Bornich ist nicht der erste Ort, der einem beim Thema Mittelrhein-Tourismus einfällt,  aber eigentlich ist die 930-Seelen-Gemeinde das Epizentrum. Zu Bornich gehört nämlich auch das Loreley-Plateau und damit das Herzstück der Region. Bornich wird darum auch Sitz der zukünftigen Loreley GmbH, die das Plateau bewirtschaften und die Vermarktung übernehmen soll. Die GmbH ist noch nicht gegründet, aber der Gesellschaftsvertrag steht jetzt. Laut „RZ“ hält die Verbandsgemeinde Loreley 96 Prozent der Anteile, den Rest übernimmt der Verein Loreley-Touristik. Jetzt wird ein Geschäftsführer gesucht. Die neue Loreley GmbH soll weit über den Felsen hinauswirken: Zweck der Gesellschaft ist ausdrücklich die „Förderung des Tourismus“ in der Region. Rhein-Zeitung

Hinter der Burg Katz liegt der Arbeitsplatz der Loreley. Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz-Touristik

Hinter der Burg Katz liegt der Arbeitsplatz der Loreley. Foto: Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz-Touristik

Ermittlungen gegen Thomas Feser

Die Binger „AZ“ hat Einzelheiten über den Alkohohl-Unfall von Oberbürgermeister Thomas Feser veröffentlicht. Demnach stieß Feser am Vormittag des 30. April, einem Donnerstag, mit seinem Mazda 3 gegen die Wand eines Hauses in Bingen. Die herbeigerufene Polizei stellt 2,31 Promille Atemalkohol* fest und zog den Führerschein ein.  Personen kamen nicht zu Schaden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der „Gefährdung des Straßenverkehrs“. Auf Anfrage von Mittelrheingold hatte Festers Büroleiter Jürgen Port am Freitagvormittag erklärt „Über staatsanwaltliche Ermittlungen ist uns bisher nichts bekannt.“ Feser hat seine Alkoholfahrt mit einer privaten Ausnahmsituation erklärt. Er war bereits 2003 mit Alkohol am Steuer erwischt worden, hatte im vergangenen  Jahr eine Entziehungskur absolviert und ist nach eigenen Angaben jetzt wieder in Therapie. Allgemeine Zeitung, E-Mail von Jürgen Port

* In der ersten Fassung des Artikels stand „2,31 Promille im Blut“. Tatsächlich war es der Atemalkohol. Danke für den Hinweis aus Bingen.

Kabel 1 dreht in Boppard

Gewöhnlich testet TV-Koch Frank Rosin Restaurants, aber in der Corona-Krise hat der Sender Kabel 1 das Programm umgestellt. Rosin und sein Team konzentrieren sich jetzt auf den Neustart nach dem Lockdown. Der erste Dreh hat gerade in Boppard stattgefunden. Dort stemmt sich Gastronom Özay Salim gegen die Krise im „Königlichen Brauhaus.“ Salim traf es knüppeldicke: Er hatte das Lokal in der Bopparder Burg gerade erst eröffnet, als die Corona kam. Rhein-Hunsrück-Anzeiger, kabeleins.de („Rosins Restaurants“)

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