Die neue Loreley-Chefin Ulrike Dallmann startet trotz aller Euphorie mit klaren Erwartungen in ihren Job. 187.500 touristische Übernachtungen pro Jahr sind für die Verbandsgemeinde zu wenig, da ist sie sich mit VG-Bürgermeister Mike Weiland einig. Zum Vergleich: Dallmann arbeitete bisher für das Ostseebad Dahme in Schleswig-Holstein. Dahme hat weniger Einwohner als Osterspai, aber mehr als dreimal so viele Übernachtungen wie die gesamte Verbandsgemeinde mit ihren 3 Städten und 19 Ortsgemeinden inklusive Braubach, St. Goarshausen, Kaub und Kamp-Bornhofen. Bei Dallmanns Vorstellung zeigte auch Weiland, wie viel Luft nach oben ist. Er verwies auf eine Umfrage unter 14.000 internationalen Gästen. Demnach landete die Loreley auf der Liste der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland auf Platz 41.

Die Loreley mit Burg Katz im Vordergrund. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

Die Loreley mit Burg Katz im Vordergrund. Foto: Dominik Ketz / Romantischer Rhein Tourismus

„Es liegen große Herausforderungen vor uns“, wird Dallmann in der Lokalpresse zitiert. Die gebürtige Holsteinerin übernimmt zum Jahreswechsel die Geschäftsführung der neu gegründeten Loreley-Touristik GmbH. Sie ist damit für den Tourismus in der Verbandsgemeinde und für die Vermarktung der Loreley zuständig. Die GmbH wird von der Verbandsgemeinde kontrolliert. Geld gibt es aber nicht nur aus der VG-Kasse: Bis zur Bundesgartenschau sollen rund 11 Millionen Euro auf dem Loreley-Felsen investiert werden. Parallel dazu fließen weitere Fördermittel. Rhein-Zeitung, BEN Kurier

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