Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Der Tourismus kommt zurück

Im rheinland-pfälzischen Teil des Welterbe-Tals könnte der Tourismus schon bald wieder hochgefahren werden.  „Ich gehe davon aus, dass Gastronomie im Innen- und Außenbereich im Laufe der kommenden Woche unter Einschränkungen wieder öffnen darf“, kündigte Wirtschaftsminister Volker Wissing in der „RZ“ an. Hotels könnten „noch in diesem Monat“ wieder öffnen. In den vergangenen Tagen hatten u. a. Niedersachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern Lockerungen angekündigt. Unterdessen verzweifelt man im hessischen Rüdesheim an Irrtümern vom Amt: Dort durften Andenkenläden eigentlich wieder an Sonn- und Feiertagen öffnen, bis eine neue Verfügung den Betrieb wieder einschränkte. Rhein-Zeitung (Wissing), Wiesbadener Kurier (Rüdesheim)

Blick auf St. Goarshausen. Foto: Petra Dittmann.

Blick auf St. Goarshausen. Foto: Petra Dittmann.

Rupertsberg: Es geht auch eine Nummer kleiner

Der Traum vom Hildegard-von-Bingen-Zentrum am Bingerbrücker Rupertsberg ist noch nicht ausgeträumt. Der Stadt fehlt zwar das Geld, um die Villa auf dem Gelände des früheren Hildegard-Klosters selbst zu kaufen und umzugestalten, aber es gibt jetzt die Möglichkeit zur Kooperation: Der Binger Unternehmer und Altertumsliebhaber Gustav Eich hat die Immobilie übernommen und bietet der Stadt die Zusammenarbeit an. Laut „AZ“ könnte im Erdgeschoss zumindest das Stadtarchiv einziehen. Allgemeine Zeitung

High Noon in Simmern

Am kommen Montag fällt die vermutlich endgültige Entscheidung über die Loreley-Kliniken. Der Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises könnte die Krankenhäuser in Oberwesel und St. Goar in letzter Minute retten, wenn er einem SPD-Antrag zustimmt und den Kreis als Eigentümer einsteigen lässt. Er würde dann den umstrittenen Marienhaus-Konzern ersetzen, der die Kliniken im September schließen will. Allerdings ist unklar, wer die finanziellen Risiken trägt. Die Landesregierung bietet zwar 22 Millionen Euro für länger geplante Umbaumaßnahmen an. Was fehlt, sind Zuschüsse für den laufenden Betrieb. Rhein-Zeitung

Ein Umzug nach Trechtingshausen

Bye, bye, Bingen: Über 200 Eidechsen werden gerade nach Trechtingshausen umgesiedelt, weil an ihren Wohnort am Binger Hauptbahnhof kein Platz mehr für sie ist. Dort entsteht ein Parkplatz für Pendler. Ein Student der TH Bingen angelt sie behutsam aus dem Geröll und bringt sie rheinabwärts. Wie das funktioniert, ist in einem SWR-Video zu sehen SWR

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Bacharach kämpft und der Welterbe-Rheingau probiert

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„Wir müssen endlich rebellisch werden!“

  1. Ralf Lippert

    Zum Bericht über das Eidechsenumsiedeln:
    Wieder mal ein schönes Beispiel für schlampigen Journalismus.
    Die Eidechsen werden nicht nach Trechtingshausen umgesiedelt, sondern verbleiben auf dem Gelände des Bingerbrücker Bahnhofs (dem sogen. „Vorbahnhof“ rheinabwärts gelegen), auf einer Schotterfläche, wo sich früher Abstellgleise befanden.
    Im Bericht erwähnt die Reporterin auch noch, das sich die Stadt Bingen diese Aktion einiges kosten lässt und dann diese Überschrift…

    • Frank Zimmer

      Hallo Herr Lippert, ich beziehe mich auf den SWR, der auf seiner Website folgendes schreibt:

      „Weil am Binger Hauptbahnhof ein Park+Ride-Platz entsteht, müssen hunderte Mauereidechsen nach Trechtingshausen umgesiedelt werden.“

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