesgartenschau bedeutet. Das hessische Verkehrsminsterium teilt nun aber mit, dass bis zur Buga 2031 wohl alles fertig sei. In einem Brief an die Rüdesheimer SPD heißt es wörtlich: „Ich bin zuversichtlich, dass eine Umsetzung der Maßnahme vor Beginn einer Buga 2031 in Rüdesheim erfolgen kann.“ Fraglich ist nur, ob es auch schon 2029 klappt. Wie es aussieht, wird die Buga um 2 Jahre vorgezogen. Die Stadt Rüdesheim selbst hat sich dafür schon ausgesprochen.  Wiesbadener Kurier

Lahnstein lässt die Schwimmbäder nicht absaufen

Die Lahnsteiner Bäder reißen ein Loch in die Stadtkasse. Exakt 544.239 Euro und 34 Cent beträgt das Minus für das 2017. Einen Teil davon kann die Stadt durch die zweckgebundende Dividenden ausgleichen, die sie für ihre Anteile am Energieversorger Süwag erhält. Aber der Rest macht Kopfzerbrechen. Eventuell müssen die Eintrittspreise erhöht werden. Eine Schließung steht nicht zur Diskussion. Das Lahnsteiner Freibad liegt grandios. Einen guten Eindruck vermittelt das YouTube-Video der Lahnsteiner Band „Nachilfe“. Rhein-Zeitung, YouTube (Musik-Video mit über 20.000 Views)

A propos YouTube-Video

Vor einigen Tagen war hier vom neuen Datenbank-Projekt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz die Rede. Das Team von Rainer Zeimentz sammelt Informationen und stellt Videomaterial über „Besondere Orte am  Mittelrhein“ zusammen. Das erste Video ist jetzt auch auf YouTube zu sehen – und in der Mittelrheingold-Playliste.  Tipp fürs Wochenende: Der „Scharfe Turm“ in Rhens und die Peterskapelle in  Spay, die im Video von Projektleiterin Marita Schnepf-Orth gezeigt werden, sind am Sonntag im Rahmen von „Tal Total“ geöffnet. Mittelrheingold (Tal-Total-Tipps)

Termine des Tages

Bingen – „2000 Jahre Geschichte am Rhein-Nahe-Eck“ / Öffentliche Stadtführung – 23. Juni, 10 Uhr 30. bingen.de

Bingen – Tag der Architektur – 23. Juni, 14 – 18 Uhr. Allgemeine Zeitung

Bingen – Bingen swingt – 23. Juni. bingen.de

Loreley – Rockfels Festival – 21. -23. Juni. loreley-freilichtbuehne.de

Foto des Tages

The sun goes sleeping quietly… #loreleyfreilichtbühne #mittelrhein #loreley

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Videos auf Mittelrheingold

Es gibt eine YouTube-Playlist mit ausgewählten Videos über das Welterbe-Tal. Zu finden auf der Video-Seite von Mittelrheingold. Dort laufen auch Mittelrhein-Clips und -Reportagen des SWR aus der ARD-Mediathek. Die Liste wird fortlaufend erweitert. Mittelrhein-Fensehen gibt’s hier