Lahnstein ist mindestens so abgebrannt wie die meisten Mittelrhein-Kommunen. Die Stadt liegt zwar im Koblenzer Speckgürtel, hat durchaus solvente Gewerbesteuerzahler und mit dem „Rheinquartier“ ein attraktives neues Viertel gewonnen, trotzdem geht jedes Jahr mehr Geld raus als rein. Lahnsteiner Privatleute planen jetzt die Gründung einer gemeinnützigen „Bürgerstiftung“. Sie soll Geld sammeln und Dinge ermöglichen, die die öffentliche Hand nicht mehr schafft. „Wir merken immer deutlicher, dass der Staat nicht alle Aufgaben übernehmen kann, die nötig oder sinnvoll sind“, zitiert die „RZ“ Mitinitiator Stefan Mross. Mit dabei sind der Lahnsteiner Verwaltungsjurist Michael Buch, im Hauptberuf Chef des Finanzamtes Simmern-Zell, Notarin Denise Herzog und Jasmin Klein, die Gründerin des Yogatudios Soulmoments im Martinschloss. Die vier haben rund 500 Menschen und Unternehmen im Lahnstein angeschrieben und zum Mitmachen eingeladen. Für den 16. September ist ein erster Informationstermin geplant. Vergleichbare Bürgerstiftungen gibt es bereits in Koblenz und Bad Ems. Rhein-Zeitung (€)

Martinsschloss in Lahnstein. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Martinsschloss in Lahnstein. Foto: Romantischer Rhein Tourismus / Henry Tornow

Koblenz macht das Ufer schön

Zur Buga 2011 wurde das Ufer zwischen Moselmündung und Café Rheinanlagen flott gemacht. Weiter südlich blieb alles, wie es war.  In den kommenden Jahren soll auch hier investiert werden. Die Stadt lässt den Spaziergweg sanieren und achtet dabei peinlich genau auf das Wohl der angrenzenden Platanen. Die Bäume sind rund 160 Jahre alt und stammen noch aus der Zeit von Koblenz-Fan Kaiserin Augusta. Rhein-Zeitung (€)

Foto des Tages

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Maico Moni (@trexico_schiffegucker)

Jetzt den Mittelrheingold-Newsletter abonnieren

Mittelrheingold Auslese: Jeden Freitag die wichtigsten Mittelrhein-Themen auf einen Blick. Hier geht’s zum kostenlosen Abo