Ohne Mitarbeiter aus dem Ausland würde in der Mittelrhein-Gastronomie wenig gehen. Das gilt für kleinere Betriebe wie für das neue Hotel-Flaggschiff am Strom, das Binger „Papa Rhein“. Dort lösten ukrainische Kolleginnen im Team eine spontane Hilfsaktion aus: Hotelchefin Michelle Klären organisierte am Wochenende eine Fahrt an die ukrainische Grenze und sorgte dafür, dass ihre Mitarbeiterinnen geflüchtete Verwandte abholen konnten. 3 von ihnen sind jetzt im Hotel untergebracht. Die Nachricht ließ „Papa Rhein“ zum Spenden-Hotspot werden. Viele Binger brachten warme Kleidung, Schlafsäcke, Isomatten, Luftmatratzen, Hygieneartikel und Dosen mit Lebensmitteln für die nächste Tour nach Osten vorbei. Klären zeigt sich überwältigt: „Die Binger sind einfach unglaublich“ zitiert sie die „AZ“. Das Hotel hat einen größeren Transporter geordert. Ob es danach noch weitere Fahrten gibt, ist noch nicht entschieden. Allgemeine Zeitung (€), Facebook (Papa Rhein)

Papa-Rhein-Hotel in Bingen.

Das „Papa“ Rhein am Binger Rheinufer öffnete 2020. Foto: Unternehmen

Die Qual der Wahl

7 Mittelrheinerinnen wollen Loreley sein. Laut SWR werden die Bewerbungen gerade gesichtet, Mitte März solle es Vorstellungsgespräche auf dem Felsen geben. Die Auswahl trifft die neue Loreley-Touristik GmbH unter Ulrike Dallmann. SWR

VG-Bürgermeister gesucht

Apropos Wahl: Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe hat die Abstimmung über den neuen Bürgermeister auf den 6. November festgelegt. Amtsinhaber Karl Thorn tritt aus Altersgründen nicht mehr an. Über Kandidatinnen oder Kandidaten ist noch nichts bekannt. Zur VG Rhein-Nahe mit Sitz in Bingerbrück gehören u. a. Bacharach und das Viertälergebiet, Trechtingshausen, Nieder- und Oberheimbach. Allgemeine Zeitung (€)

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Weingut Dr. Kauer (@weingut_dr_kauer)

Jetzt den Mittelrheingold-Newsletter abonnieren

Mittelrheingold Auslese: Jeden Freitag die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo