Mobile Dämme und Stege gegen das Hochwasser

Feuerwehren und Bauhöfe kämpfen gegen das zweite Hochwasser innerhalb weniger Wochen. In St. Goar wird der so mobile Quickdamm wieder aufgebaut, in St. Goarshausen die Hochwasserstege. Die Wasserschutzpolizei rechnet damit, dass in der Nacht zu Freitag die Rheinschifffahrt eingestellt werden muss. In Bingen ist das Wasser teilweise über die Uferpromenade getreten, in Bacharach die Unterführung unter der B9 vollgelaufen. Rhein-ZeitungWiesbadener Kurier (Hochwasser im Rheingau, mit Video)Deutsche Verkehrszeitung (Hochwasserlage allgemein), Facebook (Mitteilung der Stadt St. Goarshausen)

Bettina Tollkamp-Bretz hat ein Video aus St. Goar auf Youtube veröffentlicht:

Vor dem „Kulturquartier“ kommen erst noch die Archäologen

Abriss in der Basilikastraße: Kommenden Montag rücken die Bagger an, um die Häuserzeile neben der Kirche St. Martin in Schutt und Asche zu legen. Dort entsteht die neue Stadtbibliothek inklusive Trauzimmer. Zum neuen „Kulturquartier“ (Arbeitstitel) wird auch das so genannte „Schwarze Haus“ der ehemaligen Druckerei Pennrich gehören. Dort zieht das Bürgerbüro ein. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen im Juni beginnen, schreibt Erich Maria Lang in der „AZ“. Vorher sind aber die Archäologen an der Reihe. Mitarbeiter der Landesarchäologie Mainz sollen das Gelände untersuchen, das wohl schon zur Römerzeit besiedelt war. Die Geschichte der gegenüberliegenden Basilika St. Martin reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Dort soll auch einmal ein römischer Tempel gestanden haben. Allgemeine Zeitung, regionalgeschichte.net (über die Basilika).

Und da war noch die Mittelrheinbrücke

Noch ist sie eine Fata Morgana, die Mittelrheinbrücke bei St. Goar. Das  umstrittene Projekt, das viele wollen, für das aber keiner zahlen will, beschäftigt Parlamente und Verwaltungsrichter. Heute ist die Brücke wieder einmal Thema im rheinland-pfälzischen Landtag. Den aktuellen Stand der Debatte hat „RZ“-Redakteur Volker Boch in 5 Punkten zusammengefasst. Rhein-Zeitung

In Bingen fährt bald ein Elektrobus

Seit 10 Jahren beschäftigen sich die Stadtwerke Bingen mit der Anschaffung von E-Bussen. Keine leichte Entscheidung, denn die Elektro-Variante ist rund 200.000 Euro teurer als ein Diesel.  Im April soll endlich der erste E-Bus durch Bingen rollen. In der Zwischenzeit gönnen sich die Stadtwerke einen Dienstwagen mit Hybrid-Antrieb. Allgemeine Zeitung

Polizeibericht aus Braubach

Ein 27-Jähriger fuhr am Dienstagmorgen in Braubach zu schnell und verursachte einen größeren Verkehrsunfall. Ergebnis: Ein verletzter Fußgänger und vier beschädigte Autos.  Presseportal.de

Foto des Tages: Hochwasser in Bingen