Heavy Metal in Assmannshausen: Der Rotweinort wird in der zweiten Augusthälfte zur Ohropax-Zone, denn die Bahn arbeitet Tag und Nacht an einer Fußgängerunterführung. Assmannshäuser Hoteliers haben vergeblich versucht, die Nachtruhe ihrer Gäste zu retten. Ihr Antrag auf eine Eilentscheidung gegen die Bahn ist vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden gescheitert, meldet der „Wiesbadener Kurier“.  Die Nachtschichten sind aus Sicht der Richter gerechtfertigt, weil das Bauprojekt sonst noch länger dauern und der Güterverkehr zwischen Genua und Rotterdam noch stärker behindert würde.  Blick auf Assmannshausen. Links oben die frühere Schule. Foto: Rüdesheim Touristik / Jörg Thamer

Blick auf Assmannshausen. Foto: Rüdesheim Touristik / Jörg Thamer

Der Krach soll 13 Nächte hindurch gehen. Eine Entschädigung für Tourismus-Betriebe gibt es nicht: Die Bahn würde zwar Ausweichquartiere für die Hoteliers zahlen, nicht aber für ihre Gäste.  Eine Chance haben die Assmannshäuser noch, eine Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Stromabwärts in Kamp-Bornhofen liegen ebenfalls die Nerven blank. Die Deutsche Bahn lässt den Bahnhof umbauen, darum jaulen auch dort nachts noch die Trennschleifer. Ende August soll das Schlimmste geschafft sein. Wiesbadener Kurier (Assmannshausen), Rhein-Zeitung (Kamp-Bornhofen)

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