Wenn man bei Hildegard von Bingen Themen wie Mystik, Botanik und Dinkelbrot weglässt, bleibt das Bild einer mutigen Frau in einer mittelalterlichen Männergesellschaft. Hildegards Nachfolgerin im 21. Jahrhundert ist die Rüdesheimer Nonne Schwester Philippa Rath. Die gelernte Journalistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes lebt seit über 30 Jahren in der Abtei St. Hildegard, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Klosters und kämpft für die Rechte von Frauen in ihrer Kirche. Gerade ist ihr Buch „Weil Gott es so will“ erschienen. Dort erklären Frauen aus 4 Generationen, warum Gleichberechtigung nicht unchristlich ist und Frauen ins Priesteramt gehören. Über Schwester Philippa und ihr Buch berichtet u. a. die „Süddeutsche Zeitung.“ Auslöser für das Projekt war die Äußerung eines Bischofs: „“Es gibt doch eigentlich kaum Frauen, die zum Priestertum berufen sind.“ Schwester Philippa ärgerte sich und begann mit der Recherche. O-Ton laut „SZ“: „Wer sind schließlich wir, dass wir Gott vorschreiben wollten, wen er zu welchen Ämtern in seiner Kirche beruft?“ Süddeutsche Zeitung, Herder-Verlag (Autorinnenseite über Philippa Rath), Abtei St. Hildegard

Das Kloster Eibingen gegenüber von Bingen ist Schlusspunkt der Hildegard-Reise. Foto; Rüdesheim Touristik AG / Karlheinz Walter.

Die Hildegard-Abtei in Rüdesheim-Eibingen betreibt u. a. ein eigenes Weingut. Foto; Rüdesheim Touristik AG / Karlheinz Walter.

Der Bopparder Stadtrat entscheidet wieder

Der Mehrgenerationpark am Bopparder Rheinufer ist amtlich. Am Montag lehnte der Stadtrat eine Petition ab, die sich u. a. gegen den Standort eines Skaterparks in den Rheinanlagen wendet und von rund 350 Boppardern unterstützt wird, darunter „Bellevue“-Chefin Doris Gawel und Josef Mayer („Eiserner Ritter“). Für das Projekt machen sich vor allem Bürgermeister Walter Bersch und seine SPD stark. Vergangene Woche war die Sitzung des Kommunalparlaments geplatzt, weil Bersch und eine Mehrheit aus SPD und Liste BfB das Thema gar nicht erst behandeln wollte. Sie argumentieren, dass die Petition zu spät eingereicht wurde. CDU, Grüne, FWG und FDP hatten daraufhin den Saal verlassen. Rhein-Zeitung

(Hochwasser-)Foto des Tages

 

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