Redaktion

„Wir bewerten das als sportliches Programm“

Sebastian Reifferscheid fotografierte die Pfalz bei Kaub.

Vor dem Buga-Himmel kommt das straßenbauliche Fegefeuer. Weil bis 2029 noch eine Menge zu sanieren ist, rollen auch in den kommenden Jahren die Bagger. Die „RZ“ hat aufgelistet, was allein in Lahnstein und in der benachbarten Verbandsgemeinde Loreley ist. Die Brücke über die Lahnmündung gilt als größte Herausforderung. Die Reparaturarbeiten starten Anfang 2024, mindestens 1 Jahr Verkehrschaos ist garantiert. Stromaufwärts sollen neue Radwege zwischen Kaub und dem Roßstein und bei St. Goarshausen entstehen, außerdem werden die Ortsdurchfahrten in Kestert und Osterspai erneuert. Dazu kommen mehrere Bauprojekte in Seitentälern und auf den Rheinhöhen, z. B. zwischen Weisel und Bornich. „Wir bewerten das als ein sportliches Programm“, zitiert die „RZ“ Benedikt Bauch vom Landesbetrieb Mobilität, der zuständigen Behörde in Rheinland-Pfalz. Auf hessischer Seite weiter südlich ist man seit Jahren zugange; die immens teure Verbreiterung der Bundesstraße 42 zwischen Rüdesheim und Lorch ist noch vor ihrer Fertigstellung in die ewige Hitliste des Steuerzahlerbundes eingegangen. Auch auf der linken Rheinseite wird es noch rund gehen. Hier steht u. a. die Neugestaltung der B 9 durch Bingerbrück inklusive Radweg mit Sackgassen-Effekt an. Das umstrittene Projekt, das zahlreiche Parkplätze kostet und die Bingerbrücker auf die Barrikaden treibt, wird laut „AZ“ nun doch unverändert durchgezogen. Übrigens: Wer auf der rechten Rheinseite mitreden will, kann das am kommenden Dienstag ab 18 Uhr im Hotel Zur Krone in Kestert tun. Dort stellen sich VG-Bürgermeister Mike Weiland und der oberste rheinland-pfälzische Straßenbau-Manager Benedikt Bauch den Fragen des Publikums. Rhein-Zeitung (€, VG Loreley), Allgemeine Zeitung (€, Bingerbrück)
Sebastian Reifferscheid fotografierte die Pfalz bei Kaub

Hoteliers mit Heizkostenzuschlag

Mit dem Winter ist am Mittelrhein eine besonders schwierige Nebensaison zu Ende gegangen. Wegen der gestiegenen Preise für Öl und Gas mussten die Hoteliers noch spitzer als sonst kalkulieren. Das Schlosshotel Rheinfels in St. Goar und das Rheinhotel Bellevue in Boppard haben ihren Gästen darum zwischen 3,50 Euro und 4,50 Euro Energieaufschlag pro Nacht und Zimmer berechnet. Andere Betriebe lehnen das aus Prinzip ab, haben es allerdings auch leichter – sie müssen keine Wellnessbereiche heizen. Rhein-Zeitung (€)

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