Die Binger Sektion von „Scientists for Future“ (S4F) schaltet sich in die Neugestaltung des Fruchtmarktes ein. Die Wissenschaftler haben ein klimafreundliche Variante entwickelt, die am 22. März im Stadtrat diskutiert wird. In der „AZ“ beschreibt S4F-Sprecherin Esther Brendel das Konzept. Demnach soll es einen zweispurigen Radweg und viel Platz für Fußgänger geben. Der Autoverkehr wandert vom Zentrum an den Rand des Fruchtmarktes. Der Bahnübergang in Richtung Rheinufer darf aber nur noch zu Fuß, auf dem Rad oder im Notfall von Rettungswagen, Feuerwehr oder Polizei genutzt werden. Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer ist in vielen Großstädten längst Alltag, aber in Bingen war das Konzept lange unvorstellbar. Noch vor wenigen Jahren galt ein Autotunnel zwischen Fruchtmarkt und Rheinanlagen als beschlossene Sache. Erst eine Bürgerbefragung kippte das Projekt. Jetzt drängt die Zeit, denn bis zur Buga in 7 Jahren soll alles fertig sein. Die gleichzeitig diskutierte Sanierung der nahegelegenen Gerbhausstraße samt Parkplatz gilt dagegen als zweitrangig. Allgemeine Zeitung (€), S4F BingenMade4Walking (Website von Esther Brendel)

Vision für den Binger Fruchtmarkt. Bild: S4F Bingen

Vision für den Binger Fruchtmarkt. Bild: S4F Bingen

Lohners gibt sich den Kugel

Für die Mitarbeiter des insolventen Lahnsteiner Bäckerei Kugel geht’s weiter. Laut „RZ“ gehören der Betrieb und alle rund 40 Angestellten ab sofort zur Lohners-Gruppe. Kugel hatte im März 2021 Insolvenz angemeldet. Das Familienunternehmen galt seit einer ZDF-Show 2015 zwar als „Deutschlands bester Bäcker“, danach übernahm man sich allerdings mit dem Bau einer neuen Produktionshalle und gastronomischen Ambitionen. Der neue Eigentümer Lohners ist aus einem kleinen Familienbetrieb in Cochem hervorgegangen und umfasst heute rund 170 Filialen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Firmensitz ist Polch bei Koblenz. Rhein-Zeitung (€)

Die Boppard-Demo im Fernsehen

Wer es am Sonntag nicht auf den Bopparder Marktplatz geschafft hat: Der Regionalsender TV Mittelrhein war bei der Ukraine-Kundgebung dabei und hat u. a. mit Initiator Umut Kurt gesprochen. Die Reportage ist jetzt auch bei YouTube zu sehen. YouTube

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