Dass es keine geschmackvolleren Ferienhäuser als die von Dirk Melzer gibt, ist am Mittelrhein schon länger bekannt. Bald sollten es auch Millionen deutscher Fernsehzuschauer und Internetnutzer wissen. Die US-Vermietungsplattform Airbnb hat für eine neue Marketingkampagne Melzers „Schwalbennest“ in Kaub als eine von 3 deutschen Drehorten ausgewählt. Das Haus mit Garten liegt unterhalb der Burg Gutenfels am Hang und bietet einen spektakulären Blick auf Stadt, Zollburg „Pfalz“ und Fluss. Eingerichtet wurde es von Melzers Partner Manfred Lohmar, einem professionellen Künstler und Filmausstatter. Melzer selbst, von Beruf Landschaftsarchitekt und Umweltingenieur, gestaltete den Garten, der im Werbespot ebenfalls zu sehen ist. Die Kampagne richtet sich vor allem an jüngere Großstädter und hebt die Nähe zu den Ballungszentren hervor: „Nur 129 Minuten von Düsseldorf“, heißt es in einer Version. Das „Schwalbennest“ ist ebenso wie Melzers „Schifferhaus“ am Kauber Marktplatz Teil einer Qualitätsoffensive, die vom Zweckverband Welterbe initiiert wurde. Zum Netzwerk „Rheinbetten“ gehören auch Ferienhäuser und -wohnungen in Bacharach, Bornich, Dachsenhausen, Hirzenach, Rüdesheim und St. Goar. Dabei geht es nicht um 08/15-Luxus aus dem Katalog, sondern um unverwechselbar gute Gestaltung. Melzer glaubt, dass es mit Landschaft allein nicht getan ist: „Das Ferienhaus wird selbst zum Reiseziel – als Ort für gemeinsame Zeit, Erholung und gemeinschaftliche Erlebnisse. Die Landschaft und ihre Angebote bilden den Rahmen.“ Facebook (Airbnb-Spot), Zweckverband Welterbe (Pressemitteilung), Airbnb (Schwalbennest), Rheinbetten (Netzwerk)
Buga 2029: Auch Lahnstein muss nachzahlen
Die Buga-GmbH hat nicht nur in St. Goar Probleme, alle für 2029 geplanten Maßnahmen aus dem eigenen Haushalt zu finanzieren. Laut „RZ“ muss auch in Lahnstein die Kommune einspringen. Dabei gehen es um einen Hanggarten am Hafenbecken, eine Skateranlage auf der Hafenmole, den hafenseitige Weg auf der Mole und die Brunnenanlage am Martinsschloss, heißt es. Alles sei eingeplant gewesen, sprenge nun aber das Budget. Angeblich fehlen 5,4 Millionen Euro, die zum Teil von der Stadt übernommen werden. Ähnlich wie in St. Goar hofft man auch hier auf Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz.. Für einen Wasserspielplatz, bei den die Buga ebenfalls sparen wollte, hat Oberbürgermeister Lennart Siefert eine Stiftung als Sponsor gefunden. Sie steuert 400.000 Euro bei. Rhein-Zeitung (€)
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