Noch vor einem Jahr schien es so, als würde Bacharach bei der Bundesgartenschau 2029 leer ausgehen. Die inoffizielle Hauptstadt der Rheinromantik kam im Buga-Kerngeschäft nur am Rand vor und wurde auf andere Fördertöpfe verwiesen. Die Schwerpunkte lagen vor allem auf den Ein- und Ausgängen des Welterbegebietes, auf Rüdesheim und Bingen Im Süden und Lahnstein im Norden. Im Herzen des Mittelrheintals sollte vor allem St. Goar berücksichtigt werden. Dem neuen Buga-Geschäftsführer Sven Stimac war das nicht genug. Er will – O-Ton – „ein besonderes Augenmerk …. auf das zentrale Welterbe-Tal richten, dessen Weiterentwicklung er als besonderen Auftrag im Buga-Projekt sieht.“  Für Bacharach sind jetzt ca. 10 Hektar Buga-Gelände am Rheinufer vorgesehen.

Blick auf Bacharach. Foto: Frank Zimmer

Blick auf Bacharach. Foto: Mittelrheingold

Neben Rüdesheim (Hafenpark) und Lahnstein ist die Stadt einer der 3 Buga-Standorte, für die schon die ersten Planungswettbewerbe vorbereitet werden. Die Buga-GmbH lässt sich dabei vom Landschaftsarchitekturbüro Arc Grün mit Sitz im fränkischen Kitzingen unterstützen.  Der Startschuss für Bacharach, Rüdesheim und Lahnstein markiert den Auftakt für weitere Projekte und Orte, darunter St. Goarshausen. Stimac will dabei möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ins Boot holen. Sie können nicht nur ihre Ideen einbringen, sondern im Idealfall sogar als Buga-Botschafter unterstützen. Dazu gibt es im kommenden Jahr 3 Pilotprojekte („Bürgerprojekte“) auf beiden Rheinseiten.  Buga-Blog

Ein Zug wird kommen

Es gibt noch eine gute Nachricht: Das rechte Rheinufer wird ab 2025 enger an das Rhein-Main-Gebiet angebunden. Dann fährt ein zusätzlicher Regionalexpress alle 2 Stunden zwischen Koblenz und Frankfurt. Haltepunkte sind u. a. Niederlahnstein, Braubach, Kamp-Bornhofen, St. Goarshausen, Lorch, Assmannshausen und Rüdesheim. Rhein-Zeitung (€)

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