In den Mittelrhein-Medien sind alte und neue Baustellen gerade ein großes Thema, und jeder im Tal hofft, dass bis zum Buga-Jahr 2029 alles ampel- und barrierfrei funktioniert. Eine Auswahl:

  • Auf der linksrheinischen B9 wird es im kommenden Jahr zwischen Bacharach und der Grube Rhein ungemütlich. Dann beginnen Sanierungsarbeiten auf 2,3 Kilometern Strecke. Die Straßenverwaltung kalkuliert laut „AZ“ mit 4,8 Millonen Euro.
  • Danach geht es zwischen Bingerbrück und Trechtingshausen weiter. Ein Teil der Strecke ist gerade erst saniert worden, die Baufirma muss noch nachbessern. Das dicke Ende kommt aber noch: Im dritten Abschnitt der Endlos-Baustelle werden auf 1,2 Kilometern noch einmal 4,5 Millionen Euro verbaut.
  • Die schwierigste Baustelle wird irgendwann mitten in Bingerbrück eröffnet: Die legendäre „Darmverschlingung“, ein Alptraum für Fahrschüler, soll in den kommenden Jahren zu einem großzügig dimensionierten Kreisverkehr gestaltet werden. Wie und wann ist noch unklar.
  • Auf der rechten Rheinseite werkelt man bis mindestens 2023 am Rad- und Gehweg zwischen dem Campingplatz Lorch und Assmannshausen.
  • Die Bahnhöfe sind weitere Sorgenkinder. Mit dem Rüdesheimer beschäftigt sich schon der Petitionsausschuss des Hessischen Landtages, weil er für Menschen mit eingeschränkter Mobilität unzumutbar ist. Es gibt Überlegungen, ihn rheinaufwärts neu zu bauen.
  • In Kamp-Bornhofen ist man schon ein Stück weiter. Dort liegt jetzt die Baugenehmigung für die barrierefreie Bahnhofsgestaltung vor.

Die beiden größten Baustellen im Oberen Mittelrheintal sind noch nicht einmal geplant und darum wohl auch für das Buga-Jahr illusorisch: Die Mittelrheinbrücke bei St. Goar und die neue Bahntrasse an der B 42 in Rüdesheim. Allgemeine Zeitung (linksrheinisch), Wiesbadener Kurier (Rüdesheim und Lorch), Rhein-Zeitung (Kamp-Bornhofen)

Unübersehbar in Assmannshausen: Die legendäre "Krone". Foto: Karl Hoffmann / Rüdesheim Touristik

Blick auf Assmannshausen. Foto: Karl Hoffmann / Rüdesheim Touristik

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