Journalistisches Blog über das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal

Oberwesel liest vor und Boppard hält warm

Die besten Ideen sind meistens die, die anderswo schon funktioniert haben. Die Oberweselerin Monika Seckler hatte ihren persönlichen „Das-können-wir-auch“-Moment, als sie von der Aktion „Berlin liest“ hörte, einem literarischen Stadtrundgang. Jetzt organisiert sie gemeinsam mit Christian Büning und Dieter Drevermann die Mittelrhein-Variante „Oberwesel liest“. Die Premiere ist am kommenden Samstag. Gelesen wird je 30 Minuten lang an 5 Stationen, aus immer anderen Büchern und von unterschiedlichen Vortragenden. Dazu gibt es – wir sind am Mittelrhein – Wein und Fingerfood. Neben erfolgreichen Romanen wie „Monschau“ von Steffen Kopetzky wird auch Literatur made in Oberwesel geboten: Christian Büning, Kommunikationsdesigner mit 2 grünen Daumen und Mittelrheingold-Kolumnist, liest aus seinem noch unveröffentlichten Buch „Hang zum Garten“. Maximal 120 Teilnehmer sind zugelassen, Karten gibt es bei Franziskus Weinert (Schreibwaren Hermann) und über die Stadtvberwaltung. Rhein-Zeitung, Stadt Oberwesel

Abendsonne in Oberwesel. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Rathäuser in Oberwesel. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Boppard macht’s sich warm

„Kalte Nahwärme“ klingt nicht unbedingt fußfreundlich, aber hinter dem Fachbegriff steckt ein umweltfreundliches Konzept, Häuser zu beizen und zu klimatisieren. Für die Bopparder Neubaugebiete in Bad Salzig und Buchholz bedeutet das: Ein zentrales Feld mit Erdwärme-Sonden für alle Häuser statt aufwendige Wärmegewinnung in jedem einzelnen Gebäude. Das System versorgt die angeschlossenen Wohneinheiten mit Energie für deren Sole-Wasser-Wärmepumpen. Laut „RZ“ sind Boppards Stadträte von der Idee „begeistert“, auch wenn noch nichts beschlossen ist.  Bürgermeister Walter Bersch glaubt, dass dass die „Kalte Nahwärme“ auch für andere Ortsteile und bestehende Gebäude in Frage kommen könnte. Die bisherige Art zu heizen hält er für ein Auslaufmodell.  Rhein-Zeitung

Kern ist wieder da

Eigentlich war Günter Kern schon im Ruhestand. Der frühere Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley (1991-2003), Landrat des Rhein-Lahn-Kreises (2003-2014) und Staatssekretär im Mainzer Innenministerium (ab 2014) hatte seine Amt 2019 an Nicole Steingaß übergeben. Jetzt ist der Mann aus dem Höhenort Weisel wieder mittendrin. Die Landesregierung hat ihn zu ihrem Koordinator und Ansprechpartner im Flutgebiet ernannt. „Das ist die gewaltigste Aufgabe, die ich je übernommen habe“, zitiert ihn die „RZ“. Rhein-Zeitung

Kunst am Weinbergsbau

Wenn man sich gegen Graffiti-Sprayer nicht wehren kann, sollte man seine eigenen engagieren. So ähnlich dachte auch der Verein Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen (WTF, heißt wirklich so). Er hat 2 chronisch verschmierte Weinbergshäuschen unterhalb der Germania vom Mainzer Kreativbüro „Studio Lacks“ anmalen lassen. Wiesbadener Kurier

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  1. Schön, dass kalte Nahwärme auch am Mittelrhein zum Thema wird.
    Damit lässt sich sogar der Rhein als Wärmequelle nutzen. 😉

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