Frank Zimmer

Schöner wohnen mit „Rheinbetten“

"Rheinbetten"-Wohnung "Schwalbennest" in Kaub. Foto: Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal

Auch am Mittelrhein gibt es die für traditionsreiche Tourismusregionen typischen 3 Arten von Ferienwohnungen. Die erste Variante ist eine Art Sperrmüll-Stil eingerichtet – pragmatisch veranlagte Vermieter stellen dort alles unter, was im eigenen Haushalt nicht mehr gebraucht wird. Die nächste Stufe der FeWo-Evolution könnte man „Modell Möbelhaus“ nennen. Hier wird mehr investiert, wenn auch nicht in besonders guten Geschmack. Man kauft, was gerade modern, massentauglich und möglichst abwaschbar ist. Und dann gibt es noch die außergewöhnlichen Wohnungen, eingerichtet mit Heimatliebe, Stilgefühl und Sinn für Mittelrhein-Details. Das Tal braucht mehr davon, darum hat der Zweckverband Welterbe mit Sitz in St. Goarshausen eine Initiative namens „Rheinbetten“ gegründet. Sie bietet interessierten Vermietern Beratung bei Renovierung und Gestaltung, stellt ein Muster-Handbuch zur Verfügung und informiert über mögliche Fördermittel. 10 Objekte sind bereits nach „Rheinbetten“-Standard zertifiziert: 2 in Kaub, 2 in Oberwesel und je eines in Bacharach, Hirzenach Rüdesheim, St. Goar, Dachsenhausen – und knapp hinter der Grenze des Unesco-Gebietes – in Himmighofen bei Nastätten. Idealerweise entsteht ein Netzwerk von Vermietern, die sich gegenseitig inspirieren und unterstützen. Ansprechpartnerin beim Zweckverband ist Nina Holzhausen. Zweckverband Welterbe („Rheinbetten“-Standards mit Beispielen, Fotos und Kontaktdaten)
Das Foto zeigt die „Rheinbetten“-Wohnung „Schwalbennest“ in Kaub von Dirk Melzer.

Mittelrhein-Burgen im Flug

Die Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn ist für die mehrere Mittelrhein-Burgen in die Luft gegangen: Sie hat ein Drohnen-Video drehen lassen, das selbst Insidern neue Einsichten bietet – zum Beispiel von Burg Katz und der eindrucksvollen XXL-Ruine Reichenberg. Von oben zu sehen sind außerdem die Pfalz im Rhein, die feindlichen Brüdern Sterrenberg und Liebenstein, Schloss Liebeneck, die Marksburg und die beiden Lahnsteiner Burgen Martinsschloss und Lahneck. Kai Lindner aus Osterspai steuerte Drohne und Kamera, Martin Donel aus St. Goarshausen brachte das Filmmaterial in Form und zu sehen ist alles auf YouTube.

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