Noch wird die Mittelrhein-Zukunft 188 Kilometer entfernt von der Loreley geplant: Wegen des Lockdowns arbeitet Buga-Chef Berthold Stückle überwiegend von Heilbronn aus, dem Standort der Bundesgartenschau 2019. Aber spätestens im kommenden Jahr soll die Zentrale der Buga GmbH ins Welterbe-Tal ziehen. Laut „RZ“ sind mehrere Kommunen als potenzielle Standorte interessiert. Die Auswahl wird nicht ganz trivial. Einerseits soll das Buga-Büro möglichst zentral liegen – hier würde sich z. B. St. Goarshausen anbieten, als Standort des Welterbe-Zweckverbandes ohnehin schon eine Art heimliche Hauptstadt im Tal. Andererseits braucht es Platz und Infrastruktur. Die Loreley wäre optisch perfekt, ansonsten aber vor allem für Autofahrer interessant. Die 4 größten Städte – Koblenz, Bingen, Lahnstein und Rüdesheim – dürften es allein schwer haben, weil sie allesamt am Rand des Buga-Gebietes liegen. Boppard könnte eine Lösung sein. Die Stadt hat alles, was man braucht und ist näher am geografischen Zentrum. Denkbar wären auch mehrere Nebenstellen, um für kurze Wege zu sorgen. Im Gespräch mit der „RZ“ bringt Stückle es auf den Punkt: Bei der Buga geht es eigentlich nicht um 67 Stromkilometer, sondern 134 Kilometer Ufer. Die Entscheidung über die Zentrale soll noch in diesem Jahr fallen. Rhein-Zeitung

Mr. Buga: Berhold Stückle auf der Loreley. Foto: Herbert Piel / pielmedia

Bingens Hinterhof soll schöner werden

Apropos Buga: In Bingen hofft man auf Impulse für ein städtebauliches Mauerblümchen: Den Bürgermeister-Neff-Platz in der Innenstadt. Eigentlich hat das Areal alles, was es braucht. Es liegt zentral, lässt auf die Burg Klopp blicken und könnte viel Platz für Außengastronomie bieten. Tatsächlich verströmt er den Charme eines stillgelegten Behördenparkplatzes. Weil die Binger Burg zu einem der zentralen Orte der Bundesgartenschau werden könnte, gibt es Chancen für einen städtebaulichen Neuanfang. Allgemeine Zeitung

(Hochwasser-)Foto des Tages

 

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