Eine YouTube-Auslese

Hier ist die fortlaufend erweiterte YouTube-Playlist, die so heißt wie dieses Blog: Mittelrheingold. Es geht um Kirschen und um Kirchen, Weinreben und Winzer und um viele andere Menschen und Dinge, die das Obere Mittelrheintal lebenswert machen. Fim(e) ab!

Nicht auf  YouTube, aber auch gut

Das Niedrigwasser zieht nicht nur Touristen, sondern auch Schatzsucher und Hobbyarchäologen an. Eine SWR-Reportage erklärt die strengen Regeln: In Rheinland-Pfalz ist jede Buddelei verboten, die nicht von der unteren Denkmalschutzbehörde genehmigt ist. Schon für den Spaziergang mit dem Metalldetektor braucht es eine staatliche Erlaubnis. Zuständig im Welterbe-Gebiet sind die jeweiligen Kreisverwaltungen bzw. die Stadt Koblenz. Sie können nach vorheriger Prüfung so genannte „Nachforschungsgenehmigungen“ erteilen. Dazu ist auch die Zustimmung des Grundeigentümers. Direkt im Flussbett ist das die Bundesrepublik Deutschland, im Uferbereich die Kommune.

Niedrigwasser bei Bacharach. Foto: Herbert Piel

Niedrigwasser bei Bacharach. Foto: Herbert Piel

Holzfeld als Fernsehstar

Der SWR war zu Gast im Bopparder Höhenort Holzfeld. Für den Dauerbrenner „Hierzuland“ berichtete das TV-Team über die Ringstraße. Zu sehen sind Kreativ-Rentner Werner Schorn, der mardersichere Nistkästen für unterschiedliche Vogelarten baut, die Künstlerin Uta Grün und ihr üppiger Garten, Alpha-Fotograf Herbert PielMittelrheingold-Lesern auch als Interviewpartner bei den „7 Fragen“ bekannt – und Heinz Braun, der glückliche Besitzer des kleinsten Hauses von Holzfeld. SWR (Video) 

In Bingen und Rüdesheim ist der Name allgegenwärtig. Manche erforschen sie, viele verehren sie, andere machen einfach nur Geschäfte mit ihr: Hildegard von Bingen scheint 840 Jahre nach ihrem Tod so präsent wie nie. Der SWR hat Reporter Steffen König losgeschickt, um dem Mythos auf den Grund zu gehen. In der Reihe „Expedition in die Heimat“ sind u.a. das Binger Museum am Strom und die Nonnen von Kloster Eibingen zu sehen. SWR (Video)

Der SWR hat eine Reportage über den den Fall Rheinfels ausgestrahlt. Zu sehen sind Schlosshotelier Gerd Ripp und der St. Goarer Bürgermeister Horst Vogt. Beide müssen sich mit Forderungen nach Rückgabe der Burg an das Haus Hohenzollern auseinandersetzen. Georg Friedrich Prinz von Preußen, ein Nachfahre Kaiser Wilhelms II., beansprucht die Rheinfels aufgrund einer umstrittenen Vertragsklausel aus dem Jahr 1924. Vogt hielt es zuerst für einen „Aprilscherz“. Der Prinz und seine Anwälte äußern sich im SWR nicht. Der Film ist noch in der Mediathek zu sehen. SWR (Video), Mittelrheingold (Hintergrund)

Im Welterbe-Tal sind sogar Wetterberichte sehenswert. Hier zeigt Winzerin Cecilia Jost, wie sie mit der Trockenheit im Weinberg umgeht: Sie lässt es aus ihrem Schlauchsystem rieseln. SWR (Video)

„Der merkwürdige Fall des Stefan George“ heißt eine Dokumentation des SWR über einen Dichterfürsten, den in Bingen kaum jemand liest und der wegen pädophiler Schwärmerei  in Verruf geraten ist.  swr.de

Die dänische Cellistin Ida Riegels ist mit ihrem selbstgebauten Cello von der Rheinquelle bis zur Mündung  geradelt – 1200 Kilometer lang. Unterwegs spielte sie Bach und ihre eigene Kompositionen. SWR (mit Video)

84 Mal am Tag fährt Michael Schnaas  mit seiner Fähre zwischen Niederheimbach und Lorch hin und her. Der Fährmann in 4. Generation liebt seinen Job: „Wenn ich morgens sie Maschine starte und die erste Fahrt mache, ist die Welt für mich in Ordnung“. Seine einzige Sorge betrifft nicht der Bau einer Mittelrheinbrücke, sondern die anderweitigen beruflichen Pläne der nächsten Schnaas-Generation. Der SWR hat ihn gerade für die“Landesschau“ porträtiert. SWR  (Video), mittelrhein-faehre.de (Website von Schnaas‘ Fährbetrieb)

Das Team der SWR-Reihe „Hierzuland“ war wieder am Mittelrhein. Diesmal geht es um die Rheingoldstraße in Werlau. Im 6-minütigen Film sieht man u.a. Modelleisenbahn-Fan Wolfgang Scherer, Freibad-Chef Oliver Wünsch mit seinem tüchtigen Kollegen aus Kabul und die Künstlerin Agata Schubert, die mit ihrem Mann von Köln nach Werlau gezogen ist.  SWR (Video)

„Lebendiger Mythos: Märchenhafter Vater Rhein“ heißt ein knapp 45 Minuten langer Film des SWR. Moderatorin Anna Lena Dörr trifft in Bingen auf eine  Marionetten-Figur, die „Vater Rhein“ darstellen soll, und die hinterher mit aufs Schiff kommt. Die Idee mit der Puppe erschließt sich mir zwar nicht so ganz, aber die Reportage ist trotzdem interessant.  SWR

Im April stellte der SWR in der Reihe „Hierzuland“ die Pfalzgrafenstraße in Langscheid vor. Dabei ging es vor allem um Männer und Macher. Mit dabei: „Super Host“ Bernhard Wegner, ein Handwerker und hochgelobter Vermieter von Ferienwohnungen, der spätberufene Bodybuilder Udo Kapell und Sanierungs-Genie Walter Lahnert. SWR (Video)

2017 entstand für den SWR eine halbstündige Reportage über das Mittelreinthal: „Auf der Route der Rheinromantik – Menschen und Spuren entlang einer Ferienstraße“. Mit dabei: Peter Theis und „Big Mama“SWR

Der SWR porträtiert den pensionierten Mayener Oberforstrat Friedhelm von der Marwitz. Seine Familie hat 1945 in Pommern alles verloren und lebte nach der Flucht aus dem Osten 5 Jahre lang mittellos in Steeg.  SWR


Die Amalienhöhe:  Das „Versailles der Industriekultur“ verfällt (SWR-Video auf Facebook).

Der schönste Arbeitsplatz von Kaub: Ute Graßmann auf der Pfalz. (SWR-Video auf Facebook).

„Was wir jetzt zur Buga tun wollen“ auf dem Buga-Blog.