Am internationalen Tag des Wassers (22. März) gibt es für die meisten Mittelrheiner eine gute Nachricht: Es ist genug Trinkwasser da und es wird so bleiben. Das gilt zumindest für alle, bei denen der Rhein selbst für Nachschub sorgt. Koblenz und Lahnstein etwa werden von den Vereinigten Wasserwerken Mittelrhein (VWM) versorgt. Für die frühere Verbandsgemeinde Rhens, die Stadt Boppard, die komplette VG Hunsrück-Mittelrhein, die Rheinorte der VG Rhein-Nahe inklusive Bacharach und für Teile der rechtsrheinischen VG Loreley ist der Zweckverband RheinHunsrück zuständig. Beide Betriebe zapfen das so genannte Uferfiltrat an, Rheinwasser, das in unterirdische Gesteinsschichten gesickert ist und praktisch nie versiegt. Wie die „RZ“ vorrechnet, fördert z. B. das Koblenzer Wasserwerk Oberwerth bis zu 1200 Kubikmeter pro Stunde. Im gleichen Zeitraum kann der Rhein selbst bei Niedrigwasser die 2000-fache Menge Nachschub liefern. Trinkwasser aus dem Rhein hat keinen guten Ruf, ist aber schon durch Gesteinsschichten vorgefiltert, wird streng kontrolliert und kommt in einwandfreiem Zustand beim Verbraucher an.

Rhein bei Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Rhein bei Bacharach. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Ein Paradies für Rasensprenger und Swimming-Pool-Besitzer ist die Region trotzdem nicht. In vielen Höhenorten und Seitentälern, aber auch in größeren Welterbe-Kommunen wie Bingen, Rüdesheim und Loch nutzt man die in Deutschland häufigste Quelle: Grundwasser. Hier machen sich Klimawandel und Dürresommer eher bemerkbar. Rhein-Zeitung (€)

Boykott in Boppard

Der Bopparder Maschinenbauer Bomag hat seine Geschäftsbeziehungen mit Russland und Belarus gekappt. Man unterstütze die Wirtschaftssanktionen „voll und ganz und werde sie konsequent umsetzen, auch wenn dies mit wirtschaftlichen Einbußen verbunden ist“, zitiert die „RZ“ Unternehmenssprecherin Judith Rheingans. Bomag produziert Baumaschinen und beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter. Rhein-Zeitung (€)

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