In Lorch liegen die Nerven blank. Jahrelange Bauarbeiten und Ampeln auf der Bundesstraße hatte man noch hingenommen, aber seit Juli ist die Rheinstrecke in Richtung Rüdesheim und Wiesbaden komplett dicht. Das Hochwasser hatte eine Baustelle unterspült und die Fahrbahn ruiniert. Erst im Dezember sollen wieder Autos fahren können, natürlich nur einspurig mit Ampel. Bis dahin führt der einzige Weg Richtung Rheingau über die steile und kurvige Bergstrecke in Richtung Presberg. Ein tödlicher Verkehrsunfall dort hat gerade die Stadt schockiert. Die „abgeschnittene Stadt“ ist Thema im HR-Fernsehen. Zu sehen ist u. a. Bürgermeister Ivo Reßler, der sich über schleppenden Bauarbeiten und sture Verkehrsbürokraten ärgert. Zu allem Überfluss gibt es jetzt auch noch Probleme mit den Zugverbindungen – wegen Personalmangel musste der private Bahnbetreiber Vias mehrere Verbindungen streichen. Hessischer Rundfunk (Video), Wiesbadener Kurier (Züge)

Blick auf Lorch am Rhein. Foto: Stadt Lorch

Blick auf Lorch am Rhein. Foto: Stadt Lorch

Sooneck lebt

In der „AZ“ zieht die Burgenfamilie Hecher eine erste Sooneck-Bilanz. Trotz Corona-Rückschlägen und Wetter-Kapriolen ist die erste Saison auf der Burg gut angelaufen. „Wir haben super viele positive Rückmeldungen“, zitiert die Zeitung Pächterin Cora Hecher. Sie hat die landeseigene Burg zusammen mit ihrem Mann Marco übernommen und vermarktet sie als Ausflugsziel für junge Familien. Kinder können dort u. a. auf Schatzsuche gehen.  Sooneck ist die Hecher-Burg Nr. 2: Die Familie bewirtschaftet seit den 70er Jahren Burg Rheinstein. Allgemeine Zeitung, Mittelrheingold (Hintergrund)

Das Comeback der Kulturscheune

Gut, Hochkultur ist es nicht, was sich in der Lahnsteiner „Kulturscheune“ abspielt. Das Lokal von Michael Körner hat sich eher auf 80er-Jahre-Parties für alkoholisierte Boomer spezialisiert. Nach 19 Monaten Zwangspause wummern dort kommendes Wochenende endlich wieder die Bässe. Die 2G-Regel macht es möglich. Rhein-Zeitung

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