Wenn in der Corona-Saison etwas boomt, dann sind es Camping- und Wohnmobilplätze. „AZ“-Redakteurin Christine Tscherner hat sich in Bingen und in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe umgehört. In Bingen muss Platzbetreiber Jens Schnieders jeden Tag bis zu 20 Wohnmobile wegschicken, weil er ausgebucht ist. Schnieders und seine Frau Christine haben das Geschäft erst in diesem Jahr übernommen. Auch Horst Bauer vom Campingplatz Marienort in Trechtingshausen meldet Hochbetrieb. Es seinen „extrem viele Neu-Camper unterwegs“, zitiert ihn die „AZ“. Der Wohnmobil-Tourismus liegt so stark im Trend, dass selbst“Papa-Rhein“-Hotelier Jan Bolland Stellplätze anbieten will. In Waldalgesheim denkt man noch größer. Dort plant Investor Wolfgang Richter einen ganzen Wohnmobil-Park neben dem denkmalgeschützten Bergwerk Amalienhöhe. Camping-Metropole Nr. 1 am Mittelrhein ist Lahnstein. Dort gibt es 3 (!) Campingplätze und eine zusätzliche Fläche für Wohnmobile. Allgemeine Zeitung, lahnstein.de

Campen mit Blick auf Burg Stolzenfels: Wohnmobilhafen "Im Kränchen" in Lahnstein. Foto: Matthias Hamm

Campen mit Blick auf Burg Stolzenfels: Wohnmobilhafen „Im Kränchen“ in Lahnstein. Foto: Matthias Hamm

St. Goarshausen verliert einen Bürgermeister und bekommt ein neues Rathaus

Am Freitag endet Matthias Pflugradts Amtszeit als Bürgermeister von St. Goarshausen. Er hatte seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt, weil ein Vermittlungsversuch mit dem Pächter der Loreley-Bühne am Widerstand des Stadtrates gescheitert war. In Pflugradts letzter Ratssitzung brachten Bürgermeister und Kommunalparlament noch ein großes Projekt auf den Weg: Die Sanierung des Bahnhofs. Dort sollen künftig Stadtverwaltung, Tourist-Info, Archiv und – last but not least – öffentliche Toiletten untergebracht werden. Das bisherige Rathaus wird verkauft. Rhein-Zeitung

Ein Seitenwechsel mit der „Felix“

Apropos Freitag in St. Goarshausen: Bisher kann man in der Stadt nur sehnsüchtig übers Wasser blicken, wenn gegenüber in St. Goar auf dem „Rheinbalkon“ die Lichter angehen. Abends um 5 nach 9 fährt die letzte Fähre. Ab Freitag wird das anders: Dann schippert die kleine „Felix“ noch um halb 11 über den Strom und bringt Event-Besucher nach Hause. Auf dem Rheinbalkon finden bis Mitte August jeweils am Wochenende Musikabende statt. Facebook

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