Modernes Konzept, gute Lage, wenig Konkurrenz: Der Erfolg des Binger Designhotels „Papa Rhein“ hat viele Gründe. Dazu gehört auch der Nimbus von Küchenchef Nils Henkel. Der „Koch des Jahres 2017“ („Der Feinschmecker“) spielt kulinarisch in der Ersten Bundesliga und lockt Fans aus ganz Deutschland an. Mit Henkel als Teamchef sorgt das Hotel für namhafte Qualität ohne Preisschock. Ein abendliches 3-Gang-Menü etwa kostet im Hotelrestaurant „Bootshaus“ 55 Euro. Das ist zwar etwas mehr als bei den regionalen Top-Köchen, für Henkels Sterne-Stammgäste fast schon ein Sonderangebot. Vom Ruf des Meisters profitiere die ganze Stadt, schreibt Christine Tscherner in der „AZ“. Gäste, die sonst niemals nach Bingen gekommen wäre, entdecken den Ort und seine Umgebung. Das Restaurant läuft so gut, dass „Papa Rhein“-Besitzer Jan Bolland 2 Jahre nach der Einweihung anbauen lässt. Bisher haben 70 Gäste Platz, bald sollen es 120 sein. Allgemeine Zeitung (€)

Nils Henkel kocht seit 2020 in Bingen. Foto: Papa Rhein.

Nils Henkel kocht seit 2020 in Bingen. Foto: Papa Rhein

„Die ITB hat auch einmal mit 15 Ständen angefangen“

Apropos Bingen: Die Premiere der Tourismusmesse lief nicht so gut wie erwartet. Laut „AZ“ waren Aussteller und Fachbesucher an den ersten beide Tagen zufrieden und von der Umgebung am Mittelrhein begeistert, aber der Publikumstag zum Finale floppte. Laut „AZ“ hatte man rund rund 1000 Gäste erwartet. Es kamen trotz intensiver Werbung und Gratis-Eintritt nur 200. „Wir haben uns hier definitiv mehr erhofft“, zitiert die Zeitung eine Managerin der Hotelkette IBB. Veranstalter Hüseyin Baraner vom Touristikportal Tourexpi will trotzdem am Standort Bingen festhalten und orientiert sich an der Internationalen Tourismusmesse (160.000 Besucher).  O-Ton: „„Die ITB in Berlin hat auch einmal mit 15 Ständen angefangen“. Allgemeine Zeitung (€)

Boppard Royal

Ada Ries ist neue Bopparder Weinkönigin. Die 21-Jährige stammt aus dem Weingut Königshof und ist die Tochter der früheren Weinkönigin Elisabeth Ries. Sie löst Florentine Schneider ab, die wegen Corona noch ein Jahr drangehängt hatte. Rhein-Zeitung (€)

Stop & Go in Lahnstein

2024 sind die größten Baustellen rund um Lorch und Rüdesheim hoffentlich Geschichte, aber dafür geht es am anderen Ende des Welterbetals los. In Lahnstein muss die marode Lahnbrücke saniert werden. Laut „RZ“ ist die Vollsperrung der B 42 alternativlos. Der Landesbetrieb Mobilität rechnet in dieser Zeit mit einer Verdopplung des Straßenverkehrs in der Innenstadt. Rhein-Zeitung (€)

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